Vergessen – tun - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Vergessen – tun


Montag, 9. Juni 2008

Vergessen – tun

“Der Gelehrte vergesse, was er getan hat, sobald es getan ist, und denke stets nur an das, was er noch zu tun hat”, sagte einmal der deutsche Philosoph Johann Gottlieb Fichte (1762-1814). Auch für uns Christen gilt: Wir können uns nicht auf dem ausruhen, was wir einmal für den Herrn Jesus getan haben. Stillstand ist Rückschritt im geistlichen Leben.

Und: “Vergessend, was dahinten, und mich ausstreckend nach dem, was vorn ist, jage ich, das Ziel anschauend, hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christus Jesus” (Phil 3,13.14). Wir haben ein gewaltiges Zeil vor uns: den Himmel, den Herrn Jesus. Was sollten wir uns da noch mit eigenen Leistungen, eigenem Vermögen, mit dahinten beschäftigen?

Manuel Seibel

8 Kommentare to “Vergessen – tun”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Ich beschäftige mich nicht mit dem, was getan worden ist. Mich interessiert, was getan werden muss. Marie Curie, † 1934

    Dann hat sich Madam Curie ja bestens qualifiziert… obwohl sich ja viel Tun auf dem Getanenem aufbaut… auf Erfahrung beruht… und letztlich man gut beraten ist auf Erfahrung zu hören.

    Man denkt doch gern an “Glaubensväter” zurück… wenn man bedenkt was da geleistet wurde… wie das Evangelium verkündet wurde… zu Fuß… es wurde Verfolgung und Mißhandlung erlitten…

    aber natürlich geschah auch das unverwechselbar im Blick nach vorn… im Sinne von Phil. 3.

    So möchte ich das in Dankbarkeit als einen geistlichen Kreislauf ansehen…

  2. Atheist schreibt:

    ….. immer wieder interesant zu verfolgen, wie Wissenschaftler hier im Forum eingebunden und zitiert werden, welche so rein garnichts mit der “Materie” bzw. den Illusionen des Glaubens am Hut haben bzw. hatten. Wissenschaftler stellen Behauptungen auf und versuchen diese zu beweisen.

    Hier werden Behauptungen von einer 6000 Jahre alten Erde aufgestellt, zumindest Marie Curie als Physikerin und Spezialistin auf dem Gebiet der Radioaktivität würde sich nach IHREN Gedankengängen im Grabe rumdrehen…

    Beweise, wozu…. Glaube ist alles… 😉

    ich glaub ich muss gehen…

  3. Atheist schreibt:

    .. ja nun… SIE zitierten Marie Curie, das Genie auf dem Gebiet der Radioaktivität schlechthin, SIE sprachen von 6000 Jahren Erdalter… ja nun… und?
    Das war doch nicht ich, aber KEIN Wort in IHRER Antwort 😉 IHNEN zeige ich eben diesen Widerspruch, SIE zweifeln die Wissenschaft an (6000 Jahre), zitieren aber in blumigen Worten Wissenschaftler, die diese Art der Zeitmessung nach Zerfall der radioaktiven Atome überhaupt erst ermöglichten. SIE sind in IHRER Argumentation einfach nur unglaubwürdig und widersprüchlich. Immerhin stellen SIE geschickte rethorische Zwischenfragen, ob sich denn Glauben und Wissenschaft nicht doch irgendwie gegenseitig befruchten könnten. Sie können. Leider kennt der Gläubige dabei seine Grenzen nicht…. tchja das ist Glauben 😉

    Übrigends, jeder der das Buch mal zu schlägt, den Willen hat, seinen zu erweitern, hat gestern gehört/gelesen oder was auch immer.. ein versteinerter Wald wurde gefunden , bei Chemnitz, im wahrsten Sinne des Wortes steinalt, aber nicht 6000 Jahre Herr Vogel.

    vg

  4. Peter Vogel schreibt:

    REPLY:
    schön das Ihr Interesse geweckt wird resp. ist.

    Wissenschaft und Glauben… sollte sich das denn ausschließen? Wirklich? Warum denn? Der Glaube will doch nichts beweisen… er hat ja alles… ja wirklich.

    Die Wissenschaft vermag manches, ja vieles zu beweisen… das ist ja hilfreich auch für die Glaubenden. Denn was wäre diese Gesellschaft… diese Welt… ohne die von Gott geschenkte Wissenschaft? Die Geschichte des Glaubens ist erfüllt mit “Wissenschaft”… was hat der Allmächtige nicht den Menschen… SEINEN Geschöpfen… alles geschenkt. So vermochte Glaube (Glauben) der Wissenschaft bedeutsame Impulse zu verleihen… und die Wissenschaft(keinesfalls zweitrangig) revanchierte sich… man könnte das auch umkehren.

    Doch sagt ja auch die Wissenschaft “das von nichts nichts ist”… oder wie sollte das alles funktionieren? Wer meint denn wirklich das Wissenschaft ein Armutszeugnis für den Glauben wäre… oder umgekehrt?

    Würde denn ein gläubiger Wissenschaftler unglaubwürdig sein/werden… den bleibenden Glauben vorausgesetzt? Oder würde ein Wissenschaftler als Scharlatan eingestuft werden wenn er “gläubig” wird?

    Hebräer 11, 3. Durch Glauben verstehen wir, daß die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so daß das, was man sieht, nicht aus Erscheinendem (dh. aus Dingen), die mit den Sinnen wahrgenommen werden können geworden ist.

    Und das soll Wissenschaft… Berechnung und Kalkül ausschließen können? Warum und wofür?

    Der Glaube ist das Fundament… Gott ist nicht lediglich der Motor für Romantiker oder Träumer… ER ist Schöpfer des Ganzen.

    So liegt alles in einer Hand… in der des Allmächtigen.

    Dessen Segen möge Sie erreichen.

  5. manjuwel schreibt:

    “Wir können uns nicht auf dem ausruhen, was wir einmal für den Herrn Jesus getan haben.”

    Der Satz gefällt mir!

  6. Atheist schreibt:

    REPLY:
    ich hoffe auf Kommentar… aber ich lasse Ihnen die Zeit zum überlegen, Herr Vogel

  7. Peter Vogel schreibt:

    REPLY:
    Ich zweifele die Wissenschaft nicht an… warum auch? Wenn das konsequent wäre würde ich ja jede Ampel mißachten resp. kein Medikament einnehmen. Und bei Madam Curie ging es nicht um Ergebnisse sondern um eine Lebenseinstellung… oder?

    Und dieser “versteinerte” Wald bei Chemnitz… ich will mal im www suchen. Es wird ihn wohl geben… er wird in einer seltenen Daseinsform sein… wie versteinert das Holz… warum auch nicht? Vielleicht kann man etwas über die äußeren Bedingungen lesen die dazu führten?

    Übrigens danke für die “Streicheleinheiten”… blumige Worte und geschickte Rhetorik… das hätte ich früher, viel früher wissen sollen. Das ließe sich ja kommerzialisieren… ggf. wissenschaftlich.

    Ach ja… die Wissenschaft sehe ich als von Gott geschenkten Teil SEINER Schöpfung an… Feuer, Baukunst, Geräte für die Landwirtschaft, sich fortentwickelnde Technik und Stromerzeugung… ja Verstand, Kühnheit, Geduld und und Genius von Gott den Menschen verliehen… welch ein Schöpfer!

    Das sind ja greifbare Fakten… doch wie sollte man derlei vor oder über die Bibel stellen? Dort nahm alles den Beginn… aus Gottes Willen und Allmacht. Also Wissenschaft ja und gerne… doch in der Ordnung des Schöpfers. Denn… werter Atheist… vor Gottes Schöpfung war nichts erforderlich!

    Gottes Segen möge Sie erreichen.

  8. Atheist schreibt:

    ..natürlich zweifeln sie wissenschaftliche Ergebnisse an. Was ist denn nun mit den 6000 Jahren Erdalter, auf was begründet, wie bewiesen? Etwa wissenschaftlich? Was ist mit Marie Curie’s Erkenntnissen zur Radioaktivität und daraus resultierenden Zeitmessungsverfahren? Immerhin wird sie von Ihnen zitiert und angeführt. War das alles Scheibenkleister was sie tat, zumindest ihrer geschätzten Meinung nach?

    Warte und hoffe auf erhellende Antwort, OHNE Zitate, nur Ihre Wort wären mir lieb. Zitate sind oft aus Zusammenhängen gerissen und so verwendet, wie es dem Zitierenden in den Kram passt.

    in diesem Sinne.. schönes glaubensfreies und wissbegieriges we 😉

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