Sein Wirken vergessen? - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Sein Wirken vergessen?


Freitag, 20. Juni 2008

Sein Wirken vergessen?

Und der HERR sprach zu Mose: Wie lange will mich dieses Volk verachten, und wie lange wollen sie mir nicht glauben, mir mißtrauen bei all den Zeichen, die ich in ihrer Mitte getan habe? 4. Mose 14,11

Situation: Israel stand vor dem verheißenen Land und hatte Kundschafter ausgeschickt, die mit einer guten und einer schlechten Nachricht zurückkamen – so würden wir es heute ausdrücken. Die gute: Das Land ist sehr, sehr gut. Die schlechte Nachricht: Die Bewohner sind sehr, sehr stark, wir werden sie wohl nicht austreiben können. Die Folge: Das Volk wollte nach Ägypten zurück, weil sie meinten, Kanaan nicht erobern zu können.

Gott hatte aber gesagt, dass Er ihnen das Land geben würde. Eigentlich ganz einfach. Und so muss Er Mose gegenüber klagen, dass das Volk Ihn und seine Macht verachtet hatte und trotz vieler Wunder nicht glauben konnte.

Geht uns es nicht oft ähnlich? Wir erfahren Gebetserhörungen, die an Wunder grenzen oder sogar welche sind und nach ein paar Monaten ist alles vergessen und wir haben nichts gelernt. Kommt die nächste Prüfung, fallen wir sozusagen im Glaubensleben wieder zurück auf den erstenTag, an dem wir noch keine Erfahrungen mit unserem Gott hatten. Gott möchte aber, dass wir durch die Erfahrungen mit Ihm, mit seiner Hilfe, mit seinem Handeln in unserem Leben einfach VERTRAUEN und GLAUBEN.

Das ehrt Ihn und Er kann uns gemäß unserem Glauben antworten. Er wartet gleichsam auf unseren Glauben.

Henning Brockhaus

1 Kommentar to “Sein Wirken vergessen?”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Matthäus 23, 37 Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein versammelt unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt!

    Bis hin zu der Tatsache das
    ER verachtet wurde…
    ER benutzt wurde für eigene Ziele…
    man IHN verkannte und weltliches Königtum unterstellte…
    man IHN verwarf und tötete…

    SEIN Volk war und ist ungehorsam… ängstlich… und ohne Vertrauen.

    Doch bin ich anders? Wenn es gut geht… wenn die “geistliche” Sonne mir scheint…
    “seliges Wandeln auf sonnigen Höhen” …
    dann stockt das etwas (oder scheint zumindest so)… da geht etwas nicht auf… da wird etwas bedrohlich…

    und dann?

    Bin ich besser als die Israeliten? Habe ich mehr Mut, Vertrauen und Gehorsam?
    „Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit.“ (Hebräer 4,15a)

    Mir scheint das ich einem Autogetriebe gleich… erst im 2. oder 3. Gang die richtige Tourenzahl aufweise.
    1. Petrus 5 V 7 „indem ihr alle eure Sorge auf ihn werfet; denn er ist besorgt für euch“.
    Warum nur… so spät und dann auch noch stets auf eigene Gedanken bedacht?

    Mein Herr… laß mich mehr ergreifen was Du mir bereithältst…

    Römer 8, 26 Desgleichen aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie sich’s gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich (vertritt, tritt ein;) für uns in unaussprechlichen Seufzern.

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