Wenn Warnungen überhört werden - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Wenn Warnungen überhört werden


Dienstag, 29. Januar 2008

Wenn Warnungen überhört werden

Durch Börsenspekulationen ist die Société Générale ins Trudeln geraten. Knapp 5 Mrd Euro hat ein “kleiner” Händler der Bank verspielt. Wie so oft tröpfeln nach und nach weitere Infos heraus. Inzwischen heißt es, dass schon im Jahr 2005 Warnungen an die Bank gerichtet wurden, dass hier etwas nicht in Ordnung ist. Aber wie so oft – Warnungen werden überhört, bis ein Super-Gau eintritt.

Das kann auch in unserem Leben so sein. Oft übernimmt das Gewissen die Warnanlage für uns. Daher ist es nie gut, das Gewissen zu ignorieren. Gott hat es uns gegeben, damit wir auf dieses hören. Petrus fordert uns auf, ein gutes Gewissen zu bewahren (1. Petrus 3,16). Und Paulus fordert uns auf, Liebe mit einem guten Gewissen zu geben (vgl. 1. Tim 1,5). Wenn wir ein gutes Gewissen verspielen und nicht auf die Warnung des Gewissens hören, werden wir irgendwann in einen Gau hereinlaufen. Das aber muss nicht sein. Lieber rechtzeitig umkehren; dann können wir mit einem Bekenntnis auch wieder ein gutes Gewissen bewahren.

Manuel Seibel

1 Kommentar to “Wenn Warnungen überhört werden”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Johannes 10, 27-29 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.

    Sind Warnungen nach obiger Bibelstelle nicht sogar überflüssig… haben wir doch den Guten Hirten… welcher uns fürsorglich weidend und schützend umgibt. Und bei „übermütigen“ Bocksprüngen von Lamm und/oder Schäflein… das ist ein Rezept aus der (Pardon für mich bitte) göttlichen Apotheke… ER selber hat es ausgestellt:

    Römer 8, 26 Desgleichen aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie sich’s gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich (vertritt, tritt ein;) für uns in unaussprechlichen Seufzern.

    1. Weil ich Jesu Schäflein bin,
    freu’ ich mich nur immerhin
    über meinen guten Hirten,
    der mich wohl weiß zu bewirten,
    der mich liebet, der mich kennt
    und bei meinem Namen nennt.

    2. Unter seinem sanften Stab
    geh’ ich aus und ein und hab’
    unaussprechlich süße Weide,
    daß ich keinen Mangel leide;
    Und sooft ich durstig bin,
    führt er mich zum Brunnquell hin.

    3. Sollt’ ich denn nicht fröhlich sein,
    ich beglücktes Schäfelein?
    Denn nach diesen schönen Tagen
    werd’ ich endlich heimgetragen
    in des Hirten Arm und Schoß:
    Amen, ja mein Glück ist groß!
    (Lied, Autor: Henriette Marie Luise von Hayn)

    Und auch wo ich gestrauchelt bin… dem breiten Weg folgte… meinem Herzen folgte… da überstrahlt doch bei Reue und Bekennen SEINE Liebe alles:

    1. Johannes 1, 8 Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. 9. Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller (jeder) Ungerechtigkeit.

    Welch ein Heiland… „welch ein Glück ist´s erlöst zu sein Herr durch Dein Blut…“
    Man möchte hinzufügen: geschenktes Glück

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