Glaube / Unglaube - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Glaube / Unglaube


Samstag, 24. Mai 2008

Glaube / Unglaube

zum Nachdenken:

Der Glaube sieht, was er glaubt.

Der Unglaube glaubt, was er sieht.

Klaus Brinkmann

5 Kommentare to “Glaube / Unglaube”

  1. Atheist schreibt:

    oder auch..

    Glauben ist nicht Wissen…

    oder auch…

    der Weg zum Glauben ist eben, der zum Wissen steinig und kurvig…

    und überhaupt… Unglaube glaubt NICHT, er weiß oder er weiß nicht… 😉

  2. Peter Vogel schreibt:

    Die Menschen glauben alles! Es darf nur nicht in der Bibel stehen. Napoleon Bonaparte

    Man meint dieser große Eroberer könne es wissen… letztlich hat er viele Menschen hinter sich gehabt auf dem Weg durch Europa. Von biblischen Inhalten wird er weder viel gehalten noch erzählt haben… denn er führte die Menschen in Tod und Verderben… sich ebenso.

    ……………………………………………….

    Glaube und Unglaube haben eines gemeinsam: Sie gehen aufs Ganze. Beim Glauben geht es um Gott, beim Unglauben um nichts. Hugo von Hoffmannsthal

    Der Glaube geht wohl nichts “aufs Ganze”… er bietet das Ganze! Das ganze Heil eines liebenden Gottes und Heilandes… für Leben und Ewigkeit! Wie wenig sind Glaube und Unglaube vergleichbar. Als wenn das Leben ein Spiel wäre… den Ernst wollen viele ja erst spüren wenn es zum Ende geht… dann wären sie auch mit weniger zufrieden… nur nicht mehr “aufs Ganze” gehen. Und doch… es geht um das Ganze! Mit Gott gibt es keine halbe Sache!

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    Ich glaube, daß die Bibel allein die Antwort auf all unsere Fragen ist und daß wir nur anhaltend und demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen.
    Dietrich Bonhoeffer

    Welch ein Glaube… welch eine Zuversicht… welch eine Realität… “anhaltend und demütig”… eine Rezeptur nach dem Herzen Jehovas.

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    Psalmen 2, V 4. Der im Himmel thront, (wohnt) lacht, der Herr spottet (wird lachen, wird spotten)… ihrer.

    Die Großen dieser Welt… Feldherren, Helden, Denker, Kritiker, Krieger, Atheisten, Spötter und Lästerer… die meisten hat die Welt vergessen (die Pisa Studie beweist es ja)… wie sagt man so beruhigend: der Staub der Geschichte bedeckt sie nebst den Taten und Untaten. Sie gingen “aufs Ganze” in eigener Kraft…

    Dagegen die Leisen, Kleinen und nahezu Vergessenen… die seit 40 Jahren in Japan missionieren, seit 30 Jahren in Nepal dem Ruf des Herrn folgen, die im Stillen wirken zur Ehre des Herrn, die leise und im “Kämmerlein” Fürbitte tun… sie in der Gewißheit um Gnade und Rechtfertigung den Weg im Leben zur Ewigkeit gehen… in SEINER Kraft… sie rufen mit Hiob:

    Hiob 19, V 25. Und ich, ich weiß, daß mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er auf der Erde stehen;

    Gelobt sei der Name des Herrn… für das Geschenk des Glaubens.

  3. Atheist schreibt:

    herr vogel..
    da war sie wieder, die intoleranz gegenüber andersgläubigen.. eben jenen in nepal und japan.. missionieren.. nichts anderes als umerziehen und knechten, anderen den eigenen willen aufzwingen, im namen der bibel…

    das ist genau das, was ihre arroganz schlechthin ausmacht… “ich liege richtig, die anderen sind auf dem falschen dampfer..also missionieren” sie rechtfertigen das mit einem “simplen” geschichtsbuch.. DESHALB gab es bereits kriege und wird es leider immer wieder geben, dank menschen ihrer couleur..

    danke herr vogel!

    was wäre die welt ohne religion? *um einige kriege ärmer….*

  4. Peter Vogel schreibt:

    REPLY:
    @Atheist

    Nun wird also Nächstenliebe in den Bereich der Intoleranz gerückt, schade. Ich stelle mir gerade vor… mit solch einer Begründung würde von Christen darauf verzichtet…

    den Landesbewohnern Hilfestellung für Saat und Ernte zu geben…
    den Kranken Medizin und Behandlung zu gewähren…
    die oftmals zwingende Geburtshilfe zu erbringen…
    für Kinder Unterricht zu organisieren und abzuhalten…

    da ist sicher noch vieles mehr… vor allem jedoch…
    Apg. 4 V 20. denn es ist uns unmöglich, von dem, was wir gesehen und gehört haben, nicht zu reden… ein Christ ist keiner… wenn er die Frohe Botschaft nicht weiter sagt.

    Ja… es gab Kriege im Namen Gottes. Unseliger Zeitgeist… welcher den Geboten Gottes im AT widersprach und der Heilsbotschaft des Herrn Jesus ebenso. Verführerisch mochte das Streben sein… das Heilige Land muss im Besitz der Christen sein! Doch nicht durch Krieg sondern durch Gehorsam gegen Gottes Wort! Und auch die Araber strebten danach… gestern war auf Drei-Sat TV ein interessanter Film… genau dieses Thema betreffend. Eine Fortsetzung kommt kurzfristig.

    Doch deswegen den Menschen unserer Zeit das Evangelium und tätige Hilfe vorenthalten… das kann nicht sein! Das wäre eine schlimme Rache für das Fehlverhalten von Christen zur damaligen Ritterzeit. Sich der Intoleranz und Arroganz zu bezichtigen und bequem im Sessel des Glaubens zu sitzen.

    Jakobus 1,22 “Seid aber Täter des Wortes und nicht Hörer allein, wodurch ihr euch selbst betrüget.”

    So geht das richtigerweise Hand in Hand… Verkündigung der Heilsbotschaft und die Hand am Pflug…

    1. Kor. 9 V 16. Denn wenn ich das Evangelium verkündige, so habe ich keinen Ruhm, denn eine Notwendigkeit liegt mir auf; denn wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht verkündigte!

    Ja dieses “simple Geschichtsbuch”… ich bin versucht es “Tagebuch der Heilsgeschichte” zu nennen… ja, ja ich bin befangen. Enthält es doch die “simple” Wahrheit… nichts was die Menschen selber erbringen müssten… man darf es einfach glauben und wird heil. Und heißt es nicht aus dem Munde bekannter Wissenschafter das die “simple Lösung die beste Lösung sei”? Mit diesem Prinzip haben schlaue Köpfe Bedeutendes ersonnen!

    Christen haben einen Herrn… für Leben und Ewigkeit… dem gehorchen sie. Sicherlich nicht fehlerfrei und mit Irrtümern behaftet. Sie bleiben ja Menschen… sie werden nicht in Maschinen verwandelt… nein sie müssen ja die Injektionen, Verbände, Ratschläge und sonstigen Hilfeleistungen für Bedürftige ganz individuell erbringen.

    Und bestimmt muss sich mancher Christ zu mehr Geduld, zu mehr Ausdauer, mehr Toleranz aufrufen lassen. Doch deswegen nur Perfektionisten regelrecht herstellen? Nicht Menschen… welche die Hand eines Sterbenden halten… die eine heiße Stirn kühlen… die sich der Ansteckungsgefahr aussetzen…

    Was für untauglicher Missionar wäre ich…

    2. Thim. 4 V 1-2 Ich beschwöre dich bei Gott und bei Christus Jesus, dem kommenden Richter der Lebenden und der Toten, bei seinem Erscheinen und bei seinem Reich: Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht; weise zurecht, tadle, ermahne, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung.

    Ich wünsche Ihnen eine gute und befreiende Erfahrung mit Gott… mit SEINER Liebe zu den Menschen… Johannes 3, V 16. Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.

    Peter Vogel

  5. Manuel Seibel schreibt:

    REPLY:
    Lieber “Atheist”,

    was würdest Du tun, wenn Du jemanden siehst, der Gift in Händen hält und es in sein Glas Sprudel spritzt? Würdest Du sagen: Ich weiß es zwar (besser), aber lass mal. Er wird schon lernen, wenn er tot ist, dass es verkehrt war, dieses Gift zu nehmen?

    Es ist leider so, dass viele Kriege im Namen des christlichen Glaubens geführt worden sind. Die Bibel gibt dafür keine Unterstützung. Die Bibel fordert uns aber auf, unseren Glauben zu bezeugen, damit jeder, der bereit ist, Jesus Christus als Retter anzunehmen, das auch tun kann. Damit kämpfe ich nicht mit materiellen Waffen, wohl aber mit den Waffen des Geistes Gottes.

    Es wäre doch fahrlässig, wenn mir durch Gott und sei Wort deutlich geworden ist, dass jeder ewig verloren geht, der Jesus Christus bewusst seine Sünden nicht bekennen möchte, dass ich das nicht meinen Mitmenschen auch weitergebe. Damit bin ich kein Besserwisser in Deinem Sin, aber doch jemand, der durch Gottes Gnade etwas verstehen durfte, um es anderen weiterzugeben. Daher bitten wir an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott.

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