Die zwei Richtungen - Bibel-Blog
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Die zwei Richtungen


Dienstag, 17. April 2007

Die zwei Richtungen

Absonderung, das ist ein Begriff, den ein Christ gut kennt und immer wieder zu Recht zu hören bekommt. Nicht gleichförmig dieser Welt zu sein (Römer 12,2), sondern “den guten und wohlgefälligen und vollkommenen Willen Gottes” zu prüfen und zu tun, dass fällt uns leider nicht immer leicht. Aber warum nicht?

Liegt es vielleicht daran, dass wir versuchen, den Vers 2 von Römer 12 zu erfüllen, aber Vers 1 nicht beachten?

“1. Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Schlachtopfer, welches euer vernünftiger Dienst ist.

2. Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung [eures] Sinnes, daß ihr prüfen möget, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.”

Wie schon oft gesagt wurde, gibt es bei der Absonderung zwei Richtungen: Weg vom Bösen (Vers 2) und hin zu Gott (Vers 1). Wir können die Absonderung vom Bösen nie konsequent ausleben, wenn wir nicht die Richtung hin zu Gott vor Augen haben. Beide Seiten bedingen einander, doch ich habe oft den Eindruck, dass es gerade an der Richtung hin zu Gott mangelt und wir deshalb soviel Mühe haben, uns vom Bösen fernzuhalten.

Bernhard Brockhaus

1 Kommentar to “Die zwei Richtungen”

  1. P.Vogel (anonym) schreibt:

    Oftmals kannte ich nur eine… meine Richtung. Meine Ziele sollten erreicht werden, und ganz natürlich sollte Gott mir dabei helfen. Ich gab mir doch Mühe! Aber ich habe gelernt das SEINE Wege andere waren als die meinen. Und ich darf dankbar sagen, das es sanfte Erziehunsgwege mit mir waren… verdient habe ich das nicht.

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