Das Buch - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Das Buch


Dienstag, 13. Februar 2007

Das Buch

(von John Nelson Darby – aus dem Englischen übersetzt)

Dieses Buch enthält die Absichten Gottes, den Zustand des Menschen, den Weg der Erlösung, die Strafe der un­bußfertigen Sünder und die Seligkeit der Gläubigen.

Seine Lehren sind heilig, seine Vorschriften bindend, seine Ge­schichten wahr und seine Bestimmungen unumstößlich.

Lies es, um weise zu sein, und lebe danach, um heilig zu sein.

Es enthält Licht, um dich zu leiten, Nahrung, dich zu erhalten, und Trost, dich zu erquicken. Es ist die Landkar­te des Reisenden, der Stab des Pilgers, der Kompass des Steuermanns, das Schwert des Kriegers und das Banner des Christen.

Hier wird ein Paradies wiederhergestellt, der Himmel geöffnet und die Tore der Hölle verschlossen.

CHRISTUS ist der hohe Gegenstand dieses Buches, unser Heil seine Absicht und die Verherrlichung Gottes sein Endziel. Es sollte unser Gedächtnis erfüllen, das Herz re­gieren und die Füße leiten.

Lies es langsam, lies es mit Ge­bet! Es ist eine Quelle des Reichtums, ein Strom der Freu­de.

Es ist dir zum Leben gegeben; es umschließt die höch­ste Verantwortung, wird die größte und kleinste Arbeit be­lohnen und alle verdammen, die mit seinem heiligen Inhalt nicht Ernst machen.

Bernhard Brockhaus

2 Kommentare to “Das Buch”

  1. P.Vogel (anonym) schreibt:

    Welch eine Fülle öffnet sich. Wie groß kann einem das Thema werden das Gott den Menschen zum Heil beruft. Trotz Abfall, Sünde und Eigenleben der Menschheit. In CHRISTUS ist diese Berufung zur Auserwählung vollendet. Nichts mehr muß ich einbringen. Gnade trägt mich hin zum Ziel.

  2. P.Vogel (anonym) schreibt:

    Ich denke es ist nützlich die Aussage dieses Mannes zu lesen. Dem Bekenntnis kann und muß man sich anschließen.

    Die heiligen Schriften sind imstande, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist.
    2. Timotheus 3,15
    Heute vor einem Jahr wurde der 150. Todestag des Schriftstellers Heinrich Heine gefeiert. Aus diesem Anlass erinnerten die Medien an die Hauptzeit seines Schaffens als Dichter, Kritiker und Humorist, aber auch an seine Hinwendung zum Glauben in den letzten Lebensjahren. Lassen wir dazu Heine selbst zu Wort kommen:
    “Seit vier Jahren habe ich allem philosophischen Stolze entsagt und bin zu religiösen Ideen und Gefühlen zurückgekehrt; ich sterbe im Glauben an einen einzigen Gott, den ewigen Schöpfer der Welt, dessen Erbarmen ich anflehe für meine unsterbliche Seele. Ich bedaure, in meinen Schriften zuweilen von heiligen Dingen ohne die ihnen schuldige Ehrfurcht gesprochen zu haben …”
    Auf die Frage, was diese Änderung bei ihm hervorgerufen habe, antwortete Heine:
    “… ich verdanke meine Erleuchtung ganz einfach der Lektüre eines Buches – Eines Buches? Ja, und es ist ein altes, schlichtes Buch, bescheiden wie die Natur, auch natürlich wie diese; ein Buch, das … anspruchslos aussieht, wie die Sonne, die uns wärmt, wie das Brot, das uns nährt; ein Buch, das so traulich, so segnend gütig uns anblickt wie eine alte Großmutter, die auch täglich in dem Buche liest, mit den lieben, bebenden Lippen und mit der Brille auf der Nase – und dieses Buch heißt auch ganz kurzweg das Buch, die Bibel. Mit Fug nennt man diese auch die Heilige Schrift; wer seinen Gott verloren hat, der kann ihn in diesem Buche wiederfinden, und wer ihn nie gekannt, dem weht hier entgegen der Odem des göttlichen

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