Ich meine jetzt nicht das Sammeln von Briefmarken oder Modellautos, sondern von den Dingen, denen wir großen Wert beimessen und deshalb zu besitzen und aufzuhäufen suchen. Welche Dinge sind das? Bei jedem Menschen sind es andere Dinge und die Antwort auf diese Frage kann sich jeder Leser selbst geben.

Bedenken wir: „Wir haben nichts in die Welt hereingebracht, so ist es offenbar,daß wir auch nichts hinausbringen können.“ (1.Tim. 6,7) Unser Geld, unser Haus, unser Auto, alle diese Dinge sind uns von dem Herrn gegeben für unser kurzes Leben auf dieser Erde, ein Leben, das so schnell vergeht wie die Blume des Feldes.

Deshalb lasst uns einmal ernsthaft darüber nachdenken, welche Dinge wir für wertvoll und erstrebenswert erachten, die für den Herrn und für die Ewigkeit völlig wertlos sind. Womöglich kommen da ganz schön viele Dinge zusammen. Ja, der Herr schenkt uns viele irdische Dinge, die wir durchaus genießen dürfen. Aber gibt er uns diese Dinge, damit wir sie aufhäufen und immer mehr davon haben wollen?

Übrigens können wir auch andere Dinge als die materiellen Güter überbewerten. Wie wertvoll ist uns unser Beruf und unsere Kenntnis über die Weisheit dieser Welt? Investieren wir mehr Energie in das Studium dieser Weisheit als in die Erkenntnis dessen, der uns geliebt und sich selbst für uns hingegeben hat?

„Ja, wahrlich, ich achte auch alles für Verlust wegen der Vortrefflichkeit der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn.“ (Phil. 3,8)

Wenn das auch unsere Bewertung ist, dann sammeln wir das Richtige. Davon können wir sammeln und sammeln und sammeln – wir kommen nie zum Ende und jedes Sammlerstück ist vollkommen und wertvoll für die Ewigkeit.