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Was ist der Inhalt unserer Gespräche


Mittwoch, 20. August 2008

Was ist der Inhalt unserer Gespräche

Einer frisch Bekehrten fiel auf, dass wir “langjährigen” Christen nach der Verkündigung des Wortes Gottes auf dem Vorplatz des Gemeindehauses stehen und dort der Inhalt unserer Gespräche oft nur “das Irdische” ist: Beruf, Familie, Urlaub, Auto… Diese Dinge haben alle ihren Platz, gewiss. Doch welch ein trostloses Zeugnis, wenn das alles ist, worüber wir uns unterhalten! Haben wir nicht Grund, uns über das zu unterhalten, was wir gerade gehört haben? Denke doch jeder mal für sich darüber nach, was der Inhalt seiner Gespräche ist.

Bernhard Brockhaus

2 Kommentare to “Was ist der Inhalt unserer Gespräche”

  1. Michael Hopp schreibt:

    Ich kann dem oben Gesagten nur mit Nachdruck zustimmen. Normalerweise spricht man ja über das, was einen gerade am meisten beschäftigt, oder? Ausnahme sind natürlich intime, sehr persönliche Dinge des Lebens (Trauer, etc.).
    Ich denke leider manchmal, dass die anderen Gesprächspartner mich als unnatürlich “geistlich” einstufen würden, wenn ich sofort nach der Stunde etwas zu dem Gehörten sagte. Diese Befürchtung muss ich ablegen.
    Manchmal bin ich aber zu träge, um das Gehörte in Gesprächen danach wieder auf zu nehmen. Auch dies darf ich ablegen.

    Da ich aufgrund meines Verhaltens nicht in der Lage bin, andere zu ermahnen, möchte ich einfach nochmals Bernhard Brockhaus zitieren: “Denke doch jeder mal für sich darüber nach, was der Inhalt seiner Gespräche ist.”

  2. Peter Vogel schreibt:

    Welch ein Bild… ich habe eines… sehr alt… doch es zeigt Brüder im Gespräch nach der Versammlungsstunde. Sie standen vor der Tür… vor dem Grundstück auf dem Gehweg.

    Wir Jungen hatten da schon anders im Sinn… mancher dachte vielleicht die Alten hätten nichts verstanden und behalten… “alles erzählen die sich nochmals”.

    Ja…da wurde manche Facette anders und auch vielleicht neu beleuchtet. Später… stellte man sich hinzu… etwas verschämt… stellte fest wie interessant das ein konnte. Heute brennt man eine CD… das war damals nichts anderes, oder?

    Die Wiederholung… die Verstärkung und gegenseitige Bestätigung… das brannte sich ein.

    2. Mose 13, V 9. Und es sei dir zu einem Zeichen an deiner Hand und zu einem Denkzeichen zwischen deinen Augen, damit das Gesetz Jehovas in deinem Munde sei; denn mit starker Hand hat Jehova dich aus Ägypten herausgeführt.

    Ja… es wurde zur steten Übung miteinander über das Wort zu reden… man sah das “Denkzeichen” zwischen den Augen des Bruders… man sah was er im Sinn hatte…

    natürlich wurde auch familiäres besprochen… man ging nicht einfach auseinander… Urlaub, Auto, Grundstück, Beruf, Freude, Mitempfinden und Trauer wurden geteilt auf diesem Weg.

    Ja… es hat sich viel geändert… Zeit ist knapper geworden… auch durch Distanzen in Km die es früher nicht gab… umso schöner ist das Bestreben miteinander “brüderlich” zu reden… über unsere Mitte… IHN.

    Über das Wort… IHN.

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