„Man darf die Bibel nicht zu pseudowissenschaftlichen Aussagen missbrauchen“, sagte der EKD-Vorsitzende, Bischof Huber, dieser Tage in einem Evolutionsmuseum. Der Sechs-Tage-Kreationismus wie auch das Konzept des „intelligenten Designs“, das Eingriffe eines Schöpfers behauptet, schwächten in Wahrheit den Glauben. „So kündigt man das Bündnis von Glaube und Vernunft auf“, sagt Huber.

Natürlich ist die Bibel kein wissenschaftliches Buch. Aber sie ist die Wahrheit – nicht nur eine theologische Wahrheit. Somit sind auch alle ihre Aussagen, die sich auf die Schöpfung, den Schöpfungsprozess und damit die Herkunft der Erde und des Menschen beziehen, wahr. Denn wenn derjenige, der alles geschaffen hat, spricht, weiß er im Unterschied zu uns, die wir nur ein ganz klein bisschen wissen, wovon er redet.

In der Bibel heißt es: „Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten Tage“ (2. Mo 20,11). Wer zu diesen Worten Gottes steht, schwächt nicht den Glauben, sondern steht auf sicherem Fundament. Das wird – früher oder später – jedes Exponat, das in Museen oder an anderer Stelle zu finden ist, offenbaren. Denn jede Einzelheit unserer Schöpfung ist ein Fingerabdruck Gottes.