Vor einigen Tagen hatte ich ein Gespräch mit einem Kollegen, bei dem wir auch auf Glaubensfragen zu sprechen kamen. Nach dem Gespräch fiel mir auf, dass man sich immer wieder wie ein völliger Querdenker vorkommt, wenn man die Inhalte der Bibel als persönliche Überzeugung bekennt und diesen konsequent folgen möchte.

Woran liegt das?

Zunächst sicher daran, dass die Grundsätze Gottes, wie wir sie in der Bibel finden, von der heutigen Gesellschaft als völlig abwegig bezeichnet werden. Aber vielleicht auch daran, dass wir selbst zu wenig Christus in unserem Leben zeigen und nach dem leben, was wir zu glauben bekennen.

Wir wollen uns ermuntern, ein „Brief Christi“ zu sein, in dem die Menschen wirklich lesen können. Wenn alle Gläubigen dies umsetzen würden, wäre ein echtes Leben nach der Bibel nicht mehr ganz so „weltfremd“, weil es dann von vielen vorgelebt würde.

Eins ist zwar sicher: Es geht es mit der Welt weiter bergab. Aber noch eins ist genauso sicher: Weltlich gesinnte Christen können diese Entwicklung schon mal gar nicht aufhalten oder verlangsamen. Woran es bedarf ist ein entschiedenes Christentum nach Gottes Maßstäben.