Rechtsanspruch auf Elternliebe - Bibel-Blog
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Rechtsanspruch auf Elternliebe


Dienstag, 15. Mai 2007

Rechtsanspruch auf Elternliebe

Gestern ist die Entscheidung getroffen worden, Kindern ab 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz zu geben. Wie gut, dass Kinder von Christen einen Bibelanspruch auf Mutterliebe und Versorgung durch ihre Eltern haben. Nicht von ungefähr werden ältere Schwestern dazu aufgefordert, die jüngeren zu unterweisen, “ihre Kinder zu lieben” (Titus 2,4).
Und unser himmlischer Vater sorgt in ganz besonderer Weise für die Kinder! Nicht umsonst warnt der Herr Jesus davor, die kleinen Kinder zu ärgern (Mt 18,6). Er nimmt sich ihrer an. Wohl dem, der Ihm seine Kinder anvertraut.

Manuel Seibel

9 Kommentare to “Rechtsanspruch auf Elternliebe”

  1. P.Vogel (anonym) schreibt:

    Ich stelle mir Gottes Liebe vor (in diesem Fall) wie ein riesiges Dach, auch für die “Kleinen”. Darunter leben wir als die aus Gnade Erretteten. Nun muß sich aber auch die gläubige Familie dem Wandel der Zeit in gewisser Weise beugen. Das bedeutet das die Frau arbeitet, nicht allen ist es geschenkt das sie dann mit dem Kind im Haus bleiben können. Dies meine ich ohne “Gier” auf 2-3 Autos, 2-3 x Urlaub etc. sondern auf normale Lebensführung bedachte Christen. Ich denke das Gott als das “alles überragenden Dach” die rechte Lösung schenken wird. Also, das die Eltern den Spagat zwischen Familie-Kind-Einkommen recht ausbalancieren können… ohne das Kind mit fremder Hilfe zu erziehen. Es sollte den Nachfolgern des Herrn Jesus ein stetes Gebetsanliegen sein, für die jungen Familien zu beten, für den rechten Blick auf Gegenwart und Zukunft. Und mögen wir “Alten” doch rechte Wegweiser sein.

  2. Manuel Seibel schreibt:

    REPLY:
    Frauen, die (teilweise) arbeiten müssen, um eine Grundversorgung der Familie mit gewährleisten zu können, wird niemand verurteilen. Ehepaare müssen selber vor dem Herrn entscheiden, ob das nötig ist. Wir haben nicht das Recht, ihnen Vorschriften zu machen. Ich kenne jedoch Ehepaare (und bewundere sie), die in sehr bescheidenen Verhältnissen leben und dennoch bewusst darauf verzichten, die Frau arbeiten zu lassen, auch wenn sie damit auf sehr viele finanzielle Freiheiten verzichten müssen. Ich habe immer erlebt, dass sie vom Herrn besonders gesegnet werden.

  3. Manuel Seibel schreibt:

    REPLY:
    Es ist ohne Zweifel wahr, dass auch Kinder von ungläubigen Menschen Mutterliebe erfahren. Das war aber nicht mein Thema. Aber Christen sollten sich durch das Wort Gottes prägen lassen. Deshalb lieben sie ihre Kinder, ihre (geistlichen) Geschwister, sogar ihre Feinde, weil Gott ihnen das in seinem Wort sagt.
    Ich hoffe, dass es keine “anderen” gibt, was das Gott-Anvertrauen von Kindern gläubiger Eltern betrifft. Deshalb ist das mehr eine Ermunterung an Eltern, das auch (weiter) zu tun.

  4. Zweiflerin (anonym) schreibt:

    Zitat: Und unser himmlischer Vater sorgt in ganz besonderer Weise für die Kinder! Zitat Ende.

    Leider hat unser himmlischer Vater so viel zu tun, das er sich nicht um alle Kinder sorgen kann.
    Tote Säuglinge in Blumentöpfen, Plastiktüten und Tiefkühltruhen anstatt in Babyklappen deuten darauf hin.

  5. Manuel Seibel schreibt:

    REPLY:
    Ich kann Deine Zweifel nachvollziehen. Wie kann es sein, dass Säuglinge und Kinder umgebracht werden – und Gott greift nicht ein?
    Nur: Dürfen wir Gott für das Böse verantwortlich machen, das wir Menschen uns ausdenken und tun [und das Gute für uns reklamieren]? Die Bibel sagt, dass Gott vollkommen gerecht ist. Daran glaube ich und halte ich fest. Auch wenn ich manches Handeln Gottes ebenfalls nicht verstehen, begreifen kann.
    Ich frage mich nur: Wenn Gott immer eingreifen müsste, wenn es etwas Böses hier auf der Erde gibt: Würde es dann noch einen einzigen Menschen hier geben?
    Ich bin sicher, dass wir [die Christen, die sich zum Herrn Jesus Christus bekehrt haben] im Himmel verstehen werden, warum Er manches zugelassen hat, was wir nicht begreifen können. Und warum Er manchmal eingegriffen hat, ohne dass wir es bemerkt haben.
    Ich möchte daran festhalten, dass Gott Liebe ist [auch wenn man das nicht sofort begreifen kann, wie oben gesagt]. Sonst würde keiner von uns mehr leben …

  6. P.Vogel (anonym) schreibt:

    REPLY:
    Es sollte nicht vergessen werden das die Menschen in selbstgewählten Verhältnissen leben. Gott zwingt niemanden in die Nachfolge des Herrn Jesus. Er zwingt, bitte Pardon für mich da ich niemanden verletzten will, niemanden in den vorehelichen Geschlechtsverkehr dessen Folgen dann nicht mehr bewältigt werden können. Gott erzwingt keine Lebenspartner statt Ehepartner, so ist ER auch nicht für mögliche Vereinsamung Einzelner wegen Trennung verantwortlich.

    Passiert etwas so heißt es (auch anklagend) … wo war / wo ist Gott? Haben denn die Eltern der toten Säuglinge nach Gott gefragt? Wollten sie eine Verbindung nach Gottes Willen? Wollten sie zunächst das Leben aufbauen und ordnen, bevor Kinder gewollt waren?

    Und bevor jemand fragt wie denn die In Frage kommenden Menschen überhaupt zu Gott finden könnten… damit sie IHN fragen könnten… in nahezu jeder Ortschaft, Gemeinde, Dorf und Stadt besteht eine Kirche… die ist wie ein Angebot Gottes: Tritt ein!

    Jeremia 7,3 Bessert euer Leben und euer Tun, so will ICH bei euch wohnen an diesem Ort.

  7. P.Vogel (anonym) schreibt:

    REPLY:
    Ich meine nicht das es Gier entspricht 2-3 Autos bei Bedarf zu haben… obwohl es “selber” vor Gott zu prüfen ist ob es notwendig ist. Gleiches gilt für Urlaub.

    Was nicht sein sollte ist, das derlei Besitz und Verhalten der Gier entspringt. Ich wolle hier niemanden kränken.

  8. FR (anonym) schreibt:

    REPLY:
    ist es Gier 2-3 autos zu haben, wenn man sie braucht oder 2-3 x urlaub zu machen, wenn man es kann? Wüßte nicht warum und sagt weder etwas über Normalität oder Abnormalität des jeweiligen Menschen aus ,ebenso wenig über christ oder nicht christ. Es gibt Menschen die haben nicht einmal einen Internetzugang, ist es dann Gier einen zu haben, eventuell sogar noch DSL? 😉 Vielleicht ist alles nur eine Frage der Toleranz anders denkenden und auch anders handelnden, die ich mir für Christen immer und immer wieder wünsche!

    Gier ist es doch eher, wenn wir zu ALDI einkaufenb gehen, weil es so schön billigist. Das haben wir alle schon gemacht, also keine Verurteilungen von “mehr-Auto-Familien-weil-sie-erforderlich-sind”.

    Wo liegt das Problem, wenn Eltern sich Hilfe in der Erziehung ihrer Kinder wünschen und suchen OHNE auf den lieben Gott zu vertrauen?

  9. FR (anonym) schreibt:

    Ehepaare entscheiden, für sich selbst, zum Wohle der Familie und, sollten sie gläubig sein, dann auch vorm Herrn. Nicht nur Kinder von Christen bekommen Mutterliebe, das muss nicht notwendigerweise geschrieben stehen. Muss man es Christen erst aufschreiben, geben sie liebe erst wenn es in der Bibel steht? Die Mehrheit der “anderen” Menschen tuts auch so. Es lebe die Vielfalt.
    Jesus warnt davor die kleinen Kinder zu ärgern? Muss auch das erst gesagt werden? Milliarden von nicht christlichen und eventuell sogar andersgläubigen Erdenbewohnern wissen *das*. Wohl dem der die Kinder ihm anvertraut? und die anderen? Sie teilen die Menschen in Klassen, das ist als Christ nicht fair.

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