Schuldenberg - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Schuldenberg


Sonntag, 1. Juni 2008

Schuldenberg

Die Schulden des deutsche Staates sind in der Politik oft Thema Nr. 1. Schulden sind unangenehm, vor allen Dingen, wenn man sie nicht begleichen kann. Doch nicht nur der Staat hat Schulden, sondenr auch viele seiner Bürger.

Was ist mit deinem Schuldenberg?

Jeder Mensch hat einen Schuldenberg. Nein, ich meine jetzt nicht den finanziellen Schuldenberg, sondern einen Schuldenberg, den jeder Mensch hat, einen Berg voller Sündenschuld. Aber diese Schuld kann der Mensch nicht zurückzahlen. Auch nicht mit guten Werken! Bei diesem Schuldenberg gibt es keine Verrechnung von Soll und Haben, keinen Länderfinanzausgleich, keine andere Möglichkeit.

Der Mensch kann vor Gott absolut nichts auf der Habenseite vorweisen, auch nicht “gute Werke”. Da fragst du dich, wo denn dann bitte die guten Werke verbucht werden, wenn nicht auf der Habenseite. Bleibt nur noch die Sollseite. Nein, dort auch nicht. „Gute Werke“ werden gar nicht verbucht, denn die vermeintlich guten Werke der Menschen, auch wenn sie manchen Nutzen stiften können, sind noch lange nicht gute Werke für Gott. Ohne eine lebendige Beziehung zu Gott kann der Mensch keine guten Werke tun, die vor Gott Bestand haben. Mit menschlich „guten Werken“, mit guten sozialem Tun kann der Mensch seine Sündenschuld also nicht begleichen und hat nichts auf der Habenseite. Und nun? Kein Ausweg? Doch:

Jesus Christus als dein Stellvertreter!

Jesus Christus, der Sohn Gottes, möchte Dein Stellvertreter sein und Deine Sündenschuld übernehmen. Denn Du stehst vor Gott als Sünder und hast einen Stellvertreter nötig! Nicht einen Bürgen, nein, einen Stellvertreter, der Schuldner wurde an deiner Stelle, am Kreuz von Golgatha! Gott hat seinen Sohn gegeben, damit Du frei gemacht werden kannst von deiner Schuld. „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass Er Seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe“ (Johannes, Kapitel 3, Vers 16). Das ist der „Vertrag“, den Gott mit Dir machen will. Er gab Jesus Christus in den Tod, richtete Ihn für deine Schuld, damit Du nicht verloren gehst.

Und Deine Seite des „Vertrages“?: „Glaube an den Herrn Jesus, und Du wirst errettet werden“ (Apostelgeschichte, Kapitel 16, Vers 31). Das ist es, was Gott von Dir verlangt.

Ist das nicht ein unglaubliches Gnadenangebot? Willst Du das ausschlagen?

Bernhard Brockhaus

1 Kommentar to “Schuldenberg”

  1. Peter Vogel schreibt:

    alles Vergangene ist bezahlt! Frei gemacht und gerecht gemacht… ich habe durch Gnade den Zugang zum Vaterherzen Gottes.

    O Liebe ohnegleichen!
    Kein Sinn kann je erreichen,
    Wie Du, o Herr, uns liebst.
    Vergaßest Deine Schmerzen,
    Trugst die nur auf dem Herzen,
    Die Du so unaussprechlich liebst.

    Dein Werk ist jetzt vollendet,
    Der Fluch ist abgewendet,
    Und Gnade uns gebracht.
    Der Schuldbrief ist zerrissen,
    Befreit ist das Gewissen,
    Die Sünde ist zunicht’ gemacht.

    Jetzt pflegest Du die Deinen,
    Daß trostlos sie nicht weinen,
    Noch hier verlassen stehn.
    Im Geist Du sie begleitest,
    Mit starker Hand sie leitest,
    Die hier durch Kampf und Leiden gehn.

    Und Hoffnung, tief im Herzen,
    Macht stille sie in Schmerzen;
    Ihr Teil bist, Jesu, Du.
    Bald enden alle Leiden,
    Und nie mehr wirst Du scheiden,
    Wenn sie gebracht zu Deiner Ruh’.

    O Liebe ohnegleichen!
    Kein Sinn kann je erreichen
    Die Fülle, die Du gibst.
    Selbst Engel werden stehen
    Und voll Anbetung sehen,
    Wie Du, o Herr, die Deinen liebst.

    (Carl Brockhaus 1822-1899 · Melodie von unbekanntem Komponisten)

    Und auch danach bin ich nicht allein gelassen… der begnadigte Sünder wie ich es bin… er hat einen Sachwalter zur Seite… in sich wohnend.

    Von meinem Heiland gesandt…
    Römer 8, 26 Desgleichen aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie sich’s gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich (vertritt, tritt ein;) für uns in unaussprechlichen Seufzern.

    Und so erlebe ich es…und will gerne bekennen:

    Gott wird dich tragen mit Händen so lind. Er hat dich lieb wie ein Vater sein Kind.
    Das steht im Glauben wie Felsen so fest, Gott ist ein Gott, der uns nimmer verlässt.
    Autor: F.J. Crosby (1820-1915)

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