Schritte im Glaubensleben - Bibel-Blog
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Schritte im Glaubensleben


Donnerstag, 15. Februar 2018

Schritte im Glaubensleben

Im Unterricht nahm ein Professor einen sehr grossen Blumentopf und begann diesen mit Golfbällen zu füllen. Anschließend fragte er die Studenten, ob der Topf nun voll sei. Sie bejahten es.

Dann schüttete er Kieselsteine in den Topf. Die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu.

Er schüttete als nächstes Sand in den Topf. Der Sand füllte den verbliebenen Freiraum. Er fragte wiederum, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig mit „ja“.

Dann schüttete er eine Kanne Wasser in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.

„Nun“, sagte der Professor, „Ich möchte, dass Sie diesen Topf als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen. Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem noch erfüllend wäre.“

„Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten. Falls Sie den Sand zuerst in den Topf geben“, fuhr der Professor fort, „hat es weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge.

Die Belehrung dieses Professors macht nachdenklich. Ich finde, man kann sie auch sehr gut auf unser Glaubensleben anwenden. Ein Mensch, der sich gerade bekehrt hat, wird nicht direkt das Studium der Offenbarung beginnen. Und doch wird sein Herz erfüllt sein von Seinem Herrn und Heiland.

Die Erkenntnis der eigenen Sündhaftigkeit und der Rechtfertigung aus Glauben ist ein solcher „Golfball“: „Meine Kinder, ich schreibe euch dieses, damit ihr nicht sündiget; und wenn jemand gesündigt hat — wir haben einen Sachwalter bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten. Und Er ist die Sühnung für unsere Sünden…“ (1.Joh. 2,1.2)

Der Apostel Johannes wendet sich einige Verse später wieder an die Kinder: „Ich schreibe euch, Kindlein, weil ihr den Vater erkannt habt.“ (1.Joh. 2,13) Dies ist ein weiterer „Golfball“!

Bernhard Brockhaus

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