Schwacher Dienst – große Belohung! - Bibel-Blog
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Schwacher Dienst – große Belohung!


Sonntag, 18. Februar 2007

Schwacher Dienst – große Belohung!

Wieviel unserer Zeit geben wir unserem Herrn? Ist es nicht manchmal sehr wenig im Vergleich zu der Zeit, die wir für uns selbst und für die Dinge dieser Welt ver(sch)wenden? Ja, es ist richtig, wir sollten weder unsere familiären Aufgaben vernachlässigen noch faul sein in unserem Beruf. Doch bei alledem muss der Herr an erster Stelle kommen.

Oft ist unsere Zeit wahrlich knapp bemessen, doch jede Stunde, ja, jede Minute des Dienstes für den Herrn wird Er reich belohnen. Ein Bruder erinnerte mich gestern an die Begebenheit, in der Petrus für circa 2 Stunden dem Herrn Jesus sein Schiff zur Verfügung stellte, nach einer ergebnislos durchgearbeiteten Nacht – und was war die Belohung? Petrus bekam zwei Schiffsladungen voll Fische!

Das ist unser Herr, dem wir dienen dürfen! Ein kleiner, schwacher Dienst auf unserer Seite, eine große Belohnung auf Seiner Seite! Er beruft uns in Seiner Gnade für einen Dienst, dann gibt Er die Kraft und die Mittel für den Dienst, und anschließend auch noch die Belohung für den Dienst. Er gibt alles, wollen wir Ihm dann nicht mehr unserer Zeit zur Verfügung stellen?

Bernhard Brockhaus

5 Kommentare to “Schwacher Dienst – große Belohung!”

  1. HB (anonym) schreibt:

    Ein sehr nützlicher Beitrag.

    Zu der Frage im letzten Satz: Das wird uns wohl unser ganzes Leben beschäftigen. Hierin werden wir nie auslernen, genauso wie bei dem Lernen vonDemut.
    Eigentlich komisch, weil wir tatsächlich immer glücklicher sind, wenn wir Ihm unsere Zeit zur Verfügung stellen, als dass wir sie für uns selbst verwenden. Wer hätte nicht schon die innere Leere nach einem verschwendeten Tag und auf der anderen Seite die Freude in Christus nach einem Tag der Beschäftigung mit Ihm und des Dienstes für Ihn gespürt?

  2. MCH (anonym) schreibt:

    Bekanntlich verfügen wir über 24 Stunden pro Tag. Um ein perfektes Equilibrium zu erhalten, könnten wir 8 Stunden für die Ehe / Familie, 8 Stunden für den Herrn (wobei noch zu definieren wäre, was “Zeit für den Herrn” heißt) und 8 Stunden für unseren Beruf nutzen. Im Idealfall geben wir für alle 3 Bereiche jeweils 100% unserer Energie und Motivation.

    Wir wissen alle, dass dies leider nicht möglich ist. Wir müssen auch ab und zu einmal schlafen, die meisten empfehlen 6-8 Stunden…manchmal erfordert der eine Bereich mehr Zeit als die anderen beiden. Was machen wir nun? Hat jemand einen Tipp?

    Man könnte antworten, dass man nach der Wertigkeit vorgeht, die man für diese 3 Bereiche hat. Die Wertschätzung für den Dienst des Herrn und die Liebe zu Ihm führt uns in diesem Fall zu dem Bestreben, möglichst viele Stunden am Tag für Ihn tätig zu sein.

    Oder sind wir eh immer zu 24 Stunden für den Herrn da? Sind wir 24 Stunden im Dienst für Ihn, oder nur dann, wenn wir uns dies bewusst vornehmen ?

  3. P.Vogel (anonym) schreibt:

    Ich klage mich an, niemals genug und selten genug Zeit zu haben. Ach ja, ich “muß” noch beten… rasch denn gleich geht der Zug. Oder fängt gleich ein TV Programm an? Ruft mich der PC vom Lesen der Morgenandacht fort? Das Kalenderblatt lesen wir nachher…jetzt rasch in den Garten. Zur Gebetsstunde, zur Bibelstunde und zum Gottesdienst komme ich in letzter Minute auf meinen Platz? Oder bin ich frühzeitig da, kann mich sammeln… gebe ich diese zeit meinem Herrn? Ich habe nachstehend eine kleine, bemerkenswerte Erzählung. Sie hat mich berührt… wie viel Zeit haben diese Menschen dem Herrn Jesus gewidmet. Welch ein Opfer war der Ochse! Welch eine Gesinnung in der Nachfolge wird sichtbar.

    Ein Rechtsanwalt und ein Kaufmann, beide sehr reich, brachen mit einer Gruppe zu einer Weltreise auf. Beim Abschied wurden sie von ihrem Pastor gebeten, sich die interessantesten Erlebnisse aus den verschiedenen Ländern unbedingt zu merken und bei ihrer Rückkehr zu erzählen. Das versprachen ihm die beiden.

    Während sie sich in Korea aufhielten, gingen sie eines Tages an einem Feld vorbei und sahen dort einen jungen Mann, der vor einen primitiven Pflug gespannt war, hinter dem ein alter Mann die Furchen zog.

    „Wie furchtbar!“ sagte der Rechtsanwalt zu dem Missionar, der die Gruppe führte und für sie dolmetschte. „Ich nehme an, die Leute sind schrecklich arm“.

    „Ja“, meinte dieser mit leiser Stimme. „Das ist die Familie von Chi Noui. Als unsere Kirche gebaut wurde, wollten sie unbedingt auch etwas geben, aber sie hatten kein Geld. So verkauften sie ihren einzigen Ochsen und gaben das Geld zum Bau der Kirche. Deshalb ziehen sie in diesem Jahr selbst den Pflug“.

    Der Rechtsanwalt und der Kaufmann sagten lange Zeit gar nichts mehr. Dann meinte der Kaufmann: „Das ist ein großes Opfer für sie gewesen“.

    „Sie haben es nicht so gesehen“, antwortete der Missionar. „Sie waren glücklich, dass sie einen Ochsen hatten, den sie verkaufen konnten“.

    Die beiden Männer wussten nichts mehr zu sagen. Als sie nach Hause kamen, ging der Rechtsanwalt zu seinem Pastor und erzählte ihm die Geschichte.

    „Ich möchte der Gemeinde ab heute das Doppelte geben“, sagte er. „Und bitte, geben sie mir echte Pflugarbeit. Ich habe nie gewusst, wie man für die Gemeinde opfert. Ein bekehrter Heide hat es mich gelehrt. Ich schäme mich, dass ich nie so gegeben habe, dass es mich etwas gekostet hat“.

    (Verfasser unbekannt; aus: Stimme des Glaubens)

  4. P.Vogel (anonym) schreibt:

    REPLY:
    Nun rundum die Uhr wird nur für ganz besondere Anlässe möglich sein. Ich habe mal einen normalen Arbeitstag verbracht, dann ging es zur Zeltevangelisation, nach Ende wurde die Nachtwache übernommen. Morgens rasch nach Hause, Frühstück und es folge ein etwas wackeliger Arbeitstag. Heroisch? Nein, eher etwas überzogen? Wer weiß, glücklich war ich bei der Müdigkeit. Aber wenn wir den Tag dritteln, so ist ja stets in jedem Drittel Zeit für die Belange des Herrn Jesus vorhanden. Gebet als letzte bewusste Handlung und Gebet als erste Handlung des Tages, in der Familie der Austausch über ein Bibelwort, am Arbeitsplatz Geduld, ein Traktat, ein Zeugnis in der Bahn, ach ich denke es gibt etliches für den Herrn zu tun in jedem Drittel des Tages. Und wie oft mag man regelrecht als “Engel” bei einem anderen Menschen unverhofft auftauchen? Nicht das ich nun dafür plädiere das wir alle genug tun würden, ich bestimmt nicht. Ich will an meine Brust schlagen. Ich bitte meinen Herrn um die Kraft und Weisheit die Zeit auszukaufen.

  5. armageddon (anonym) schreibt:

    REPLY:
    TV-Programm – Gartenarbeit – PC – Gottesdienst – ???

    Was ist “Zeit für den HERRN”, wenn wir hier durch ein quasi-weltliches Programm hetzen?

    Wenn wir für den HERRN leben, so gehört unser ganzes Leben IHM, also auch ALL unsere Zeit.

    Es ist an uns, darüber nachzudenken, ob es SEIN Wille ist, dass wir diese Zeit selbst nur für weltliche Dinge (TV, Garten etc.) verwenden und/oder um wieder nur mit Christen zusammen zu sein, damit man den Glauben nur “unter sich” pflegt, aber kein Außenstehender je davon erfährt. Sind es wahre Christen, die so leben??

    So kann man seine Zeit auch vertun. Was sind das überhaupt für Christen, die “keine Zeit” haben? Gibt es so etwas? Wir haben das ewige Leben, wie können wir “keine Zeit” für irgend etwas Wichtiges im HERRN auf Erden haben? Für ein Gespräch mit einem Nicht-Christen, eine Begegnung mit einem Suchenden, für eine Freundlichkeit am Nachbarn, für Nachsicht in der Familie, Barmherzigkeit mit dem Nächsten, Güte gegen den Bedürftigen…?

    Der HERR schenkt so viele Gelegenheiten, jeden Tag! Man muss sie nur SEHEN WOLLEN und NUTZEN. Und nicht stattdessen im Garten buddeln oder Fernsehschauen. Dafür sind wir nicht hier. Dazu hat uns der HERR nicht berufen. Dazu haben wir Seine Gnade nicht auf ewig geschenkt bekommen.

    Eine kleine Erinnerung: Im Matthäusevangelium 6, 33 und 28, 19-20 noch mal lesen und seine Zeit und sein Leben danach ausrichten! Dann beantwortet sich die Frage von selbst.

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