Weltfremd - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Weltfremd


Freitag, 16. Mai 2008

Weltfremd

Vor einigen Tagen hatte ich ein Gespräch mit einem Kollegen, bei dem wir auch auf Glaubensfragen zu sprechen kamen. Nach dem Gespräch fiel mir auf, dass man sich immer wieder wie ein völliger Querdenker vorkommt, wenn man die Inhalte der Bibel als persönliche Überzeugung bekennt und diesen konsequent folgen möchte.

Woran liegt das?

Zunächst sicher daran, dass die Grundsätze Gottes, wie wir sie in der Bibel finden, von der heutigen Gesellschaft als völlig abwegig bezeichnet werden. Aber vielleicht auch daran, dass wir selbst zu wenig Christus in unserem Leben zeigen und nach dem leben, was wir zu glauben bekennen.

Wir wollen uns ermuntern, ein “Brief Christi” zu sein, in dem die Menschen wirklich lesen können. Wenn alle Gläubigen dies umsetzen würden, wäre ein echtes Leben nach der Bibel nicht mehr ganz so “weltfremd”, weil es dann von vielen vorgelebt würde.

Eins ist zwar sicher: Es geht es mit der Welt weiter bergab. Aber noch eins ist genauso sicher: Weltlich gesinnte Christen können diese Entwicklung schon mal gar nicht aufhalten oder verlangsamen. Woran es bedarf ist ein entschiedenes Christentum nach Gottes Maßstäben.

Henning Brockhaus

3 Kommentare to “Weltfremd”

  1. Peter Vogel schreibt:

    “Brief Christi” zu sein… welch eine schöne Berufung… welche Gnade klingt da an. Wie schön… so denke ich gelegentlich… wäre es doch wenn jemand “neugierig”, als wenn er auf Post wartet, wäre mich “lesen” wollte. D.h. nicht mich… sondern den Willen Gottes mit dieser Welt durch mich erkennen könnte.

    Handle und rede ich so das ich verstanden werde? Tue ich das ohne mit der Welt einen Kompromiß einzugehen? Wird jemand auf meinen Lebensinhalt neugierig… auf mich als Brief in Sachen Leben und Ewigkeit?

    Wie der “Brief” gelesen werden sollte… heute heißt es ja oft >>> Herr X hat einen offenen Brief geschrieben… eine Tarifauseinandersetzung… politisches Gegeneinander… offene Briefe offenbaren sie auch den Willen des Schreibers? Oder nur menschliche Ziele?

    Sind wir Gesandte? Sind wir nicht nur Berief allein sondern vertreten wir vor Ort den Willen Gottes… stellen wir uns zum Kreuz von Golgatha?

    2. Korinther 5, V 20.. So sind wir nun Gesandte für Christum, (an Christi Statt) als ob Gott durch uns ermahnte; wir bitten an Christi Statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!

    Ein Gesandter im Jahr 2008 sollte tunlichst anders aussehen… anders argumentieren. als einer aus dem Jahr 1908. Er sollte sich moderner Erkenntnisse bedienen… er sollte von der Weltwirtschaft reden können… und vieles mehr als es früher nötig war.

    Doch eines sollte er nicht vergessen… wie der Brief (s)einen Absender offenbart… so soll der Dienstherr sichtbar sein!

    Mein Heiland… sei mir gnädig
    wo ich als “Brief” nicht Dich als Absender auswies… wo mir “gut sein” ausreichend schien…
    wo ich als Dein Gesandter “Kirche/Religion/Gutes tun” lediglich als global richtig zum Ausdruck brachte…

    Johannes 3, V 30. Er muß wachsen, ich aber abnehmen.

    Das schenke mir… zu DEINER Ehre.

  2. Atheist schreibt:

    weil gerade der Christ die Intoleranz gegenüber Andersgläubigen auslebt, im Grunde genommen also “Gleichgesinnten” abgrenzt, zum Anderen sich gegen jede wissenschaftliche Erkenntnis mit den Worten wehrt, “tchja, das ist Glauben”. Nunja, wie alt ist die Erde nach christlicher Meinung? Wieviele (studierte) Wissenschaftler werden in Frage gestellt, weil Pseudowissenschaftler meinen sie wüssten etwas von 5000 Jahren es stünde so in einem Buch.
    Eins ist sicher es geht bergab? Sehr subektiv und vorallem noch verallgemeinert. Wieso eigentlich, weil die Zahl der Moslime zunimmt? Wann ging es bergauf um bergab zu gehen? Diese Ansicht ist sehr sehr subjektiv. War es vor 2000 Jahren besser? Vielleicht, vielleicht auch nicht.

    Nicht nur “weltliche” Christen, alle anderen können die Lauf der Welt ebenso noicht aufhalten, vermutlich niemand;-)
    Auch kein Andersgläubiger…

    Das Christentum hat nunmal nicht mehr die Vormachtstellung in der Welt.

  3. Peter Vogel schreibt:

    REPLY:
    Nun es gibt in der Tat viele Christen in allen Tätigkeitsbereichen in dieser Welt… mit Intoleranz gelangt in diese Positionen niemand. Doch Wissen, Erfahrung, Handfertigkeit, Konsequenz und gelebter Glaube ermöglichen das.

    Und ich muß gestehen… es stets neu erfrischend zu finden… wie oft (und zunehmend) die Wissenschaft die Bibel bestätigt.

    Und die Wissenschaft… ja wo ist sie so gefestigt wie Gottes Wort? Sich überholende Ergebnisse… unsichere und der Annahme unterliegende Wissensfundamente sind Grundlagen!

    Ich halte mich da ganz an Albert Einstein:
    Als ihn ein Reporter fragte… was er denn machen würde… wenn man mathematisch beweisen würde das es keinen Gott gibt… hat er nur geantwortet: Lächeln und zurücklehnen bis man den Rechenfehler gefunden hat.

    Den Lauf der Welt bestimmt Gott der Schöpfer und Herr dieser Welt… niemand anderes oder anderer. Und es stimmt… das Christentum hatte und hat nicht die Vormachtstellung in der Welt… aber der Herr Jesus Christus… ER hat sie.

    Römer 14, 11. Denn es steht geschrieben: “So wahr ich lebe, spricht der Herr, mir soll sich jedes Knie beugen, und jede Zunge soll Gott bekennen”.

    Gottes Segen und Frieden

Schreibe einen Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar zu schreiben.