Millionen scheffeln? - Bibel-Blog
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Millionen scheffeln?


Montag, 8. September 2008

Millionen scheffeln?

“Ich glaube nicht, dass Gott uns auf die Erde geschickt hat, damit wir Millionen scheffeln und alles andere ignorieren”, sagte einmal der norwegische Polarforscher und erste Mensch am Südpol, Roald Amundsen (1872-1928). Worin besteht für uns, die wir an den Herrn Jesus Christus glauben, der wahre Lebenssinn und die wirkliche Lebensaufgabe?

Natürlich müssen wir leben können – dafür haben wir zu arbeiten. Aber leben wir, um zu arbeiten, oder arbeiten wir, um zu leben? Er war ungläubig – und doch hat auch er eine Botschaft für Christen. Der Mann sprach: “Ich will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast viele Güter daliegen auf viele Jahre; ruhe aus, iss, trink, sei fröhlich. Gott aber sprach zu ihm: Du Tor! In dieser Nach fordert man deine Seele von dir; was du aber bereitet hast, für wen wird es sein? So ist der, der für sich selbst Schätze sammelt und nicht reich ist in Bezug auf Gott” (Lukas 12,19-21).

Auch Paulus warnt uns vor der Geldliebe, die eine Wurzl alles Bösen ist (1. Timotheus 6,10).

Manuel Seibel

1 Kommentar to “Millionen scheffeln?”

  1. Peter Vogel schreibt:

    “Alles ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind” (Prediger 1,14). Ist es das, ist wirklich unser ganzes Leben vergeblich? Nein! Aber alles, was “unter der Sonne” geschieht, ohne im Vertrauen auf Gott getan zu werden, führt in die Irre. Man glaubt, etwas erreicht zu haben – und es zerrinnt doch zwischen den Fingern. Karriere, Schönheit, Intelligenz, Reichtum, irdische Größe, sportliche Größe, Macht, Einfluss und künstlerische Reife sind nur ein paar Stichworte. Hasche ich (und Du?) auch in dieser Weise nach dem Wind?

    Der Reiche beim Gleichnis mit dem Lazarus… er war hartherzig… übersah den Bedürftigen… ignorierte das Gute was er tun konnte… hat er Lazarus nie gesehen? Wurde ihm nie berichtet? Jak. 4 V 17. Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut es nicht, dem ist es Sünde.

    Der reiche Jüngling… war er nicht schon weit im Gutestun? Er verehrte den Herrn Jesus als Rabbi… war bereit Leistung/Werke zu erbringen! Doch den wirklichen Preis der Nachfolge… im Einzelfall… war er nicht bereit zu zahlen. Der wirkliche Verzicht war nicht seine Sache.

    Gewisslich sind “Reiche” (ab wann geht das denn los?) auch in den Gemeinden und Kirchen. Gewisslich tun sie Gutes… helfen der Witwe… spenden ohne das die Rechte weiß was die Linke tut… doch widerstehen sie dem “Sog” von Kommerz und Erfolg? Sehen sie die Leihgabe oder aber die eigene Leistung? Es wird ja nicht grundlos in Gottes Wort davon gesprochen… so wird sich auch bewahrheiten…

    Lk 18,25 denn es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr eingehe, als daß ein Reicher in das Reich Gottes eingehe.

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