Würde, wenn … - Bibel-Blog
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Würde, wenn …


Donnerstag, 25. Oktober 2007

Würde, wenn …

Der Maler Pablo Picasso hat einmal gesagt: “Ich würde gern leben wie ein armer Mann mit einem Haufen Geld.”

Das erinnert mich daran, dass Christen in Gefahr stehen, als echte Christen leben zu wollen, aber die Freuden des Lebens nicht aufgeben zu wollen. Wir müssen uns entscheiden: Entweder arm oder ein Haufen Geld. Entweder echtes Christentum oder Genießertum. Entweder entschieden dem Herrn Jesus nachfolgen, oder entschieden die eigenen Interessen und Ziele verfolgen.

Ein “sowohl als auch” hat noch nie glücklich gemacht. Lot musste diese Erfahrung auf sehr bittere Weise lernen. Wir sollten sie uns ersparen! “Wie lange hinkt ihr auf beiden Seiten? Wenn der HERR Gott ist, so folgt ihm nach” (1. Könige 18,21).

Manuel Seibel

1 Kommentar to “Würde, wenn …”

  1. Peter Vogel schreibt:

    2. Timotheus 4, V 10. denn Demas hat mich verlassen, da er den jetzigen Zeitlauf liebgewonnen hat, und ist nach Thessalonich gegangen

    In der Gegenwart des Paulus den „jetzigen Zeitlauf lieb gewinnen“ … wie ging das wohl? Demas scheint mit dem Herzen nicht dabei gewesen sein! War es nur Neugierde, wie eine Rückversicherung? Oder aber behielt er eigene Ziele in der Welt im Auge… wollte er doppelgleisig fahren? War der schmale Weg zu mühselig? Kannte er die Geschichte vom Judas nict?

    Der Prediger sagt: “Alles ist Eitelkeit und ein Haschen nach Wind”. Ist denn wirklich unser Leben vergeblich? Nein! Denn alles was geschieht, ohne im Vertrauen auf Gott getan zu sein, führt fort aus der Nachfolge in die Irre. Man denkt, Werte erreicht zu haben – und es zerrinnt alles zwischen den Fingern. Karriere in Politik und Wirtschaft, Schönheit, Intelligenz, Reichtum, sportliche Rekorde, sind nur ein paar Stichworte. Wie sehr lassen wir uns beeindrucken?

    Johannes 15, V 4. Bleibet in mir, und ich in euch. Gleichwie die Rebe nicht von sich selbst Frucht bringen kann, sie bleibe denn am Weinstock, also auch ihr nicht, ihr bleibet denn in mir.

    Wenn wir aus dieser sicheren Warte unser Leben gestalten… dann wird uns die Welt so erscheinen wie sie es auch ist: flüchtig, ohne Tiefgang, ohne Perspektive für die Ewigkeit, rauschhaft, nichts wird uns hinreißen.

    Der Herr wolle uns, den SEINEN, Kraft und Weisheit schenken… auf den Zeitlauf zu verzichten.

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