Der HERR ist mein Hirte - Bibel-Blog
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Der HERR ist mein Hirte


Mittwoch, 30. April 2008

Der HERR ist mein Hirte

Heute las ich den bekannten Psalm 23:

1. Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
2. Er lagert mich auf grünen Auen, er führt mich zu stillen Wassern.
3. Er erquickt meine Seele, er leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen.
4. Auch wenn ich wanderte im Tale des Todesschattens, fürchte ich nichts Übles, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, sie trösten mich.
5. Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über.
6. Fürwahr, Güte und Huld werden mir folgen alle Tage meines Lebens; und ich werde wohnen im Hause des HERRN auf immerdar.

Mir kam dann eine Begebenheit in den Sinn, die ich gerne weitererzählen möchte:

Dieser Psalm soll einmal herangezogen worden sein, um die Fertigkeit von Vorlesern zu testen oder zu demonstrieren. Zuerst trat ein Mann auf die Bühne, der diesen Psalm mit erstklassiger Intonation vortrug. Das Publikum war begeistert.
Dann trat ein alter Mann auf die Bühne, der diesen Psalm nicht gerade kunstvoll und mit einer leicht zitternden Stimme vortrug, doch man spürte, dass es für ihn nicht nur irgendein Text war.
Anschließend trat nochmals der erste Mann ans Mikrofon und sagte über jenen alten Mann: “Der Unterschied zwischen mir und ihm ist: Ich kenne die Kunst der Intonation, doch dieser Mann kennt den Hirten!”

“Der HERR ist mein Hirte” – kannst Du das auch sagen?

Bernhard Brockhaus

1 Kommentar to “Der HERR ist mein Hirte”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Die kleine Geschichte habe ich als tatsächlich in Rußland geschehen in Erinnerung… und ist es nicht vom Ergebnis wunderbar?

    Mir ist es so wichtig… ER ist es der mich weidet…
    mir wird…
    er führt…
    er leitet…
    er ist bei mir…
    mein Haupt ist gesalbt…
    mehr als ich benötige schenkt ER…
    ich werde wohnen…

    das alles genieße ich bereits hier im Leben… meine Schwachheit, mein Eigenwille in der Nachfolge schwächt das leider ab… doch wie gut geht es mir bei meinem Hirten!

    Und es wird noch ganz anders… viel schöner… unbeschreibliche Fülle…

    1. Kor. 2 V 9. “Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben”

    Weil ich Jesu Schäflein bin,
    freu’ ich mich nur immerhin
    über meinen guten Hirten,
    der mich wohl weiß zu bewirten,
    der mich liebet, der mich kennt
    und bei meinem Namen nennt.

    2. Unter seinem sanften Stab
    geh’ ich aus und ein und hab’
    unaussprechlich süße Weide,
    daß ich keinen Mangel leide;
    Und sooft ich durstig bin,
    führt er mich zum Brunnquell hin.

    3. Sollt’ ich denn nicht fröhlich sein,
    ich beglücktes Schäfelein?
    Denn nach diesen schönen Tagen
    werd’ ich endlich heimgetragen
    in des Hirten Arm und Schoß:
    Amen, ja mein Glück ist groß!

    (Lied, Autor: Henriette Marie Luise von Hayn)

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