„Weihnachts-Gleichgültigkeit“ - Bibel-Blog
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„Weihnachts-Gleichgültigkeit“


Mittwoch, 8. Januar 2020

„Weihnachts-Gleichgültigkeit“

Jedes Jahr dasselbe: Die ganze sich christlich nennende Welt auf allen Kontinenten begeht das Weihnachtsfest und denkt dabei an die Geburt Christi. Ich glaube, dass dieses fromme Getue der Menschen, die einmal im Jahr Zeit finden, an Gottes Sohn zu denken – aber nur an Seine Geburt – für Gott letztlich eine Beleidigung ist. Von Seinem Tod und dem Grund für Seinen Tod will niemand etwas wissen, geschweige denn daran zu denken wagen, dass Sein Tod etwas mit mir selbst zu tun haben könnte.

Dieser unglaubliche Rummel um Weihnachten, alles fein unter einem christlichen Mäntelchen verdeckt, erinnert mich an den Zustand der Versammlung in Laodizäa, von welcher der Herr Jesus sagen muss:

„Ich kenne deine Werke, daß du weder kalt noch warm bist. Ach, daß du kalt oder warm wärest! Also, weil du lau bist und weder kalt noch warm, so werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Weil du sagst: Ich bin reich und bin reich geworden und bedarf nichts, und weißt nicht, daß du der Elende und der Jämmerliche und arm und blind und bloß bist.“

Die Menschen sind letztlich völlig gleichgültig Gott und Seinem Christus gegenüber und merken gar nicht, dass ihnen die Hauptsache fehlt: Christus selbst. Der Zustand von Laodizäa ist genau der dieser christuslosen Christenheit von heute. Der Herr Jesus steht draußen.

Lassen wir uns nicht anstecken von der Herzenskälte gegenüber Christus!

Henning Brockhaus

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