Ostern - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Ostern


Montag, 24. März 2008

Ostern

Am vergangenen Wochenende war eine interessante Karikatur in der FAZ auf der Titelseite. Zwei Talibane sahen vor sich einen “Osterhasen” und sagten: “Christliche Götze, nix gut!” Mal unabhängig von dem Spott, der aus dieser Karikatur über die verschiedenen Seiten ausgeschüttet wird: Haben wir nicht manchmal mit christlichen Götzen zu tun? Ich rede nicht von den Bildgötzen der Römisch-Katholischen Kirche. Ich rede von unserem eigenen Leben!

Johannes schrieb als Schlussbotschaft seines ersten Briefes: “Kinder, hütet euch vor den Götzen!” Ob in unserem Leben Dinge wichtiger werden als unser Glaube an den Herrn Jesus Christus? Das, was uns wichtig ist, geben wir auch unseren Kindern weiter!

Manuel Seibel

1 Kommentar to “Ostern”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Christliche Götzen… ja geht das denn?

    Mögen Traditionen hier auch möglicherweise schlechte Dienste leisten… Gewohnheiten aufbauen die zur Fehlhaltung werden… was unterscheidet fehlgeleitete Traditionalisten von denen die von dem Herrn Jesus nie etwas gehört haben? Welche nach Römer 1 doch Gott ehren… SEIN Wirken… SEINE Allmacht… oder die welche nach Erziehung in Familie und Kirche außer der insgesamten Sachlichkeit der Freikirchen weitere Glaubensinhalte haben?

    Ich denke das der “Götze” meine Bequemlichkeit sein kann… der gesenkte Blick vor der Bedürftigkeit meines Nächsten… das unterdrückte Wort vom Kreuz… die Bevorzugung einer unnützen Sache wie ein Fußballspiel resp. Formel 1 Rennen… sind/waren hier bei mir Götzen sichtbar?

    Ich möchte hier meinen Balken vor dem Splitter des Anderen einsortieren… ich mache mir kein Bildnis… wahrlich nicht. Doch wenn ich in der kath. Kirche im Ort das kleine Bild sehe… ja… dort ist der Herr Jesus als Figur abgebildet… der Text ist es der mich stets neu zur Demut bringt… “das tat ich für dich… was tust du für mich”…

    ist da ein Götze (Bildgötze?) für mich sichtbar? In welchem Umfang schade ich mir als Angehöriger einer Freikirche mit der Betrachtung? Schade ich mir wirklich?

    Letztes Jahr sprach ich mit einer lieben, alten Nachbarin (Katholikin) über den Tod ihres Mannes. Alt und schwach war er damals… ich konnte ihn mit einem Glas Wasser am Zaun und einem Stuhl etwas stärken… im Hochsommer war es… gelegentlich sprachen wir miteinander über die Herrlichkeit… er bekannte die Rettung durch den Herrn Jesus… die Kraft und Spaziergänge ließen nach… nur noch daheim… Krankenhaus… Operationen… Tod… seine Frau sagte mir: ich weiß wo er ist… ich sehe ihn wieder… er ist in der Herrlichkeit… bei IHM… eine treue Christin… oder nicht? Sie ging bei nahezu jedem Wetter in die Kirche… nun ist sie auf dem Weg dorthin gestolpert im Haus… schwere Knochenbrüche… sie sehnt sich “nach Hause”… sie möchte nun IHN sehen der sie erlöst… und durch dieses lange Leben getragen hat.

    Ich vermag nicht zu sagen welche Rangfolge Traditionen ihrer Kirche besaßen… wird ihre Treue nicht derlei überwiegen? Oder muß ich sie nach … „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.“ (Matthäus 7,21) regelrecht geistlich abschreiben… wie ein Buchhalter?

    Ist sie Götzenbildern Ehre erweisend, und folglich, verloren? Wo wird sie in kurzer Zeit sein? Wird sie an dem Ort ihrer Hoffnung, Sehnsucht und Nachfolge sein?

    Werde ich mit “meinen” Götzen wie oben erwähnt am Ort meiner Sehnsucht sein…

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