“Ich liebe meinen Herrn” (?) - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

“Ich liebe meinen Herrn” (?)


Mittwoch, 10. Oktober 2007

“Ich liebe meinen Herrn” (?)

“Wenn aber der Knecht etwa sagt: Ich liebe meinen Herrn, meine Frau und meine Kinder, ich will nicht frei ausgehen…” (2.Mose 21,5)

Diese Aussage wenden wir gerne und zu Recht auf den Herrn Jesus an. Diese Gesinnung war in Ihm!

Doch wenden wir diesen Vers doch auch einmal auf uns selbst. “Denn diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christus Jesus war” (Philipper 2,5) und wir sind Knechte unseres Herrn. Können wir da auch sagen:

“Ich liebe meinen Herrn”? – Oder diene ich einem anderen Herrn? Ist mir Reichtum, Karriere, Ansehen bei den Menschen wichtiger geworden als die Anerkennung meines Herrn? Oder bin ich gar ein Knecht der Sünde?

“Ich liebe meine Frau und meine Kinder”? – Oder vernachlässige ich sie und ist meine Liebe eingegangen, weil ich sie nicht gepflegt habe? Liebe ist nicht ein Akt des Gefühls, sondern ein Akt des Willens.

Liebe ich meinen Herrn, liebe ich auch meine Frau und meine Kinder. Denn “wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten”. Und was ist das Wort des Herrn an die Männer? “Liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie.” (Kolosser 3,19)

Bernhard Brockhaus

1 Kommentar to ““Ich liebe meinen Herrn” (?)”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Welch einen Heiland haben wir doch…

    ER ist nicht gegangen ohne weitere Fürsorgemaßnahmen. Er hätte sagen können „ ich habe mich geopfert, bin gestorben, bin misshandelt und sogar zur Sünde gemacht worden, war von meinem Vater getrennt“… was wollt ihr Menschen mehr? Was denn noch? Selbst ihr… die ihr meine Nachfolger seid, seid doch zufrieden denn ich habe alles vollbracht.

    Nein, das weitere Rezept für die rechte Nachfolge hat ER hinterlassen…

    2. Timotheus 3, 16-17 “Denn alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Aufdeckung der Schuld, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, dass ein Mensch sei vollkommen, zu allem guten Werk geschickt.”

    ER war und ist Vorbild in allem für uns…

    Lukas 9, 23 … Er sprach aber zu allen: Wenn jemand mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf täglich und folge mir nach.

    und ER hat uns nicht allein gelassen… in allen Dingen des Tages und der Nachfolge sind wir begleitet und geführt…

    Römer 8, 26 Desgleichen aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie sich’s gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich (vertritt, tritt ein;) für uns in unaussprechlichen Seufzern.

    Ich wünsche mir das Ohr für SEINE Stimme… das ungeteilte Herz für SEINE Liebe…

    Johannes 10, 27-29 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit,
    und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.

    Alle Morgen weckt er mir das Ohr, dass ich höre, wie Jünger hören.
    Jesaja 50,4b

    Er weckt mich alle Morgen, / er weckt mir selbst das Ohr.
    Gott hält sich nicht verborgen, / führt mir den Tag empor,
    dass ich mit seinem Worte / begrüß das neue Licht.
    Schon an der Dämm´rung Pforte / ist er mir nah und spricht.“

    Er spricht wie an dem Tage, / da er die Welt erschuf.
    Da schweigen Angst und Klage; / nichts gilt mehr als sein Ruf.
    Das Wort der ew’gen Treue, / die Gott uns Menschen schwört,
    erfahre ich aufs neue/ so, wie ein Jünger hört.

    Er will, dass ich mich füge. / Ich gehe nicht zurück.
    Hab nur in ihm Genüge, / in seinem Wort mein Glück.
    Ich werde nicht zuschanden, / wenn ich nur ihn vernehm´.
    Gott löst mich aus den Banden. / Gott macht mich ihm genehm.
    (Jochen Klepper)

Schreibe einen Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar zu schreiben.