Zum Schöpfer-Gott stehen - Bibel-Blog
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Zum Schöpfer-Gott stehen


Mittwoch, 30. Mai 2007

Zum Schöpfer-Gott stehen

Dieser Tage wurde in Petersburg bei Cincinnati ein neues Schöpfungsmuseum eröffnet. Auf mehr als 5.000 Quadratmetern zeigt das „Creation Museum“, wie die Erde der Bibel zufolge in sechs Tagen gemacht wurde. „Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel und die Erde gemacht“ (2. Mose, Kapitel 20, Vers 11).
Was ist das Ergebnis dieser Museumseröffnung? Ein Sturm der Entrüstung, sowohl von Wissenschaftlern als auch von vielen anderen Menschen. Verfassungsverfechter protestierten vor dem Gebäude und verurteilten den Inhalt dieser Ausstellung als eine Lüge. Theorien würden als Wissenschaft präsentiert, die sicher zur Zeit von Kolumbus populär gewesen seien.
Schon Paulus hat angekündigt: „Denn es wird eine Zeit sein, das sie [die Menschen, Christen!] die gesunde Lehre nicht ertragen werden, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, indem es ihnen in den Ohren kitzelt; und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren, sich aber zu den Fabeln hinwenden“ (2. Timotheusbrief, Kapitel 4, Verse 3 und 4). Das ist unsere Zeit.
Wer heute zu der biblischen Wahrheit steht: von dem einen, wahren Gott; von der Sünde des Menschen; von der Rettung, die allein durch den Tod des Herrn Jesus Christus möglich ist; von der Erde, den Tieren, dem Menschen, dem Weltall, das Gott geschaffen hat, der darf erwarten, dass ihm mindestens Unverständnis, wenn nicht Spott und massiver Widerstand entgegenweht. Davon wollen wir uns nicht abhalten lassen, zu unserem Gott und seinem Wort zu stehen.

Manuel Seibel

7 Kommentare to “Zum Schöpfer-Gott stehen”

  1. P.Vogel (anonym) schreibt:

    Prediger 3, 14. Ich habe erkannt, daß alles, was Gott tut, für ewig sein wird: es ist ihm nichts hinzuzufügen, und nichts davon wegzunehmen; und Gott hat es also gemacht, damit man sich vor ihm fürchte.

    Es ist doch schön wenn ein “bauliches” Bekenntnis die Schöpfungstaten Gottes aufzeigt. Wie gut das Menschen Mut und Geld dafür einsetzen.

  2. vernünftiger mensch (anonym) schreibt:

    glaube gehört zur religion

    wissen zur wissenschaft

    ich glaube an grüne fliegende schweine, also muss es sie geben!!!
    kreationisten glauben an den wortlaut der genesis!!!!!!!!!!!!!

  3. Manuel Seibel schreibt:

    REPLY:
    Ein vernünftiger Mensch ist sicher in der Lage, auch ganz konkrete Beweise anzubieten, natürlich nachprüfbare, die offenbaren, dass die Bibel Unrecht hat. Denn das genannte Argument lässt sich sehr einfach umdrehen: Was nicht sein darf auch nicht sein kann.
    Denn was ist, wenn Gott in seinem Wort doch Recht hat?

  4. Ahmed Ibn Fahdlan schreibt:

    warum durften dann keine Dinosaurier auf die Arche?

  5. US (anonym) schreibt:

    REPLY:
    Durften sie nicht? Das ist mir neu. In meiner Bibel steht davon nichts. Also durften sie – wenn es sie denn damals noch gab. So ganz klar ist das wohl nicht, auch wenn im Buch Hiob so einige Tierbeschreibungen ganz gut auf Dinos passen würden.
    Ach so, man kann sich kaum vorstellen, dass so ein 30-Tonnen-Koloss in die Arche marschierte und sich dort ganz friedlich verhielt? Na ja, dann war es eben ein Jungtier. Man nimmt ja an – noch niemand hat ja einen lebenden Dino gesehen – dass Dinos anders als die meisten anderen Tiere ihr Leben lang weiter wachsen.
    Also: Dinos sind wohl das kleinste Problem bei der Arche!
    Interessanter wäre mal die Antwort auf die Frage, warum nur eine Familie in die Arche ging, obwohl die Gelegenheit für alle Menschen bestand. Das Werkeln Noahs an der Arche über viele Jahre muss ja wohl unübersehbar und unüberhörbar gewesen sein!

  6. Zweifler (anonym) schreibt:

    Sehr geehrter Herr Seibel,

    ich habe schon einige Artikel von Ihnen gelesen, nun auch diesen über die biblische Wahrheit der Schöpfung. Ich würde nun gerne von Ihnen wissen, ob Sie nachvollziehen können, daß sich nach meiner Auffassung eine Weltsicht die sich auf den Wortlaut der Bibel stützt, sich von dem fundamentalistischen Weltbild eines Moslems nicht erheblich unterscheidet. In beiden Fällen geht es um Glauben (Gehorsam) dem geschriebenen Wort gegenüber. Mir hingegen ist gerade der Zweifel eine grundlegende Haltung zum Verstehen der Welt und zum Zusammenleben der Völker. “Der Glauben trennt uns, der Zweifel verbindet”, über dieses Zitat von Peter Ustinov musste ich, nachdem ich es gehört habe, immer wieder intensiv nachdenken, und habe darin eine sehr einfache Wahrheit gefunden.

    Mit freundlichen Grüßen

  7. Manuel Seibel schreibt:

    REPLY:
    Lieber “Zweifler”,
    Zweifel kennt jeder Mensch – übrigens auch jeder gläubige. Dennoch “glaube” ich, dass auch für Sie ein Leben nur aufgrund von Vertrauen möglich ist. Ein Kind vertraut darauf, dass seine Mutter ihm hilft. Ein Mensch vertraut darauf, dass seine Frau (sein Mann) ihm (ihr) Gutes tun möchte. Ich vertraue darauf, dass der angekündigte Zug auch kommt. Wenn es keine Vertrauensbasis gäbe, würde unser Leben nach und nach zerstört werden. Das heißt nicht, dass man nicht auch immer wieder Zweifel hätte. Man mag in Situationen kommen, in denen man an der Liebe Gottes zweifelt (obwohl man sie so oft erlebt hat). Man zweifelt an der Liebe des Ehepartners (obwohl diese so oft bewiesen wurde).
    Der philosophische Spruch Ustinovs hört sich interessant an und entspricht doch nicht unserer Erfahrung. In Ausnahmen schon. Aber mich verbindet mit meiner Frau das Vertrauen zueinander. Mich verbindet mit meinen Kindern das Vertrauen zueinander. Mich verbindet mit Christen das Vertrauen zu Gott. Ich würde mich von Christen trennen, wenn ich durch Zweifel geprägt wäre. Ich würde mich von meiner Frau trennen, wenn unsere Beziehung die Überschrift trüge: Zweifel.
    Nebenbei: Die Weltsicht eines Moslems und die eines Christen unterscheidet sich gewaltig. Beide glauben an Gott. Aber der Gott der Bibel hat mit dem Gott des Koran nichts gemein. Der Gott der Bibel ist ein Gott der Liebe, der sich offenbart hat in seinem Sohn, Jesus Christus, um die Welt zu erretten. Gott kommt zum Menschen in der Person seines Sohnes. Der Gott des Koran verlangt vom Menschen, dass er etwas tut, um zu Gott zu kommen. Einen Sohn hat er nicht. Die Welt der Bibel ist böse und verdorben und kann nicht reformiert werden. Die Welt des Islam dagegen muss sich ständig reformieren, um zu Gott zu kommen.

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