Das Grab des Gekreuzigten war leer - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Das Grab des Gekreuzigten war leer


Montag, 2. Juni 2008

Das Grab des Gekreuzigten war leer

In einem Beitrag für die “Welt” hat der bekannte Theologe Gerd Lüdemann noch einmal seine These verbreitet: “Das Grab des Gekreuzigten war nicht leer”. Er verweist dabei auf einen breiten wissenschaftlichen Konsens. Als ob die Wissenschaft entscheiden könne, ob das Grab leer war oder nicht.

Natürlich muss man sich dafür entscheiden, die Berichte der Evangelisten für wahr zu halten. Wer das nicht tut, hat kein sicheres Fundament mehr unter den Füßen. Wer das aber tut, wird unschwer erkennen, dass Jesus auferstanden sein muss. Wie hätte Matthäus, der sich gerade an Juden richtet, mit seiner Botschaft auch nur ein bisschen mehr als ein müdes Lächeln erreichen können, wenn nicht wahr gewesen wäre: “Als sie [die Frauen] aber hingingen, um es seinen Jüngern zu verkünden, siehe, da kam Jesus ihnen entgegen und sprach: Seid gegrüßt!” (Matthäus 28,9). Jesus erschien nicht nur, er war da, als der Auferstandene. Dass die Juden den Beweis dafür lieferten, indem sie eine Wache aufstellen ließen, ist geradezu Ironie Gottes. Denn die Juden wollten das Gegenteil bezwecken, nämlich dass niemand den Leib Jesu rauben konnte. In Wirklichkeit konnten sie durch ihre Wache nur nachweisen: Christus ist wirklich auferstanden und vielen erschienen.

Wer das nicht glauben will, kann heute nicht dazu gewungen werden. Einmal wird er einem auferstandenen Christus begegnen müssen. Und was dann?

Manuel Seibel

11 Kommentare to “Das Grab des Gekreuzigten war leer”

  1. Atheist schreibt:

    .. kann die Wissenschaft beweisen, das oder das nicht… kein Zweifel, so sicher wie morgen früh die Sonne aufgeht, die Erde keine Scheibe (mehr) ist. Auch daran zweifelten Christen.. keinerlei Vorwurf, sie wussten es nicht besser, Wissenschaft war verpöhnt, das “Volk” sollte “dumm” bleiben, so gehorcht es sich besser. Was liegt da näher, als alles Unerklärliche mit Übernatürlichem zu erklären? Simple Idee, mit imenser Wirkung……
    *Religion ist Opium fürs Volk*

    Ein Prozess über Jahrtausende wohl gemerkt, praktische Evolution, das Volk entwickelte sich weiter lernte lesen und erkennen, nicht nur einfach zu glauben, sondern zu wissen und dabei festzustellen, dass nie alles “gewusst” werden kann, somit immer die Gefahr besteht, dass unerklärliches weiterhin durch “Glauben” erklärt wird.

    Manuel, Dein drittletzter Satz klingt im Zusammenhang etwas wehmütig. Nunja, mit Zwang konnte noch nie jemand auf Dauer bestehen, auch kein Glaube. Wenn er einmal sehnsüchtig wartend den vermeintlich auferstandenen Christus nie erblickt. Was dann? Alles für die Katz’.

    Ich “glaube” es reicht nun, ich weiß es wird nicht auf Zustimmung stoßen. Wie so auch, das ist ein Bibelfroum..

    PS: Wissenschaft sagt auch, Herr Vogel, dass die unser aller Erde, doch etwas mehr als 6000 Jahre alt ist. Damit ich Sie zu den Kreationisten zählen kann, braucht es keinen Orden, warum mögen Sie das denn, gebe Ihnen gern einen, aber doch wozu? Schmuck Herr Vogel? Tut das Not? Sie sind Christ und bescheiden, voller Hilfsbereitschaft, Ihre letztes Hemd opfernd für den nächsten Obdachlosen, den Sie erblicken, Oder doch ehr nicht?.. Nein es gibt sicher Gründe dagegen..

    Jaja, man kann natürlich auch die Zeitmessung anzweifeln, ein Grund”problem” der Kreationisten. Man kann dies und jenes..

    Dennoch, wer lang genug zur Schule ging, *weiss*..

  2. Peter Vogel schreibt:

    Jesus lebt! Er hat gesiegt.
    Wer kann Seinen Ruhm verkünden!
    Meine Sünd’ im Grabe liegt,
    Keine Schuld ist mehr zu finden.
    Ja, Er lebt – ich sterbe nicht,
    Denn Sein Tod war mein Gericht.

    Jesus lebt! Er lebt für mich,
    Nie kann ich verlassen stehen,
    Er, der mich erwarb für sich,
    Läßt nur Lieb’ und Gnad’ mich sehen.
    Ob der Feind sein Haupt erhebt –
    Dieses bleibt: Mein Jesus lebt!

    Ja, Du lebst, Du bist gekrönt,
    Hast den Himmel eingenommen;
    Und nach Dir mein Herz sich sehnt,
    Bis ich werde zu Dir kommen,
    Bis ich schau’ Dein Angesicht, –
    O welch sel’ge Zuversicht!

    (Carl Brockhaus 1822-1899 nach Christian Fürchtegott Gellert 1715-1769 · Melodie von unbekanntem Komponisten)

    Herr Jesus…
    Du hast für mich den Sünder das Werk vollbracht… ich bin frei gemacht von den Fesseln der Sünde… ich bin gerecht gemacht vor dem Allmächtigen… durch Gnade und Erbarmen…

    Herr Jesus… mein Heiland… Du hat es vollkommen erbracht… für Freunde/Frau und Kind(er) mag ja oftmals jemand das Leben gegeben haben… doch Du hast mich den Sünder wertgeachtet!

    Und Du bist auferstanden… damit alles vollkommen wurde… Du bereitest mir eine Wohnung in der Herrlichkeit zu…

    Kor 1 V 18. Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft.

    Ja… glauben muß man das… erfahren kann man das… dieses unverdiente Maß göttlicher Liebe…

    ich danke Dir, ich preise Dich…
    1. Petrus 1, V 3. Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergezeugt (wiedergeboren) hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten,

  3. Peter Vogel schreibt:

    REPLY:
    +++dann ist mir das wie ein geistlicher Orden.+++ <<< Das war meine Rede!

    Ihn, den Orden, suche ich nicht… was soll mir Schmuck?

    Christi Blut und Gerechtigkeit
    Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf (1700 – 1760)

    1. Christi Blut und Gerechtigkeit,
    das ist mein Schmuck und Ehrenkleid; <<<<<<<<
    damit will ich vor Gott bestehn,
    wenn ich zum Himmel werd eingehn.

    2. Ich glaub an Jesum, welcher spricht:
    Wer glaubt, der kommt nicht ins Gericht.
    Gottlob, ich bin schon frei gemacht,
    und meine Schuld ist weggebracht.

    3. Darum soll auch dieses Blut allein,
    mein Trost und meine Hoffnung sein;
    ich bau im Leben und im Tod
    allein auf Jesu Wunden rot.

    4. Und würd ich durch des Herrn Verdienst
    auch noch so treu in seinem Dienst,
    gewönn den Sieg dem Bösen ab
    und sündigte nicht bis ins Grab:

    5. so will ich, wenn ich zu Ihm komm,
    nicht denken mehr an gut und fromm,
    sondern: da kommt ein Sünder her,
    der gern für’s Lösgeld selig wär.

    6. Wenn nun kam eine böse Lust,
    so dankt ich Gott, daß ich nicht mußt;
    ich sprach zur Lust, zum Stolz, zum Geiz:
    dafür hing unser Herr am Kreuz.

    7. Solange ich noch hienieden bin,
    so ist und bleibet das mein Sinn:
    ich will die Gnad in Jesu Blut
    bezeugen mit getrostem Mut.

    8. Du Ehrenkönig, Jesu Christ,
    des Vaters einger Sohn Du bist;
    erbarme Dich der ganzen Welt
    und segne, was sich zu Dir hält!

    ++++++++++++++++++++++
    Sie sind Christ und bescheiden, voller Hilfsbereitschaft, Ihre letztes Hemd opfernd für den nächsten Obdachlosen, den Sie erblicken,
    ++++++++++++++++++++++

    Werter Atheist… ich wünschte mir das Menschen mir das nachsagen… ich habe da erhebliche Defizite… aber ich will mich motivieren lassen… von Ihnen aber, vor allem von Gottes Wort:

    Jakobus 1,22 “Seid aber Täter des Wortes und nicht Hörer allein, wodurch ihr euch selbst betrüget.”

    Gottes Segen und Frieden

  4. manjuwel schreibt:

    Also, gleich mal vorweg: Folgendes ist in keinster Weise ironisch, abwertend oder anderweitig “Kontra” aufzufassen! 🙂

    Ich bin kein Christ, aber auch kein Atheist – nur am Rande…
    Ich beschäftige mich wirklich viel und eingehend mit, wie soll ich sagen, “Spiritualität”, nein, nicht NewAgeEsotherik (das ist in der Tat etwas abwertend…) – nun ja, jedenfalls (noch) nicht mit dem christlichen Glauben. Jedoch war ich der Meinung, das die Grundprinzipien eines jeden Glaubens im Grunde die Gleichen sind… Und dann les ich wieder sowas wie Obiges.

    Nun meine Frage: Ist es wirklich so wichtig ob dieses Grad leer war oder nicht? Hängt davon wirklich ein Glaube ab, besteht daraus tatsächlich das “Fundament” eines Glaubens?
    Sind es tatsächlich diese “greifbaren” Dinge, also diese scheinbaren “Fakten” der Bibelgeschichte, die den Christlichen Glauben ausmachen, auf denen Praktisch alles wie ein “wackeliger Turm” wankt?

    Vieleicht ist eine Antwort auch zu Umfangreich oder setzt mehr “Verständniss” in Sachen Christentum vorraus, dann halt ein Andermal!

    Ansonsten freu ich mich auf Antworten!

    Grüße

  5. Manuel Seibel schreibt:

    REPLY:
    Was sollte die Wissenschaft denn beweisen? Ich finde es immer wieder kurios, dass den Leuten ganz am Anfang völlig klar war, dass Jesus auferstanden ist. Warum sollten sonst die jüdischen Führer nach Matthäus 28 Lügen in die Welt gesetzt haben, damit verschleiert wurde, dass Jesus auferstanden ist? Nur ab dem aufgeklärten 19. Jahrhundert fing man an, daran zu zweifeln. Weil man in dieser Zeit natürlich nicht mehr in der Lage war, wissenschaftlich zu beweisen, dass das Grab leer war – welches war es eigentlich genau? Kann man nicht doch noch Überreste dort oder dort oder vielleicht auch hier finden? – wird alles in Frage gestellt.

    Nein, damals glaubte man den Jüngern, die den Herrn Jesus wirklich gesehen haben nach seiner Auferstehung. Es gibt kaum ein Wunder, dass stärker bezeugt ist. Jesus ist auferstanden, sein Grab ist leer. Er ist im Himmel und wird wiederkommen, um auf dieser Erde zu regieren.

  6. Manuel Seibel schreibt:

    REPLY:
    Die Frage ist sehr berechtigt: Warum ist die Auferstehung so wichtig? Paulus hat dieser Frage ein ganzes “Kapitel” (damals gab es diese Einteilung natürlich noch nicht …) gewidmet: 1. Korinther 15.

    “Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, so ist auch Christus nicht auferweckt. Wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist also auch unsere Predigt vergeblich, vergeblcih auch euer Glaube. Wri werden abe rauch alsfalsche Zeugen Gottse befunden … Denn wenn Tote nicht auferweckt werden, so ist auch Christus nicht auferweckt, Wenn aber Christus nicht auferweckt ist, so ist euer Glaube nichtig; ihr seid noch in euren Sünden. Also sind auch die in Christus Entschlafenen verloren gegangen. Wenn wir allein in diesem Leben auf Christus Hoffnung haben, so sind wir die elendesten von allen Menschen” (1. Kor 15,12-19).

    Mit anderen Worten: Wenn Christus nicht auferstanden ist, sind wir verloren, gibt es keine Rettung, keine Erlösung, keinen Himmel für Menschen, sondern nur die Hölle. Denn, wie Paulus in Römer 4 sagt: Christus ist zu unserer Rechtfertigung auferweckt worden. Ohne seine Auferstehung gibt es keine Rechtfertigung für Menschen vor Gott, dann sind wir nicht Gerechte sondern Ungerechte. Damit wir gerechtfertigt werden, müssen wir allerdings glauben, glauben, dass Jesus gestorben ist, dass Er auferstanden ist, dass Er gerade für meine Sünden ganz persönlich die Strafe von Gott ertragen hat, dass Er für mich sterben musst …

  7. manjuwel schreibt:

    REPLY:
    Guten Morgen!

    Muss er denn tatsächlich mit Samt Haut und Knochen aus dem Grab rausgeschwebt sein? Ich dachte es handelt sich bei solchen Sachen um Gleichnisse… Zum Beispiel das es sich um seine Seele handelte, welche “auferstanden” ist – ist es nicht verständlicher, sich als Gläubiger auf sowas zu stützen, als sich tatsächlich zu “zwingen” eine doch recht schwer vorstellbare Sache, wie die Auferstehung eines ganzen toten Körpers, zu glauben…

  8. Manuel Seibel schreibt:

    REPLY:
    Du hast völlig recht: Es ist alles andere als einfach, sich das vorzustellen. Ich kann dieses Wunder auch nicht erklären! Es handelt sich – wie Paulus in 1. Korintehr 15 ausführt – um das Samenkorn des alten Leibes, das in dem Auferstehungsleib aufgeht. Wie? Keine Ahnung. Denn darüber berichtet Gottes Wort nicht.

    Nimm Dir die Pflanzenwelt vor: Dort muss der Same “sterben”, damit neue Frucht hervorkommt. Das Bild benutzt Paulus ja auch im Blick auf den Menschen. Jedenfalls zeigt sich der Herr Jesus den Jüngern und spricht von Fleisch und Gebein (Lukas 24) – nicht mehr von Fleisch und Blut. Er hatte einen wirklichen Körper, aber einen Herrlichkeitskörper, mit dem Er auch im Himmel sein konnte und sein kann. So wird es auch uns gehen, die wir an den Herrn Jesus als unseren persönlichen Retter glauben. Auch wir werden nach der Auferstehung einen Herrlichkeitskörper haben.

  9. manjuwel schreibt:

    REPLY:
    Also muss dieser “Herrlichkeitskörper” durchaus kein Körper aus Fleisch und Blut sein, sondern kann, so wie ich mir das auch vorstelle, eben auch eine Art “Astralkörper”, bzw. “Seelenkörper” sein… Das beruhigt mich zu wissen! 🙂

  10. Manuel Seibel schreibt:

    REPLY:
    Neeeeeeeeeee! Fleisch und Bein – die Jünger konnten den Herrn Jesus doch “anfassen”. Er sagte ausdrücklich zu Thomas: Reiche deine Hand her in meine Wunden. Du siehst, dass die Wunden des Kreuzes auch in diesem Körper des Herrn noch vorhanden waren. DAs war kein Seelenkörper, das war ein “echter” Körper. Der Herr Jesus ist wirklich Mensch geblieben!

  11. manjuwel schreibt:

    REPLY:
    Achje… zu früh gefreut… 🙂

    Das ist wirklich sehr gewöhnungsbedürftig… 😉

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