Christliche Merkmale - Bibel-Blog
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Christliche Merkmale


Donnerstag, 8. Januar 2015

Christliche Merkmale

Die ersten Christen – so lesen wir in der Apostelgeschichte (Kap. 2,42) – waren besonders gekennzeichnet durch 4 Dinge:

– Festhalten an der Lehre der Apostel

Suchen wir etwas Neues, oder bleiben wir bei der einen Lehre des Wortes Gottes? “Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und wovon du völlig überzeugt bist, da du weißt, von wem du gelernt hast, und weil du von Kind auf die heiligen Schriften kennst, die imstande sind, dich weise zu machen zur Errettung durch [den] Glauben, der in Christus Jesus ist. Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in [der] Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk völlig geschickt” (2.Tim 3,14-17).


– Ausüben und genießen von Gemeinschaft

Aus dem Festhalten der Lehre fließt die Gemeischaft hervor, die eine Beziehung zwischen Einzelnen ist, die ein gemeinsames Interesse, ein gleiches Teil und dieselbe Freude haben. Wir kennen solche Geschwister. Pflegen und genießen wir die Gemeinschaft mit ihnen? Diese geht über die gemeinsamen Zusammenkünfte hinaus. Könnten wir den teuren Versammlungsraum nicht deutlich effizienter nutzen, indem wir  die in der Woche leerstehende Fläche für die Pflege der Gemeinschaft nutzen?

– Brotbrechen

Dies ist auf der einen Seite der äußere Ausdruck christlicher Gemeinschaft und auf der anderen Seite ein Erinnern an den Tod des Herrn, der die Grundlage der Lehre und der Gemeinschaft ist. Auch hier ist die Voraussetzung ein Verharren in der Lehre. Ist es unser innigster Wunsch, diesem Wunch des Herrn zu folgen und gemeinsam an Seinen Tod zu denken, bis er kommt?

– Gebete

Gemeinsames Gebet – das ist keine Nebensache! Wer die eine Lehre festhalten will, die Gemeinchaft mit den Geschwistern pflegt und wem der Wert des Mahles des Herrn bewusst ist, hat den dringenden Wunsch, im Gebet Gemeinschaft zu haben und alle gemeinsamen Anliegen vor Gott zu bringen. Tun wir das mit Freude? Mir scheint, wenn ich die leeren Reihen in den Gebetszusamenkünften sehe, dass wir vielfach die Wertschätzung für das gemeinsame Gebet verloren haben. Dabei liegt darauf eine besondere Verheißung: “Wahrlich, wiederum sage ich euch: Wenn zwei von euch auf der Erde übereinkommen werden über irgendeine Sache, welche sie auch erbitten mögen, [so] wird sie ihnen zuteil werden von meinem Vater, der in [den] Himmeln ist” (Mt 18,19).

Bernhard Brockhaus

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