Wie lange warten wir, bis wir vor einer Versuchung fliehen? Hoffentlich gar nicht! Doch wie oft ist es uns vielleicht ähnlich gegangen wie dem jungen Mann in Sprüche 7:

„Auf einmal ging er ihr nach, wie ein Ochs zur Schlachtbank geht, und wie Fußfesseln zur Züchtigung des Narren dienen, bis ein Pfeil seine Leber zerspaltet; wie ein Vogel zur Schlinge eilt und nicht weiß, daß es sein Leben gilt.“ (Sprüche 7, 22.23)

Auf einmal! Das geht ganz plötzlich, wenn wir zögern. Wir meinen vielleicht, wir könnten widerstehen. Aber bei der Versuchung gilt es nicht zu widerstehen. Sofortige Flucht ist die einzige Rettung!

Manchmal gleichen wir einem Menschen, der sich immer näher an den Abgrund herantastet, immer weiter, obwohl er weiss, dass er sich in Gefahr begibt. Und dann bröckelt plötzlich der Rand und der Absturz ist nicht mehr aufzuhalten. Lassen wir uns warnen durch das Beispiel des jungen Mannes in Sprüche 7!