„Ermuntert euch selbst an jedem Tag, solange es „heute“ heißt, damit niemand von euch verhärtet werde durch den Betrug der Sünde.“ (Hebräer 3,13)

Wenn wir unsere Zuversicht und Hofnung „bis zum Ende standhaft festhalten“ wollen, brauchen wir gegenseitige Ermunterung. Vergessen wir nicht, dass wir einander brauchen. Warum sonst hätte der Herr Jesus die Versammlung gegründet, die Vielen zu einem Leib zusammengefügt. Nicht darum, damit wir Gemeinschaft haben und nicht als Einzelgänger unser Glaubensleben führen?

Wir brauchen einer den anderen, egal wie klein oder groß der Glaube oder die Gabe des Einzelnen ist: der Gläubige mit vielen und großen Gaben braucht den Gläubigen, der vielleicht nur eine kleine Gabe hat, und umgekehrt. Der Apostel Paulus war sich dessen bewusst, dass er die Ermunterung aus der Gemeinschaft brauchte: Er wünschte Trost und Ermunterung für sich und die Geschwister in Rom, „ein jeder durch den Glauben, der in dem anderen ist.“ (Römer 1,12) Wie schön wäre es, wenn dieser Bibel-Blog auch ein Stück dazu beiträgt!