Das Wort vom Kreuz - Bibel-Blog
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Das Wort vom Kreuz


Freitag, 30. Oktober 2015

Das Wort vom Kreuz

Das Wort vom Kreuz – daran stoßen sich viele Menschen. Paulus schreibt trefflich: “Das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft.” (1.Korinther 1,18)

Der natürliche Mensch, der ein Sünder ist, versteht zum einen die Tiefe der Bedeutung des Kreuzes und des Sterbens des Herrn Jesus Christus nicht. Für ihn war Jesus ein vorbildlicher Mensch, der am Kreuz als Märtyrer für seine Treue zu Gott und seine Ideen gestorben ist. Zum anderen ist die Botschaft des Kreuzes für den ablehnenden Menschen eine erschreckende Botschaft, die er nicht hören will, weil er dadurch in das Licht Gottes gestellt und als Sünder entblößt wird.

Für uns, die wir glauben, ist das Wort vom Kreuz Gottes Kraft. Wir dürfen im Glauben wissen, dass der Herr Jesus eben nicht “nur” als Märtyrer dort am Kreuz gestorben ist, sondern um die Frage der Sünde zu klären und uns von unserer Schuld zu befreien. Er ist dort am Kreuz nicht “nur” wegen seiner Treue zu Gott gestorben, sondern weil er dort Gott vollkommen verherrlichen und damit uns Menschen zeigen wollte, dass Gott Liebe ist. Er selbst musste dabei an seinem eigenen Leib spüren, dass Gott Licht ist und Sünde nicht sehen kann.

Für uns, die wir glauben, ist das Wort vom Kreuz die Botschaft, die uns herausgerissen hat aus der Gefangenschaft der Sünde und des Todes. Diese Botschaft, die von dem Sterben des Herrn Jesus spricht, ist für uns eine Botschaft des Lebens! Unser Herr, Gottes Sohn, gab sein Leben in den Tod, um uns ewiges Leben zu geben. Unfassbar, oder?

Bernhard Brockhaus

1 Kommentar to “Das Wort vom Kreuz”

  1. P. Vogel schreibt:

    +++++
    Unser Herr, Gottes Sohn, gab sein Leben in den Tod, um uns ewiges Leben zu geben. Unfassbar, oder?
    +++++
    Ja unfassbar… nicht erfassbar in der Dimension… diese Liebe geschah mir als ich noch unbegnadigter Sünder war. Als ich meinen Weg gegen wollte… IHN ignorierte und doch ließ ER mich nicht.

    O Liebe ohnegleichen!
    Kein Sinn kann je erreichen,
    Wie Du, o Herr, uns liebst.
    Vergaßest Deine Schmerzen,
    Trugst die nur auf dem Herzen,
    Die Du so unaussprechlich liebst.

    Dein Werk ist jetzt vollendet,
    Der Fluch ist abgewendet,
    Und Gnade uns gebracht.
    Der Schuldbrief ist zerrissen,
    Befreit ist das Gewissen,
    Die Sünde ist zunicht’ gemacht.

    Jetzt pflegest Du die Deinen,
    Daß trostlos sie nicht weinen,
    Noch hier verlassen stehn.
    Im Geist Du sie begleitest,
    Mit starker Hand sie leitest,
    Die hier durch Kampf und Leiden gehn.

    Und Hoffnung, tief im Herzen,
    Macht stille sie in Schmerzen;
    Ihr Teil bist, Jesu, Du.
    Bald enden alle Leiden,
    Und nie mehr wirst Du scheiden,
    Wenn sie gebracht zu Deiner Ruh’.

    O Liebe ohnegleichen!
    Kein Sinn kann je erreichen
    Die Fülle, die Du gibst.
    Selbst Engel werden stehen
    Und voll Anbetung sehen,
    Wie Du, o Herr, die Deinen liebst.

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