Heute wurde bekannt, dass der renommierte Archäologe Ehud Netzer das Grab von Herodes dem Großen gefunden hat. Was verbindet unsere Gesellschaft mit diesem Mann? Eine gewaltige und herrliche Herrschaft? Oder sein düsteres Ende, verbunden mit seiner Bosheit?
In der Ostflanke des rund 750 Meter hohen Herzodium-Hügels liegt offenbar die letzte Ruhestätte — was diese Erde betrifft — von Herodes I. Ob Herodes jetzt im Allgemeinen lediglich als Person öffentlichen Interesses kommentiert wird? Oder auch im Hinblick darauf, wie er mit Jesus umgegangen ist? Was wir von Herodes in der Bibel lesen, ist alarmierend!
Als aber Herodes es hörte [nämlich, dass der verheißene König der Juden geboren sein muss], wurde er bestürzt und ganz Jerusalem mit ihm“ (Matthäus 2,3). Hier war ein großer Konkurrent geboren. Den musste er schnell beseitigen. „Da ergrimmte Herodes sehr … und er sandte hin und ließ alle Knaben töten, die in Bethlehem und in seinem ganzen Gebiet waren, von zwei Jahren und darunter“ (Vers 16).
Dieser Mann zeichnete sich dadurch aus, dass er den Messias Israels umbringen wollte. So, wie der Pharao in Ägypten die männlichen Babys umbringen wollte. Der Pharao konnte nicht verhindern, dass Mose geboren und sogar in seiner Nähe aufgezogen wurde. Herodes konnte nicht verhindern, dass Jesus überlebte.
Herodes selbst kam um. Die Geschichte berichtet, dass Herodes nach längerer, sehr schmerzhafter Krankheit starb. Eine Ruhestätte wird er selbst wohl nie erlebt haben. Denn im Hades, dem Eintrittstor in die Hölle, gibt es keine Ruhe. Die findet ein Mensch, wenn er jetzt, während er lebt, zu Jesus Christus geht, um wahre Ruhe für das Gewissen zu finden. Indem er seine Sünden bekennt und davon lässt.
„Denn was irgend ein Mensch sät, das wird er auch ernten“ (Galaterbrief, Kapitel 6, Vers 7). Das übrigens gilt auch für uns Christen.