Komm und sieh! - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Komm und sieh!


Mittwoch, 14. Januar 2009

Komm und sieh!

„Er spricht zu ihnen: Kommt und seht! Sie kamen nun und sahen, wo er sich aufhielt, und blieben jenen Tag bei ihm.“ (Johannes 1:39)

Unser Wunsch ist es, den Herrn Jesus besser kennen zu lernen. Aber was muss man tun, damit man ihn besser kennen lernt?

Dorthin kommen, wo der Herr Jesus ist.

Du wirst den Herrn Jesus nur kennen lernen können, wenn du dort bist, wo er ist. Das bedeutet einerseits, dass du diesen Ort aufsuchen musst, andererseits heißt es aber auch, dass du nur dorthin gehen solltest, wohin der Herr Jesus mitgehen kann.

“Komm!” bedeutet eine Kraftanstrengung, aber eine Kraftanstrengung, die es wert ist, gemacht zu werden. Denn auf das “Komm!” folgt das “Sieh!” Der Herr wird deine Mühe und deinen Wunsch, ihn kennen zu lernen, nicht unbeantwortet lassen. Er wird sich dir zeigen, immer ein Stück mehr, immer wieder in anderen Facetten. Der Lohn wird sein, dass er selbst dein Herz erfüllen wird.

Sich bei dem Herrn aufzuhalten und bei ihm zu bleiben, bedeutet, bei der Person zu sein, die dich mit einer Liebe liebt, die allen Verstand übersteigt. Es bedeutet, bei der Person zu sein, die dir wahre Freude und echten Frieden geben will. Es bedeutet aber auch, bei der der Person zu sein, die in dieser Welt verachtet ist, es bedeutet, bei ihm außerhalb des Lagers zu sein und seine Schmach zu tragen (Hebr. 13,13). Aber ist er es nicht wert?!

Komm und sieh! Sieh, wo er sich aufhält und bleibe bei ihm!

Bernhard Brockhaus

2 Kommentare to “Komm und sieh!”

  1. US (anonym) schreibt:

    Und was sieht man? Besser gefragt: Wen sieht man?
    “Herr, wir möchten Jesus sehen” äußerten einige griechische Juden dem Jünger Philippus gegenüber. Und welche Antwort gab der Herr dazu? “Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein, wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.” (Joh 12,24)
    Wer den HERRN sehen will, sieht zuerst jemand, der alles gegeben hat, um ihn zu erwerben. Das ist die Grundlage. Alle weiteren Bemühungen sind nur dann erfolgreich, wenn sie von einem ständigen Bewusstsein dieser Tatsache ausgeht.

  2. Peter Vogel schreibt:

    Tu nichts, was du nicht tun würdest, wenn Jesus kommt. Geh nirgendwo hin, wo du nicht sein möchtest, wenn Jesus kommt.
    +++
    Alt… konservativ… ja sogar ungeliebt und belächelt. Heute darf man nahezu alles … ER ist ja in uns. Mit IHM gehen wir überall hin und sich in Sicherheit.
    +++
    Wirklich? Ich bin schon betrübt und betroffen aus/von mancher Stätte gegangen weil mir klar wurde… hier kann ER nicht sein. Ich, ich habe IHN ausgesperrt!

    Wie dankbar bin ich für das damalige Anrühren… für den Ruf in dieser Situation… für dieses SEIN “komm”… komm hierher wo ich bei und mit dir sein kann.

    Ja… ER ist wirklich ein guter Hirte.

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