Wahre Demut oder Schein-Demut - Bibel-Blog
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Wahre Demut oder Schein-Demut


Dienstag, 12. Juni 2007

Wahre Demut oder Schein-Demut

Der Begriff Demut ist uns nicht fremd, und wir wissen, dass uns eine demütige Haltung geziemt. Doch kann unser demütiges Verhalten leicht eine Schein-Demut sein, die vorgeschoben wird, um Dienste für den Herrn lieber anderen zu überlassen.

“Ich bin ja so schwach und ein kleines Licht. Ich bin doch für diesen Dienst überhaupt nicht geeignet.”

Ist das wahre Demut? Wie schnell verstecken wir uns hinter einer solchen Schein-Demut.

“Die Arbeit am Büchertisch ist wahrlich nur etwas für gestandene Brüder und Schwestern, die gefestigt sind im Glauben und die Menschen überzeugen können. Da hab ich nichts verloren. Ich störe da nur.”

Wahre Demut redet anders und denkt gar nicht an sich. Wenn dir bewusst wird, dass ein Dienst von dir getan werden kann, dann frage nicht danach, wer DU bist. Frage danach, wer der Auftraggeber ist. Dieser ist nämlich zugleich auch der “Energiespender” für den Dienst.

Und noch was: Die Sache ist ernster, als du denkst. Lies mal den letzten Vers aus Jakobus 5:

“Wer aber weiß, Gutes zu tun, und tut es nicht, dem ist es Sünde.”

Bernhard Brockhaus

2 Kommentare to “Wahre Demut oder Schein-Demut”

  1. P.Vogel (anonym) schreibt:

    >>>Wahre Demut redet anders und denkt gar nicht an sich. Wenn dir bewusst wird, dass ein Dienst von dir getan werden kann, dann frage nicht danach, wer DU bist. Frage danach, wer der Auftraggeber ist. Dieser ist nämlich zugleich auch der “Energiespender” für den Dienst.<<<

    Tut sie das auch in Erkenntnis von geistlichen, ignorierten Mißständen? Ist es Sünde, wenn man das im Gemeindedienst “Gute” nicht tut? Weil man sich mit der Ignoranz der Sünde gegenüber nicht gemein machen will?

    Muß man das eigene Empfinden zurück stellen?

  2. Manuel Seibel schreibt:

    REPLY:
    Für mich stellt sich die Frage: Kann man in einer Gruppe (einer Kirche, einem System) bleiben, in der Sünde bewusst ignoriert bzw. geduldet wird? Früher oder später muss ich mich der Konsequenz stellen von 2. Timotheus Kapitel 2, Vers 21, dass man sich von Menschen, selbst wenn sie gläubig sein mögen, trennen muss, um für den Herrn Jesus brauchbar zu bleiben.
    Demut heißt doch nicht, etwas für den Herrn zu tun, auch wenn Er den Bereich, in dem oder für den ich tätig bin, verurteilen muss. Demut ist, wenn meine persönlichen Interessen hintenan stehen, die des Herrn dagegen (in Liebe und Wahrheit) an erster Stelle stehen.

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