Unsere Liebe zum Herrn - Bibel-Blog
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Unsere Liebe zum Herrn


Mittwoch, 16. April 2008

Unsere Liebe zum Herrn

In dem letzten Beitrag lasen wir, was uns als Christen wohl am meisten fehlt: die Liebe zum Herrn Jesus und die Wertschätzung Seines Todes am Kreuz von Golgatha.

Vor einigen Tagen las ich das Kapitel 20 des Johannesevangeliums. Dort fand ich eine Person, die eine brennende Liebe zu ihrem Herrn hatte: Maria Magdalene. Sie saß vor dem leeren Grab und weinte, weil sie meinte, ihr Herr wäre weggenommen worden. Sie war so erfüllt von ihrer Liebe zu dem Herrn Jesus und ihrem Scherz über diesen Verlust, dass sie nicht einmal registrierte, dass es Engel waren, die sie fragten: Frau, was weinst du? Sie antwortete ihnen “Weil sie meinen Herrn weggenommen, und ich nicht weiß, wo sie ihn hingelegt haben.”

Welche Liebe zu dem Herrn Jesus schlug in dem Herz dieser Frau! Und der Herr Jesus sah und beantwortete diese Liebe, und spricht zu ihr: Maria! Wie mag die Ansprache des Herrn Jesus Maria überwältigt haben. Doch der Herr geht weiter. Einer Person, die ihn so liebt, kann er sich offenbaren. Maria ist es, die den Jüngern die Botschaft überbringen darf : “Geh aber hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, und zu meinem Gott und eurem Gott.”

Wie sieht es mit meiner Liebe zu Ihm aus?

Bernhard Brockhaus

2 Kommentare to “Unsere Liebe zum Herrn”

  1. Henning Brockhaus schreibt:

    Zitat des Beitrages: “Einer Person, die ihn so liebt, kann er sich offenbaren.”

    Dazu Johannesevangelium, Kapitel 14 Vers

    “Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren.”

  2. Peter Vogel schreibt:

    Maria läuft früh zum Grab… es drängt sie… sie muß dort hin der Gefühle wegen. Der Stein ist weg… das alarmiert sie. Eilig sagt sie den Jüngern Bescheid. Erneut geht sie zum Grab… sie weint um den Heiland.

    Sie verzagt… selbst anwesende Engel vermögen sie scheinbar nicht aus der Krise zu befreien. Sie weiß nicht wo ER ist… dann wendet Maria sich zurück… sie blickt nicht einfach über die Schulter… sie wendet sich diesem Ort zu… wohl doch suchend und hoffend?

    Sie sieht eine Person… und erkennt den Herrn nicht. Doch dann… nach einem kurzen Austausch hört Maria ihren Namen “Maria”… wieder wendet sie sich IHM zu… ganz ausgerichtet auf IHN… Rabbuni… (lieber) Lehrer… ruft sie.

    Welch ein Geschenk… ist dieses sich IHM zuwenden… ganz und völlig… nicht halb… nicht ein Blick beim Weggehen… nein umwenden… umkehren.

    Ich wünsche mir in meinem Leben mich mehr “umgewandt” zu haben… ich wünsche mir das ich mich noch oft zu IHM umwende… mich hinwende zu IHM.

    Herr schenke mir das Du mich ansprichst… mich rufst… das ich höre wie Du sagst “Peter”…

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