„Bitte nicht um eine leichte Bürde – bitte um einen starken Rücken“, sagte vor vielen Jahren Theodore Roosevelt (1858-1919), der 26. US-amerikanische Präsident. Nun schreibt uns die Bibel nicht vor, was wir beten sollen. Aber eins ist wahr: Der Herr bestimmt die Bürde. Er weiß, was wir tragen können. Allerdings tut Er das passend zu dem „Rücken“, der diese Bürde zu tragen hat. Vielleicht ist es das Beste, nicht um einen starken Rücken sondern um starke Rückendeckung zu bitten, nämlich von oben, von unsrem Herrn, von dessen Kraft wir abhängig sind.

Wir wollen uns Paulus zum Vorbild nehmen, dessen Wunsch es war, „ihn [Christus] zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, indem ich seinem Tod gleichgestaltet werde, ob ich auf irgendeine Weise hingelangen möge zur Auferstehung aus den Toten“ (Philipper 3,10.11). Er wollte Christus erkennen, indem er mit Ihm lebte und Christus in seinem Leben alles war. Das war nur möglich, wenn er in der Kraft des Auferstehungslebens, das ihm von Gott geschenkt worden war, seinen Lebenswandel führte, die Blicke auf den verherrlichten Herrn im Himmel richtend. Daher nahme er die Leiden, die ihn in die Gemeinschaft mit seinem Meister führten, als ein Geschenk und nicht als eine Last an. Er war in dieser Kraft sogar bereit, den Tod zu erleiden, wie auch Christus gestorben ist, um wie Er buchstäblich aus den Toten auferweckt zu werden.

Wenn wir statt auf die Bürden auf Christus schauen, verschwinden nicht die Bürden, aber sie verschwinden aus dem BLickfeld. Und man sieht nur: Christus