“Sind Sie gläubig?” - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

“Sind Sie gläubig?”


Freitag, 6. Juli 2007

“Sind Sie gläubig?”

Teenager haben die Bundesfamilienministerin, Vorzeigechristin der CDU und mancher Interessengruppen, nach ihrem Glauben befragt, zum Beispiel, ob sie “gläubige Christin” sei. “Ja, unbedingt. Ich finde christliche Werte wichtig und auch christliche Bräuche wie das Tischgebet.” –

Die Bibel sagt zum Thema Glaube u.a.: “Durch die Gnade seid ihr errettet, mittels des Glaubens … nicht aus Werken, damit niemand sich rühme” (Epheser 2,8). Werte sind wichtig, keine Frage. Aber sind die Werte das Zeichen wahren Glaubens? Gläubiger Christ ist man dadurch, dass man sich bekehrt hat und dementsprechend dann auch lebt, Glaubenstaten zeigt, wie uns Jakobus lehrt.

Hoffentlich ist für uns das Tischgebet nicht nur ein Brauch – wenn auch ein guter – sondern ein innerer Wunsch, weil man spürt, dass man von dem Segen Gottes abhängig ist, auch wenn es um das scheinbar geringe Thema des Essens und Trinkens geht.

Manuel Seibel

3 Kommentare to ““Sind Sie gläubig?””

  1. FR (anonym) schreibt:

    .. da wurde eben diese Ministerin wegen dem Wunsch nach mehr Kindertagesstätten diffamiert, hier im Forum. Nun Freude übers Tischgebet, aber doch auch nicht so ganz ausreichend. Manuel eben damit zeigst Du das Du ein besserer Christ bist? Machst Du es besser? Besser als was? Wer gibt den Maßstab vor? Die Bibel? Es grenzt an Heuchelei, Deinen Nächsten Halbwahrheiten zu unterstellen, ohne deren tatsächliche persönliche Wahrheiten zu kennen. Also ich wünsche mir etwas mehr Respekt und Toleranz, das geht auch im Bibelforum! 😉

  2. Manuel Seibel schreibt:

    REPLY:
    Es geht nicht darum, ein “besserer” Christ zu sein. Wir alle haben genug damit zu tun, dem Herrn Jesus so nachzufolgen, dass Er geehrt wird. Das ist übrigens keine halbe Wahrheit, sondern eine ganze Herausforderung. Ich wünsche Dir, FR; dass die Bibel für Dich [und natürlich für mich] der Maßstab des Lebens ist oder wird.

    Die Bibel ist in Deinem Sinn übrigens nicht tolerant. Gott auch nicht. Er wird uns alle – auch Dich – einmal fragen, was wir mit seiner Heiligkeit und Liebe gemacht haben, ob wir seinen Sohn, Jesus Christus, in unserem Leben angenommen haben als Retter und Herrn.

  3. FR (anonym) schreibt:

    REPLY:
    .. kann ich in meinem kurzen Leben garnicht soviele Bücher lesen wie ich doch gerne würde. Deshalb muss ich leider immer wieder Abstriche machen. Die Bibel ist aber unter den TOP 10. Für mich ist der Maßstab des Lebens mein Verstand, meine Erziehung, meine Sinne und nach gewissen regeln zu leben. Addiere ich diese Faktoreen aller Menschen und teile sie durch deren Anzahl (vermutl. Millionen) erhalte ich den Durchschnitt. Verhaltrensregeln, Lebens-Richtungen, gewisse Grundregeln, eben die Bibel als Sammlung dieser Lebensgeschichten/-regeln. Du sollst nicht töten, eine Regel die man generell befolgen sollte, dass muss nicht die Bibel “sagen”.

    Schade das die Bibel nicht tolerant ist, ich dachte es mir schon. Es ist traurig das Andersgläubige somit automatisch als “Irr-Gläubige” bezeichnet werden. Zuviele Kriege sind genau deshalb vom Zaun gebrochen worden.

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