Komm und sieh! - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Komm und sieh!


Samstag, 10. August 2019

Komm und sieh!

„Er spricht zu ihnen: Kommt und seht! Sie kamen nun und sahen, wo er sich aufhielt, und blieben jenen Tag bei ihm.“ (Johannes 1:39)

Unser Wunsch ist es, den Herrn Jesus besser kennen zu lernen. Aber was muss man tun, damit man ihn besser kennen lernt?

Dorthin kommen, wo der Herr Jesus ist.

Du wirst den Herrn Jesus nur kennen lernen können, wenn du dort bist, wo er ist. Das bedeutet einerseits, dass du diesen Ort aufsuchen musst, andererseits heißt es aber auch, dass du nur dorthin gehen solltest, wohin der Herr Jesus mitgehen kann.

“Komm!” bedeutet eine Kraftanstrengung, aber eine Kraftanstrengung, die es wert ist, gemacht zu werden. Denn auf das “Komm!” folgt das “Sieh!” Der Herr wird deine Mühe und deinen Wunsch, ihn kennen zu lernen, nicht unbeantwortet lassen. Er wird sich dir zeigen, immer ein Stück mehr, immer wieder in anderen Facetten. Der Lohn wird sein, dass er selbst dein Herz erfüllen wird.

Sich bei dem Herrn aufzuhalten und bei ihm zu bleiben, bedeutet, bei der Person zu sein, die dich mit einer Liebe liebt, die allen Verstand übersteigt. Es bedeutet, bei der Person zu sein, die dir wahre Freude und echten Frieden geben will. Es bedeutet aber auch, bei der der Person zu sein, die in dieser Welt verachtet ist, es bedeutet, bei ihm außerhalb des Lagers zu sein und seine Schmach zu tragen (Hebr. 13,13). Aber ist er es nicht wert?!

Komm und sieh! Sieh, wo er sich aufhält und bleibe bei ihm!

Bernhard Brockhaus

1 Kommentar to “Komm und sieh!”

  1. P. Vogel schreibt:

    “Du wirst den Herrn Jesus nur kennen lernen können, wenn du dort bist, wo er ist. Das bedeutet einerseits, dass du diesen Ort aufsuchen musst, andererseits heißt es aber auch, dass du nur dorthin gehen solltest, wohin der Herr Jesus mitgehen kann.”

    Ach ja, das Herz vermag einem (jedenfalls mir) schwer werden … wie oft bin ich IHM ausgewichen, dem Ort da er zu finden ist. Und wie oft war es mir egal ob ER mitgehen würde. Da war manchmal ein (scheinbarer?) Trost … IHM der alles erschuf, dem alles gehört … dem gehört auch der Ort wo ich mich aufhalte. ER hat auch dort die Macht über alle Ereignisse … doch konnte SEIN Heiliger Geist noch in mir wirken? Lang ist´s her … und ich bin sein (geblieben) weil Gnade stets überwog.

    Gelobt sei der Name des Herrn.

Schreibe einen Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar zu schreiben.