Nachtreten - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Nachtreten


Montag, 26. Mai 2008

Nachtreten

Die Fußball-EM steht vor der Tür. Für solche, die aus dem Kader rausgeflogen sind oder rausfliegen, sicher keine leichte Situation. Jetzt hat ein Torwart, wie es scheint, weil er sauer ist, nachgetreten. Es mag vieles wahr sein an dem, was er zu Unrecht erdulden etc. musste. Aber nachtreten?

Wie leicht können auch wir nachtreten, wenn uns jemand Böses getan hat. Aber Paulus fordert uns auf: “Rächt nicht euch selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn; denn es steht geschrieben: “Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr.”” (Römer 12,19).

Wir dürfen uns ein Beispiel an dem Herrn Jesus nehmen. Im Gegensatz zu uns war Er vollkommen. Wenn Ihm also jemand weh getan hat, dann zu Unrecht. Aber Er hat sich nie selbst verteidigt, geschweige denn gerächt. Er hat ertragen, erduldet. Das, was uns so schwer fällt.

Manuel Seibel

5 Kommentare to “Nachtreten”

  1. Atheist schreibt:

    jeder war im leben einmal in solch einer Situation, sich zu ärgern, eine Chance genommen bekommen zu haben usw… über die Art dies zu zeigen lässt sich natürlich streiten.. die Menschen sind nunmal verschieden.. ABER man muss nicht in der Bibel belesen sein, um”normale” verhaltensweisen an den tag zu legen, amn muss sie nicht mal kennen. Die Lösung liegt so nah, ohne blumige Bibelzitate anwenden zu müssen.
    “Lasst uns ertragen und erdulden..” dient allein zu dem Zweck das gemeine Volk ruhig zu halten, Macht zu erhalten, “es ist ja alles nicht zu schlimm, der Herr wirds richten”….. Augen auf Ihr Bibelfreunde! Es gibt weit mehr im Universum als ein Buch weiser Sprüche. Die Regeln schreibt das Leben und die Menschen selbst, nicht die Vergangenheit vor 2000 Jahren(und mehr).. Ich weiss ich weiss die Bibelstellen passen doch auch heut noch, gell? Ja, einfach weil sie soo allgemein geschrieben wurden.. was sonst? Jedem seine Illusionen, es ist erwiesen, dass Gläubige länger leben.. nicht weil die Christen “Gottgeschützter” leben.. nein, sie zermattern sich nicht in dem Maße das Hirn nach den Fragen was die Welt zusammen hält;-)

  2. Manuel Seibel schreibt:

    REPLY:
    Es ist wirklich keine Frage der Bibelkenntnis. Aber es ist eine Frage, ob man neues, ewiges Leben besitzt. Denn der ungläubige Mensch ist auf Dauer nicht in der Lage, Böses zu ertraten. Nur der bekehrte, von Neuem geborene Mensch, der Jesus Christus als Retter persönlich angenommen hat, kann das Böse mit dem Guten überwinden. Denn wir tun nicht Gutes, um neues Leben zu erwerben, sondern wir haben neues Leben geschenkt bekommen, um Gutes zu tun.

    Und ein Atheist?

  3. Peter Vogel schreibt:

    Ja, das liegt dem Menschen… ggf. mit etwas Geduld… nach dem Motto “meine Stunde kommt schon noch”.

    Doch… nach
    2. Korinther 5, 17. Daher, wenn jemand in Christo ist, da ist eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, alles ist neu geworden.

    Doch wie frohmachend ist es zu wissen…

    Unrecht muß mich nicht mehr aufhalten…
    Auseinandersetzung war…
    mehr sein und können als andere interessiert nicht…
    +++++++++++++++++
    wie rasch verschleißt man sich in törichten Dingen…
    gebundene Energien sind die Folge…

    Doch Paulus… war klug… konzentriert und umsichtig steuerte er auf ein Ziel zu… auf das Ziel zu. Das Gestern… Unruhe… Streit… Rache… alles was ablenken kann vergessend… als unwichtig betrachtend… weil das Ziel alle Kräfte bindet.

    Philipper 3 V 12 Nicht daß ich es schon ergriffen habe oder schon vollendet sei; ich jage ihm aber nach, ob ich es auch ergreifen möge, indem ich auch von Christo [Jesu] ergriffen bin. 13 Brüder, ich halte mich selbst nicht dafür, es ergriffen zu haben; 14 eines aber tue ich: Vergessend was dahinten, und mich ausstreckend nach dem, was vorn ist, jage ich, das Ziel anschauend, hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christo Jesu.

    Nicht das was auffrisst und verschleißt… sondern das was Belohnung und die Herrlichkeit bedeutet… das motiviert ihn und setzt Energien frei.

    Nach vorne…

    Stern, auf den ich schaue,
    Fels auf dem ich steh,
    Führer, dem ich traue,
    Stab an dem ich geh,
    Brot von dem ich lebe,
    Quell an dem ich ruh,
    Ziel, das ich erstrebe,
    alles, Herr, bist du!.

    Ohne dich, wo käme
    Kraft und Mut mir her?
    Ohne dich, wer nähme
    meine Bürde, wer?
    Ohne dich zerstieben
    würden wir im Nu.
    Glauben, Hoffen, Lieben
    alles, Herr, bist du!

    Drum so will ich wallen
    meinen Pfad dahin,
    bis die Glocken schallen
    und daheim ich bin.
    Dann mit neuem Klingen
    jauchz ich froh dir zu:
    nichts hab ich zu bringen,
    alles, Herr, bist du!

    Adolf Krummacher (1824-1884)

  4. Atheist schreibt:

    vielleicht von intresse, auch wenn das den rahmen sprengt und zum thema nicht passt…

    http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/evolution-aelteste-wirbeltiermutter-entdeckt_aid_304749.html

    vieleicht ist religion auch ergebnis der evolution.. dient der arterhaltung indem an “alten” festgehalten wird.. maybe.. oder andere ideen, was es sein könnte?

  5. Manuel Seibel schreibt:

    REPLY:
    Als gute Alternative dazu: http://www.genesisnet.info/aktuelles/news.php?Sprache=de&News=112

    Manche scheinbaren EvoTheo-Argumente entpuppen sich sehr schnell als nicht haltbar. Der Glaube jedenfalls ist von Gott – und kein Ergebnis langer Entwicklungsvorgänge. Gott sei Dank!

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