Machtkampf oder Gottesdienst? - Bibel-Blog
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Machtkampf oder Gottesdienst?


Freitag, 22. Februar 2008

Machtkampf oder Gottesdienst?

In einem Interview mit dem Spiegel äußerte Lisa Ortgies, Chefredakteurin der Zeitschrift “Emma”, dass für sie “die Aufteilung der Familienarbeit” nichts anderes sei als ein Machtkampf. “Da geht es um Geld, um soziale Stellung, um Prestige”, um Privilegien, die der Frau zustehen, und nicht nur dem Mann. Das ist die Vorstellung der Welt von einem intakten Familienleben, einer intakten Ehe: ein Machtkampf, Gleichstellung um jeden Preis.

Was für eine Tragödie, wenn das Familien- und Eheleben zu einem Machtkampf um Privilegien wird. Die Grundsätze und Wertmaßstäbe Gottes werden als nicht mehr zeitgemäß und völlig weltfremd abgetan. Ja, tatsächlich, sie sind weltfremd, aber immer noch die segensreichen Wertmaßstäbe des ewigen Gottes, dessen Wort sich nicht ändert und nicht an Zeiten und Umstände gebunden ist.

Gottes Wort sagt…

…zu den Männern:

Ihr Männer, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie.” (Kolosser 3,19)

Ihr Männer, liebt eure Frauen, gleichwie auch der Christus die Versammlung geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat.” (Epheser 5,25)

Ihr Männer, wohnt bei ihnen (euren Frauen) nach Erkenntnis, als bei einem schwächeren Gefäße, dem weiblichen, ihnen Ehre gebend, als die auch Miterben der Gnade des Lebens sind, damit eure Gebete nicht verhindert werden.” (1.Petrus 3,7)

…zu den Frauen:

Ihr Frauen, seid unterwürfig euren eigenen Männern, als dem Herrn. … Aber gleichwie die Versammlung dem Christus unterworfen ist, also auch die Frauen ihren Männern in allem. (Epheser 5,22.24)

Ihr Frauen, seid euren eigenen Männern unterwürfig, damit, wenn auch etliche dem Wort nicht glauben, sie durch das Verhalten der Frauen ohne Wort mögen gewonnen werden. (1.Petrus 3,1)

Wenn beide Partner von ganzem Herzen diese Dinge beachten, dann wird die Ehe und das Familienleben kein Machtkamp sein, sondern ein Gottesdienst, in dem beide alles für den Herrn tun und einer den anderen höher achtet, als sich selbst. Wenn der Mann seine Frau von ganzem Herzen liebt und ihr in allem die Ehre gibt, dann wird es der Frau nicht schwer fallen, ihrem Mann unterwürfig zu sein und sie wird dies nicht als Unterdrückung empfinden. (Ja, das ist leider weltfremd.)

Bernhard Brockhaus

1 Kommentar to “Machtkampf oder Gottesdienst?”

  1. Peter Vogel schreibt:

    1. Mo. 2 V 24. Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, und sie werden ein (zu einem) Fleisch sein.

    Welcher Anweisung… welchem Gebot wollen wir in der Gemeinsamkeit von Ehe und Nachfolge Widerstand leisten? Macht, Hochmut, Privilegien, Einseitigkeit… kann das noch Bestand haben resp. Einzug halten? Kann wohl und tut es leider… aber soll und darf es nicht!

    Bekennen wir „ein Fleisch“ zu sein… dann muß doch die Verherrlichung in diesem „Leib“ sichtbar werden. Das ist kein Raum mehr für die trennenden Dinge… war Raum da… so soll und muß er weniger werden! Ein Fleisch… entspricht doch auch einem (eurem) Leib. Untrennbar… gleich in Tun und Ziel.

    1. Kor. 6 V 19. Oder wisset ihr nicht, daß euer Leib der Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt, den ihr von Gott habt, und daß ihr nicht euer selbst seid? 20. Denn ihr seid um einen Preis erkauft worden; verherrlichet nun Gott in eurem Leibe.

    Erlegt uns das nicht auch hier bereits alles auf im Miteinander? Verherrlichen Gott… gemeinsam weil „ein Fleisch“ und in einem „euren“ Leibe. Eine große Aufgabe… in der wir nicht allein stehen.

    Prediger 4, V 12. Und wenn jemand den einzelnen gewalttätig angreift, so werden ihm die zwei widerstehen; und eine dreifache Schnur zerreißt nicht so bald.

    Hier ist, da wo Gott im Bunde ist, die nötige Kraft und Verstärkung… aller notwendige Widerstand gegen das was uns vom Ziel abbringen will!

    Wir haben einen Gott der uns Richtlinie… Leitlinie… schenkt und auch die Kraft zur Erfüllung von Gehorsam.

    Ehr und Lob sei IHM.

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