Heute war zu lesen, dass die „Blogosphäre“ ihren Zenit überschritten habe. Interessant, dass die Blogs im christlichen Bereich (wie Bibel-Blog) erst vor Kurzem eingeführt wurden. Ist das ein weiteres Beispiel dafür, dass die Trends der säkularen Gesellschaft im christlichen Bereich oftmals (erst Jahre) später aufgegriffen werden?
„Seid nicht gleichförmig dieser Welt [=Gesellschaft], sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes“, heißt es in Römer, Kapitel 12, Vers 2. Nicht, dass ich behaupten wollte, dass ein Blog den Charakter der moralischen, bösen Welt trüge. Er stellt schlicht eine technische Plattform der Informationsweitergabe und des Austausches dar, wie z.B. auch eine Rede oder ein Gespräch. Aber in vielen Bereichen dringen Trends der Gesellschaft irgendwann in das christliche Leben ein, oftmals dann, wenn sie im säkularen Bereich bereits abklingen. Beispiele: Respektlosigkeit im Umgang miteinander, Individualisierung der Menschen, antiautoritäre Erziehung, Ehescheidungen, Emanzipation der Frau, usw.
Es geht ja nicht darum, als Reaktion auf diese Tatsache in irgendeiner Weise gesetzlich zu werden! Aber: ein Alarmzeichen, oder?