Wie kaum ein Zweiter konnte sich der Apostel Paulus seiner Vorzüge Rühmen. In der damaligen Zeit waren sowohl seine Abstammung als auch seine Ausbildung (er lernte bei Gamaliel, einem hoch angesehenen Lehrer) und sein Eifer Gründe zum Rühmen. Doch wenn der Apostel diese Vorzüge in Philipper 3 einzeln nennt, so zieht er am Ende einen Bilanzstrich darunter und schreibt auf diese Seite der Bilanz das Wort „Verlust“. Dann beschreibt er die Gewinn-Seite, deren ganzer Inhalt eine Person ist, nämlich die seines Herrn Jesus Christus.

Sieht unsere Bilanz genauso aus? Oder haben wir unsere Vorzüge noch auf die Haben-Seite verbucht?

Ein Bruder schreibt dazu, dass gleich wie die aufgehende Sonne die Sterne verblassen lässt und schließlich ganz unsichtbar macht, auch der Herr in uns die vermeintlichen, menschlichen Vorzüge verschwinden lassen sollte, damit Er allein über alles strahlt in unserem Leben! Prüfen wir nochmal unsere Bilanz!