Streik - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Streik


Mittwoch, 18. April 2007

Streik

Fast täglich liest man in den Zeitungen von Streik. Arbeitnehmer wehren sich gegen die Kürzungen der Arbeitgeber, die wiederum gehen teilweise rücksichtslos mit ihren Mitarbeitern um.

Erinnern wir uns an die Gedanken, die Gott über dieses Verhältnis hat:

“Ihr Knechte (oder Arbeitnehmer), gehorcht den Herren (oder Arbeitgebern) nach dem Fleisch mit Furcht und Zittern, in Einfalt eures Herzens, als dem Christus; nicht mit Augendienerei, als Menschengefällige, sondern als Knechte Christi, indem ihr den Willen Gottes von Herzen tut und mit Gutwilligkeit dient, als dem Herrn und nicht den Menschen, da ihr wisst, dass, was irgend ein jeder Gutes tut, er dies vom Herrn empfangen wird, er sei Sklave oder Freier. Und ihr Herren (oder Arbeitgeber), tut dasselbe gegen sie und lasst das Drohen, da ihr wisst, dass sowohl ihr als auch euer Herr in den Himmeln ist und das bei ihm kein Ansehen der Person ist.” (Epheser 6,5-9)

“Ihr Herren (oder Arbeitgeber), gewährt euren Knechten (oder Arbeitnehmern) das, was recht und billig ist, da ihr wisst, dass auch ihr einen Herrn im Himmel habt.” (Kolosser 4,1)

“Ihr Hausknechte (oder Arbeitnehmer), seid den Herren (oder Arbeitgebern) unterwürfig in aller Furcht, nicht allein den guten und milden, sondern auch den verkehrten. Denn dies ist wohlgefällig, wenn jemand um des Gewissens vor Gott willen Beschwerden erträgt, indem er zu Unrecht leidet.” (1.Petrus 2,18-19)

Dieses Gefüge ist derart durcheinander geraten, weil der Mensch sich so weit von Gottes Gedanken entfernt hat und jeder nur auf den eigenen Vorteil bedacht ist.

Als Christen dürfen uns sollen wir gemäß dem Willen Gottes leben, auch im Arbeitsleben. Hüten wir uns davor, in das gleiche Horn von Streik und Drohen zu blasen, auch wenn wir uns ungerecht behandelt fühlen! Der Herr weiß es, und das genügt!

Bernhard Brockhaus

18 Kommentare to “Streik”

  1. P.Vogel (anonym) schreibt:

    1 Thim 2,V 1 Ich ermahne nun vor allen Dingen, daß Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, 2 für Könige und alle, die in Hoheit sind, auf daß wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und würdigem Ernst.

    Ich denke das ein Arbeitgeber auch der “Hoheit”, zumindest aber doch dem Begriff “alle Menschen” entsprechen wird… wie oft habe ich da gefehlt und Fürbitte verweigert aus Trotz und Gedankenlosigkeit. Denn ich als Arbeitnehmer wurde falsch behandelt… habe falsch verstanden… wurde trotzig und habe die Sache nicht meinem Herrn übergeben. Oder aber erst wenn es richtig brannte! Aber dann kam auch Ruhe, dann kam auch Hilfe für mich.

    Welch ein gütiger und erziehender Gott geht mit uns um.

  2. US (anonym) schreibt:

    Mal eine Frage zum Thema:
    Wie geht ein Christ mit einer Kündigung (von sich aus) um?
    Gebietet es die Loyalität zum Arbeitgeber, auf jeden Fall an einer Arbeitsstelle auszuhalten, auch bei schlechtem Klima oder bei schlechter Bezahlung? Oder darf er frei nach einer persönlichen Verbesserung suchen, wenn er z.B. an seine Gesundheit oder an seine Verantwortung als Ernährer einer Familie denkt?

  3. Bernhard Brockhaus schreibt:

    REPLY:
    Zum einen sollte man beachten, dass wir heute einen Arbeitsmarkt haben, der nicht mehr dem Arbeitsmarkt zur Zeit des Apostel Paulus gleicht, zu desses Zeit es vielfach noch Sklaverei gab.

    Ich denke, dass ein Christ auch bei der Beendigung seines Arbeitsverhältnis als Knecht Christi den Willen Gottes von Herzen tun sollte. Er sollte den Herrn fragen: Herr, was willst du, dass ich tun soll. Warum sollte Gott nicht jemandem einen Weg weisen, den er nur mittels einer Kündigung gehen kann?

    Aber unser Urteil über die Bezahlung oder das Klima ist nicht ausschlaggebend. Gerade in Bezug auf die Bezahlung sollte man sich fragen, mit welcher Zielrichtung und Gesinnung man kündigen will. Liegt der Grund darin, dass man noch mehr Geld aufhäufen will?

    Eine Kündigung kann durchaus der Plan Gottes sein, doch möchte ich den Gedanken “frei nach einer persönlichen Verbesserung suchen” erweitern mit den Worten “indem ihr den Willen Gottes von Herzen tut”. Es geht bei allem nicht um unser Gefühl, unser Recht oder unsere Karriere, sondern allein darum, was der Herr will, dass wir tun sollen. Er kennt unsere Umstände und manche mögen von Gott gewollte Prüfungen sein, doch der Herr prüft nicht über Vermögen. In diesem Wissen kann eben auch mal der Wille Gottes sein, dass wir ausharren, statt aufzubegehren.

  4. FR (anonym) schreibt:

    Alles soll bleiben wie es ist. Das dient dem Machterhalt. Unter anderem eine Überlebensstragie der Menschheit, begründet aus der Evolutionstheorie. Ok, im Bibelforum kein geeignetes Thema;-)

  5. Nordstern_Bund (anonym) schreibt:

    REPLY:
    Gott möchte in erster Linie, dass wir mit allem was wir tun, nicht nur in guten Zeiten, sondern vor allem in den weniger guten Zeiten, alles zu seiner Ehre tun. Nun ist das leichter gesagt, als getan, aber wir dürfen uns auf Gott verlassen dass er uns dabei hilft.

    Gott will keinen „Machterhalt“, er will, dass wir Brüder sind, unter denen es kein „Ich bin größer als du“ gibt. Aber er möchte nicht, dass wir gegen diejenigen aufbegehren, die über uns stehen und so Unruhe und Unfrieden stiften. Wenn wir nämlich treu unseren Dienst verrichten im Hinblick auf unseren Herrn, dann dienen wir damit Gott. Das was in unserem Einflussbereich liegt, sollen wir im Blick auf den Herrn verwalten. (1. Petr 2, 13-17)
    Gott gibt dem Menschen die Macht. (1. Joh 19,11) So hat er auch die Macht ihnen diese wieder zu nehmen. Wenn wir uns nun dieser von Gott eingesetzten Ordnung widersetzen würden (mit Gewalt), würden wir uns gegen Gott wenden. Deshalb sollen wir dieser menschlichen Ordnung (im Beruf, im Staat) untertan sein, auch wenn sie Schlechtes tut. Wir sind dazu aufgerufen, Gutes zu tun:

    „Denn das ist der Wille Gottes, daß ihr mit guten Taten den unwissenden und törichten Menschen das Maul stopft“ 1.Petr 2,15

    Was die Evolutionstheorie betrifft, hat diese keinerlei Anspruch etwas über die Ordnung bzw. Macht auszusagen. Die Evolutionstheorie geht vom Zufall aus und aus Zufall entsteht keine Ordnung, keine menschliche Ordnung und schon gar keine wie sie Gott in der Natur eingesetzt hat. Wer einen naturwissenschaftliches Fach studiert, dem sollte bewusst sein, wie komplex die Abläufe in der Natur sind. Jedes Atom, jede Pflanze hat ihre feste Form, jeder Ablauf auf der Erde hat eine Ordnung und selbst die Sterne haben von Gott ihre Bahnen bekommen! Würde auch nur eines dieser Dinge nicht funktionieren, die Welt würde aus ihren Fugen geraten und nicht mehr funktionieren. Aber Gott hält sie auf ihren Bahnen! Genauso ist es mit der menschlichen Ordnung… Wenn wir aufbegehren gerät die Welt aus ihren von Gott zugewiesen Fugen und das ist zur Unehre Gottes.

  6. Nachtblau schreibt:

    REPLY:
    Auf die Idee, dass die Bibel von Menschen geschrieben wurde und dass vielleicht gewisse mächtige Menschen auf den Wortlaut Einfluss genommen haben, um ihre Schäfchen im Trockenen zu halten kommt mal wieder keiner.
    Traurig wie falsch verstandene Religion den von Gott gegebenen gesunden Menschenverstand ausschaltet.

  7. Bernhard Brockhaus schreibt:

    REPLY:
    @NACHTBLAU
    Die Bibel wurde von Menschen geschrieben, das ist wahr. Aber durch göttliche Inspiration. Gott benutzte Menschen, damit diese – getrieben durch den Heiligen Geist (2.Petrus 1,21) – die Gedanken Gottes aufschrieben.

    Der Mensch kann selbst entscheiden, ob er die Bibel als Gottes Wort anerkennt, oder nicht. Er hat ja “den von Gott gegebenen gesunden Menschenverstand”. Nur sollte sich jeder Mensch bewusst sein, dass er mit der Leugnung des göttlichen Ursprungs der Bibel den Autor selbst verleugnet. Doch was wüsste der Mensch von Gott, wenn Gott nicht in seiner großen Gnade die Bibel gegeben hätte? Was verstünden wir Menschen von dem Sterben Christi am Kreuz, wenn nicht die Bibel uns darüber Erklärungen gäbe?

    Wenn ein Leser dieses Blogs die Bibel nicht als Gottes Wort anerkennt, dann kann und wird er die veröffentlichten Beiträge nie verstehen, in denen es keineswegs um Religion geht – weder falsch noch richtig verstandene – , sondern allein um den einfachen Glauben an Jesus Christus und an den, der Ihn gegeben hat. Zwischen einem solchen Leser und den Betreibern fehlt schlicht die gemeinsame Grundlage, um eine sinnvolle und nützliche Diskussion oder Unterhaltung führen zu können. Daher möchte ich als Betreiber des Blogs eben diese jetzt schließen.

  8. Pit schreibt:

    Was für ein Unsinn hier steht. Es ist nicht zu fassen! Wurde euch euer Gott anerzogen und eingetrichtert? So einen Blödsinn kann man nur “glauben”.
    Was ist denn “göttliche Inspiration”?
    Wo das Wissen aufhört, fängt der Glaube an – oder, wer mit seinem Wissen am Ende ist fängt bei irgend einem Gott (denn es gibt ja ganz viele auf der Erde, je nachdem wo man lebt) wieder an.

    Das Ganze hier ist Verdummung höchsten Grades. Nehmt euer Schicksal endlich selber in die Hand und delegiert es nicht an irgendwelche und noch nie gesehenen Götter!

  9. Peter Vogel schreibt:

    1. Kor 1,18 Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft.

    Das bewahrheitet sich stets neu… mögen doch noch “Viele” erkennen wo ihre Rettung herkommt.

    Auch erfolgreiche Menschen dieser Welt haben es erkannt… und nicht aus ihrer Kraft zu ändern gewusst:
    Die Menschen glauben alles! Es darf nur nicht in der Bibel stehen. Napoleon Bonaparte

    Und doch… diese bittere und traurige Erkenntnis ändert nicht Gottes Plan mit SEINER Schöpfung
    „Dem Wort Gottes wird gelingen, wozu es gesandt ist.“ (Jesaja 55,11)

    Gelobt sei der Name des Herrn.

  10. Pit schreibt:

    Bitte, bitte, “errettet” mich bloß nicht! Ich möchte noch etwas länger leben und nicht dem Stellvertreter auf Erden zum Opfer fallen.
    Z.B. in dem ich Aids wg. seines Kondomverbots bekomme.
    Oder solchen Verbrechern wie Bush, Blair und anderen Kriegsbefürwortern in einem ihrer imperialen Kriege zum Opfer falle.
    Sie alle glauben und benutzen “Gott” in ihren Worten und Reden und unterstützen gleichzeitig das Töten von Menschen.
    Religion ist Menschenverachtung weil sie das Gesetz der Reichen ist. Um den Reichtum zu schützen bedienen sie sich eines außerirdischen Wesens, das noch nie gesehen wurde und auch niemals wahrgenommen werden kann da es nicht existiert.
    Menschen die an “Gott” glauben benutzen ihn nur zur Rechtfertigung ihrer eigenen Unzulänglichkeit. Gewissermaßen delegieren sie ihre Untätigkeit gegen das Unrecht auf der Erde an ein überirdisches Wesen im Himmel, nur um nicht selber auf Erden kämpfen zu müssen.

  11. Steffen Gräb schreibt:

    Lieber “Pit”
    keiner auf dieser Erde kann Dich erretten weder wir die wir es soweit sind noch der sogenannte “Stellvertreter” auf Erden. Das musst Du schon ganz persöhnlich entscheiden, sowohl im Himmel als auch in der Hölle sind nur FREIWILLIGE. Wir können nur an Christi Statt bitten, das Du es tust , das ist aber auch schon alles. Selbst der sogenannte ” Stellvertreter” wie du es nennst muss sich erretten, ansonsten geht auch er ewig verloren. Ja, du hast recht, es hat schon immer Menschen in der ganzen Geschichte gegeben was sich auch in Zukunft leider nicht ändern wird, die im Namen Gottes schlimme Dinge getan haben und auch noch tun werden. Denke aber nicht das das Spurlos an denen vobei geht jeder Mensch wird einmal Rechenschaft vor Gott ablegen müssen. Nur zur Info was Ein erretteter Christ ist :” Ein Begnadigter Sünder” mehr bin ich nicht. Aber die tatsache das du das wörtchen errettung kennst ist schon beachtlich viel Menschen kennen das gar nicht. Ich bete dafür das Du es auch umsetzen kannst.
    Viele Grüße

  12. Pit schreibt:

    Lieber Steffen Gräb,
    Bitte bete nicht für mich! Werde lieber für die Menschheit aktiv. Du bist ja offensichtlich ein Aktiver Gläubiger.

    Gehe in die Organisationen hinein, die nicht nur die Hände falten oder fromme Scheinheiligkeit ausüben, sondern gehe zu den „Brüdern & Schwestern“, die sich aktiv gegen den herrschenden Teufel, den Kriegstreibern, den Klima- und Umweltzerstörern, den Atomlobbyisten zum Wohle der Menschheit einsetzen.

    Für mich existiert kein „Herr“, ich bin mein eigener Herr. Du musst mir Deinen Herren schon einmal zeigen oder vorstellen – dann würd ich mirs noch mal überlegen.
    Aber gerade das kannst Du nicht. Weil dieser „Herr“ nicht existiert sondern in Deinem Kopf reingepaukt wurde.

    Hier noch mal ein aktueller Artikel aus der heutigen „taz“, was alles i´m Namen des „Herren“ gemacht wurde (und leider immer noch gemacht wird, da alle Kirchen dazu schweigen und leider immer Handlanger der irdischen Herren waren):

    —————————

    Zahlungen an Heimkinder
    120 Millionen für tausendfaches Leid
    Sexueller Missbrauch, Prügel, Zwangsarbeit: Nach dem Willen des Runden Tisches Heimerziehung sollen ehemalige Heimkinder nun Geld aus einem Entschädigungsfonds erhalten. VON SIMONE SCHMOLLACK
    Ein Ausschnitt des Kunstwerks “Im Namen des Herrn” von Gudrun Adrion und Eckhardt Kowalke, das an die Misshandlung und Demütigung von Kindern in kirchlichen Heimen gemahnt. Foto: dpa
    Der Runde Tisch Heimerziehung schlägt dem Bundestag einen Hilfsfonds für ehemalige Heimkinder vor. Damit sollen Kinder finanziell entschädigt werden, die zwischen 1949 und 1975 in Heimen in der Bundesrepublik misshandelt, sexuell missbraucht und zur Arbeit gezwungen worden waren. Das sagte Antje Vollmer (Grüne), Vorsitzende des runden Tisches und frühere Bundestagsvizepräsidentin, am Montag in Berlin. Das Gremium wurde vor zwei Jahren ins Leben gerufen, nachdem sich der Petitionsausschuss des Bundestages bereits drei Jahre mit dem Thema beschäftigt hatte.
    Jetzt soll es einen “Fonds für ehemalige Heimkinder” und einen “Fonds für Folgeschäden aus Heimerziehung” geben. Dafür sollen 120 Millionen Euro zur Verfügung stehen, die zu gleichen Teilen von Bund, Bundesländern und den beiden Kirchen getragen werden sollen. 100 Millionen Euro sollen für physische und psychische Folgen der Opfer verwendet werden, 20 Millionen Euro für verloren gegangene Rentenansprüche. Beide Fonds sind “nach oben offen”, sagte Hans-Siegfried Wiegang, Opfervertreter am runden Tisch. Wenn das Geld nicht
    700.000 bis 800.000 Kinder waren in den Heimen, die meist von den Kirchen betrieben wurden, untergebracht. Viele von ihnen wurden regelmäßig verprügelt, seelisch gedemütigt, sie mussten schwer arbeiten, in Industriebetrieben, Wäschereien, in der Landwirtschaft, nicht wenige der Mädchen und Jungen wurden sexuell missbraucht. Opfer berichten davon, dass sie in Keller gesperrt wurden, hungern oder ihr Erbrochenes essen mussten. Diese Qualen des “Systems Heimerziehung” werden nun im Bericht “als Regel- und Rechtsverstöße” anerkannt. Das heißt, dass auch unter den damaligen pädagogischen Maßstäben hätte klar sein müssen, dass solche “Erziehungsmethoden” Menschenrechtsverletzungen sind. Ebenso erkennt der Bericht an, dass das unrechtmäßige Arbeiten eine Form der Zwangsarbeit darstellt und dass dafür Renten nachgezahlt werden müssen.
    Diese Ergebnisse standen am Donnerstag und Freitag vergangener Woche noch auf der Kippe. An diesen beiden Tagen kamen die Mitglieder des runden Tischs, die alle zwei Monate ehrenamtlich getagt hatten, ein letztes Mal zusammen, um ihrem Abschlussbericht einen letzten Schliff zu geben. Vor der Sitzung sickerte durch, dass es vermutlich nur geringe Entschädigungssummen für die Opfer geben wird. Die ehemaligen Heimkinder hatten unter anderem für jeden Betroffenen eine pauschale Entschädigung von 300 Euro monatlich oder eine Einmalzahlung von 54.000 Euro gefordert. Das wollten Bund und Länder nicht mitmachen. Daraufhin blieben die drei Vertreter der Heimkinder den Gesprächen fern und protestierten damit gegen das Papier.
    Ihre fehlende Unterschrift hätte zur Folge gehabt, dass der runde Tisch nahezu ergebnislos zu Ende gegangen wäre. Auf die ehemaligen Heimkinder sei deswegen starker Druck ausgeübt worden, kritisierte der Verein ehemaliger Heimkinder (VeH). “Es wurde gesagt: Wenn ihr den Bericht nicht annehmt, wird es gar nichts geben, für niemanden”, sagte die VeH-Vorsitzende Monika Tschapek-Güntner. Der Verein veranstaltete am Montag eine Gegenveranstaltung zum runden Tisch. Der VeH fordert weiterhin eine pauschale Entschädigung. Die Opfervertreter am runden Tisch stimmten dem Bericht schließlich zu.
    Viele Kinder wurden in Heime eingewiesen, weil sie als “gefährdet” und “verwahrlost” galten, heißt es im Bericht. Das waren sie damals schon, wenn sie zu Rockkonzerten gingen, Jungen lange Haare und Mädchen kurze Röcke trugen. Aber auch Eltern schickten ihre Söhne und Töchter ins Heim, wenn sie mit ihnen nicht mehr klarkamen.
    “Wir haben darauf verzichtet, Einzeltäter zu suchen”, sagte Antje Vollmer: “Es gab viele Orte des Bösen.” Stattdessen ist im Bericht die Rede von einer “kollektiven Verantwortung”.
    Rund 2.500 ehemalige Heimkinder haben sich bislang beim runden Tisch gemeldet. Die Dunkelziffer sei hoch, sagte Antje Vollmer. Damit die Opfer Renten nachgezahlt bekommen oder Therapien für die Folgeschäden erhalten, müssen sie künftig “nur noch glaubwürdig darlegen”, dass sie betroffen seien, sagte Vollmer. Der Verein ehemaliger Heimkinder spricht dagegen von großen bürokratischen Hürden.
    Die Opfer setzten in letzter Minute durch, dass diejenigen, die sexuell missbraucht worden sind, künftig durch den Opferfonds des Runden Tisches “Sexueller Kindesmissbrauch” entschädigt werden können.
    “Wir wollen zügig dafür sorgen, dass die Beschlüsse umgesetzt werden”, sagte Georg Gornissen vom Familienministerium Schleswig-Holstein. Er saß für die Bundesländer mit am runden Tisch. Allerdings haben Bund und Länder noch nicht darüber abgestimmt.

  13. Peter Vogel schreibt:

    Werter “Pit”… nur Geduld bis zur rechten Zeit, so möchte man Dir zurufen. Du wirst IHN sehen… so wie jeder IHN sehen wird!

    1. Kor. 5 V 10 Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, auf daß ein jeder empfange, was er in dem Leibe getan, nach dem er gehandelt hat, es sei Gutes oder Böses.

    Versteh doch das Nachfolger Christi… auch Dir wünschen ER, der Herr aller Herren, möge Dir als ein Richter begegnen welcher Gutes Dir vergelten möchte.

  14. Pit schreibt:

    Genau, Geduld-Geduld. Nein, ich hab nur dieses eine Leben! Offensichtlich kann man “IHN” nur unter besonderen Umständen sehen… Wahrscheinlich nur unter Drogeneinfluss, Weihrauch?

    Lieber Peter Vogel, woher weißt Du das denn alles? Wieso glaubst Du den Blödsinn? Sage jetzt bitte nicht, dass es da und da geschrieben steht. Nicht ich muss Dir beweisen dass es “IHN” nicht gibt, sondern Du musst mir beweisen, dass es “IHN” gibt. Das kannst Du aber nicht. Weil es nicht ist. Es gibt keinen Geist ohne Materie. Punkt-Basta. Deshalb fängt der Glaube dort an, wo das Wissen aufhört.

  15. Pit schreibt:

    Hallo MitleserInnen,

    heute wurde der “Christlichen” Gewerkschaft CGZP, die Tariffähigkeit abgesprochen. Gut so. Nun ist erst einmal Schluss mit Leiharbeit und Sklaverei! Diese selbsternannten Christen sind in meinen Augen Verbrecher, weil sie den “Knechten”, so nennt ihr hier ja die arbeitenden Menschen, ihren gerechten Lohn vorenthalten. Sie kungelten mit den Herren und gaben sich als Knechte aus – tss.
    Aus und vorbei!

  16. Peter Vogel schreibt:

    @ Pit

    gerade sehe ich Deine Antwort vom 14.12. Danke dafür. Ja die Geduld, oft mangelt es auch mir daran. Und allen Menschen ist “das eine” Leben gegeben vom Schöpfer.

    Man kann IHN nicht jetzt sehen… wie richtig. Deswegen schrieb ich von der Zukunft… und da wird es unausweichlich. alle werden IHN sehen. So steht es im Wort Gottes geschrieben. Das glaube ich also… ohne Weihrauch und Drogen. Ich habe SEINE Gnade erfahren… die schenkte mir die Erkenntnis zur Umkehr… und zur Nachfolge. Und sag bitte, wer meint schon das was er glaube nun Blödsinn entspräche? Ich kenne niemanden. Manches jedoch, was man weiß, stuft man als Blödsinn ein.

    Ich will auch nichts beweisen… ich hoffe jedoch das Menschen erkennen das ich ein Nachfolger des Herrn Jesus bin. Das ER mich als SEIN Werkzeug auf Erden benutzt…

    Jesus kann für immer retten, die durch ihn zu Gott kommen, weil er ja allezeit lebt, um für sie einzutreten. Hebräer 7,25

    So wünsche ich Dir von Herzen die Begegnung mit dem Herrn Jesus…

  17. Tom schreibt:

    Hallo Pit,

    Jesus sagt in seinem Wort, dass nur diejenigen ihn finden werden, die sich überhaupt auf die Suche nach ihm machen.

    Du willst einen Beweis, dass es Gott gibt? Kann ich dir nicht geben. Aber es ist auf keinen Fall so, dass du deinen Verstand dabei außen vor lässt. Auch als logisch denkender Mensch kann man der Bibel glauben. Ein sehr gutes Buch dafür ist: “Die Bibel im Test” von Josh McDowell – kriegst du bei Amazon.
    Aber wie gesagt: Auf die Suche machen, offen sein und nicht in alten, festgefahrenen Denkmustern prinzipiell alles ablehnen was man nicht direkt versteht.

    Schönen Gruß

    PS @all
    Habe mir alle Beiträge durchgelesen und möchte daran appellieren, nicht in “kanaanäischem Deutsch” auf Fragen zu antworten. Das versteht nämlich nicht jeder, was wir Christen so in unserer eigenen Parallelkultur sprechen… 😉

  18. Pit schreibt:

    Ach leute,

    ihr seid ja alle sehr nett hier, aber wie könnt ihr einem Buch glauben, das im Laufe der Geschichte 100X geändert / gefälscht wurde, deren Sprache bis vor kurzer Zeit kein Mensch verstand (nur die Mächtigen) und das in der Sklaven- und Feudalzeit aus der Sicht der “Herren” geschrieben wurde.

    Ich habe einen Verstand der mir sagt, Gott ist eine Erfindung der Unwissenheit und von den “Herren” für die Unterdrückung seiner “Knechte” und wird gerne als Unterdrückungsmechanismus bis heute benutzt.

    Als Atheist wünsche ich Euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest (das auch ich wirklich zur Kraftschöpfung für den aktiven (!) Kampf um Frieden und Gerechtigkeit benutze, und: das Weihnachtsfest war ja urprünglich ein heidnisches Fest…) Pit

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