Durch Börsenspekulationen ist die Société Générale ins Trudeln geraten. Knapp 5 Mrd Euro hat ein „kleiner“ Händler der Bank verspielt. Wie so oft tröpfeln nach und nach weitere Infos heraus. Inzwischen heißt es, dass schon im Jahr 2005 Warnungen an die Bank gerichtet wurden, dass hier etwas nicht in Ordnung ist. Aber wie so oft – Warnungen werden überhört, bis ein Super-Gau eintritt.

Das kann auch in unserem Leben so sein. Oft übernimmt das Gewissen die Warnanlage für uns. Daher ist es nie gut, das Gewissen zu ignorieren. Gott hat es uns gegeben, damit wir auf dieses hören. Petrus fordert uns auf, ein gutes Gewissen zu bewahren (1. Petrus 3,16). Und Paulus fordert uns auf, Liebe mit einem guten Gewissen zu geben (vgl. 1. Tim 1,5). Wenn wir ein gutes Gewissen verspielen und nicht auf die Warnung des Gewissens hören, werden wir irgendwann in einen Gau hereinlaufen. Das aber muss nicht sein. Lieber rechtzeitig umkehren; dann können wir mit einem Bekenntnis auch wieder ein gutes Gewissen bewahren.