Träumen? - Bibel-Blog
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Träumen?


Montag, 30. Juni 2008

Träumen?

“Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen, daraus zu erwachen”, sagte mal jemand. Nun werden wir heute überhaupt nicht aufgefordert zu träumen und unsere Träume zu deuten. Aber auch heute ist es wahr, dass Gott gerade zu einem ungläubigen Menschen durch einen Traum sprechen kann. Ist Gott nicht souverän? Und wenn sich ein Mensch nach einem Traum bekehrt, was wollten wir dagegen sagen?

Aber dieser Satz hat (noch) eine andere Botschaft. Rennen wir nicht manchmal Wünschen hinterher, statt uns mit der Realität zufrieden zu geben? Nicht von ungefähr ging es bei Jakob letztlich erst aufwärts, als Rahel nicht mehr da war. Das war die Frau, die Jakob besonders liebte und die für ihn “sein Traum” war, dem er hinterherlief. Wir sollen Herzensentschlüsse fassen. Wir sollen mit unserem erbärmlichen Leben nicht zufrieden sein. Aber nicht, indem wir Träumen hinterherrennen, sondern indem wir uns dafür halten, dass wir der Sünde tot sind, Gott aber lebend in Christus Jesus (Römer 6,11).

Manuel Seibel

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