Hat Blogosphäre Zenit überschritten? - Bibel-Blog
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Hat Blogosphäre Zenit überschritten?


Montag, 21. Mai 2007

Hat Blogosphäre Zenit überschritten?

Heute war zu lesen, dass die “Blogosphäre” ihren Zenit überschritten habe. Interessant, dass die Blogs im christlichen Bereich (wie Bibel-Blog) erst vor Kurzem eingeführt wurden. Ist das ein weiteres Beispiel dafür, dass die Trends der säkularen Gesellschaft im christlichen Bereich oftmals (erst Jahre) später aufgegriffen werden?
“Seid nicht gleichförmig dieser Welt [=Gesellschaft], sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes”, heißt es in Römer, Kapitel 12, Vers 2. Nicht, dass ich behaupten wollte, dass ein Blog den Charakter der moralischen, bösen Welt trüge. Er stellt schlicht eine technische Plattform der Informationsweitergabe und des Austausches dar, wie z.B. auch eine Rede oder ein Gespräch. Aber in vielen Bereichen dringen Trends der Gesellschaft irgendwann in das christliche Leben ein, oftmals dann, wenn sie im säkularen Bereich bereits abklingen. Beispiele: Respektlosigkeit im Umgang miteinander, Individualisierung der Menschen, antiautoritäre Erziehung, Ehescheidungen, Emanzipation der Frau, usw.
Es geht ja nicht darum, als Reaktion auf diese Tatsache in irgendeiner Weise gesetzlich zu werden! Aber: ein Alarmzeichen, oder?

Manuel Seibel

2 Kommentare to “Hat Blogosphäre Zenit überschritten?”

  1. Henning Brockhaus (anonym) schreibt:

    Auch ich habe dieses Gefühl immer wieder.

    Wobei ich jetzt aber davon ausgehe, dass der Autor die schlicht technische Plattform eines Blogs nicht meint, sondern dies nur als Aufhänger für die oft schleichende Aufnahme von säkularen Verhaltensweisen, Angewohnheiten und Lebensstilen in das Christentum verstehen wollte.

    Dabei müssen es aber nicht einmal so recht deutliche Anzeichen wie antiautoritäre Erziehung und Emanzipation der Frau sein, sondern dieses Phänomen kann sich auch auf viel niedrigerem Level entfalten:

    Prüfen wir doch einmal unsere Lebensbereiche Beruf, Familie, Hobby, Freizeit, inwieweit weltliche Auffassungen, Verhaltensweisen, Lebensinhalte etc. schon Teil von uns geworden sind, ohne dass wir groß darüber nachgedacht, geschweige denn dagegen gekämpft oder es überhaupt gemerkt hätten…

  2. P.Vogel (anonym) schreibt:

    1. Korinther 6, 12 Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von keinem überwältigen lassen.

    Gehe ich weiter als nur bis zum ersten Satzteil? Erkenne ich noch ob etwas nützlich für mich ist? Gehe ich gegen alles an was mich überwältigen könnte? Denn, wenn mich etwas überwältigt, außer der Gnade und Liebe meines Heilandes, werde ich Schaden nehmen. Dann beginne ich Diener zweier Herren sein zu wollen!

    1. Thessalonicher 5, 21 … prüfet aber alles, das Gute haltet fest.

    Ach, Herr Jesus schenke mir den Blick auf das Gute was von Dir kommt… schenke mir das offene Ohr und Herz für das Wirken des Heiligen Geistes… damit nichts aus der Welt mich überwältigt… damit ich Dir folge auf schmalem Weg.

    Und, für die Nutzung der Möglichkeiten unserer Zeit, für diese Art von Blog bin ich jedenfalls froh. Denn “überwältigend” ist der Austausch über SEIN Wort… die Mitnahme von Wahrheiten und Denkanstößen.

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