Man glaubt’s nicht! - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Man glaubt’s nicht!


Mittwoch, 18. Januar 2012

Man glaubt’s nicht!

Der einfache, kindliche Glaube an Jesus Christus ist den Menschen zu einfach. Da glauben sie lieber an den Urknall, an die Evolution, an die Allversöhung, an die eigene Gerechtigkeit und und und…

“Man glaubt nicht, wieviel man glauben muss, um nicht an Jesus Christus glauben zu müssen!” (Autor unbekannt)

Bernhard Brockhaus

7 Kommentare to “Man glaubt’s nicht!”

  1. Walter schreibt:

    Stimmt! Der einfache Glaube wäre so kostbar und der Weg dorthin stünde uns offen, das Tor hat uns Jesus weit aufgestoßen!
    Warum es dennoch so schwierig ist liegt meines Erachtens in einem tiefen Misstrauen gegen alles, was uns geschenkt wird.
    Es hat eine teuflische Logik: Je größer das Heil ist, das wir anstreben, desto größer müsste doch auch die Anstrengung ausfallen, es zu erreichen, desto ausgefeilter (und komplizierter) der Plan!
    Dass Jesus genau das Gegenteil sagt, überhören wir einseitig vernunftfokussierte Generation allzu gerne! Er ist bereit uns zu erlösen wenn wir aufhören, uns selbst erlösen zu wollen! "Loslassen" ist angesagt und ein Öffnen zu Christus hin.
    http://tagebucheineschristen.wordpress.com

  2. Peter Vogel schreibt:

    @Walter
    Ich denke "schenken" lassen wir Menschen uns alles gerne. Die Preisofferten der Handelsgiganten werden gern wahrgenommen, die Schnäppchenjagd bereitet Genugtuung. Man schenkt gern… und lässt sich gern beschenken.
    Nein, so meine ich, ich als Sünder will nicht erkannt werden. Ich will meine Verlorenheit nicht anerkennen. Ich will meine Erlösungsbedürftigkeit nicht bekennen. Bin ich doch gut, meine es gut, das sieht doch Gott. Ich spende, ich helfe, ich schade niemandem.
    Welch altes Verhaltensmuster, uralt ist es. Auch ich habe es vom Verführer übernommen… alle Menschen vor mir. Sein wie Gott! Auf nichts angewiesen sein… auf niemanden.
    Lobe den Herrn meine Seele…  selbst das konnte den Gott der Liebe nicht abhalten mir über alle Widerstände hinaus das Heil zu bieten… bis hin zum Opfer des eigenen, sündlosen Sohnes auf Golgatha. Damit ich gerecht würde vor IHM.
    Und genau dieser Preis für dieses Gnadengeschenk ist dem Sünder zu hoch! Oder?
     

  3. Walter schreibt:

    @ Peter Vogel Die eigene "Verlorenheit", die eigene "Erlösungsbedürftigkeit" – das sind wirklich wunde Punkte von uns Menschen. Sie passen überhaupt nicht in das Bild des modernen Menschen, für den es praktisch keine Barrieren, Hindernisse, Grenzen gibt.
    Und doch kommt es genau darauf an! Das "gut Sein", das "gut Meinen", das Gott sieht, ist wichtig. Aber ich glaube im entscheidenden Moment ist das "Alles" der Menschen ein "Nichts" vor Gott und die "Nacktheit" des Menschen das, was sein Erlösungswerk an uns erst möglich macht.
    Die Erkenntnis des Menschen, dass er im Grunde gebrochen und auf Gottes Erlösung angewiesen schafft erst die Bereitschaft, die eigene Nichtigkeit anzuerkennen. Wir brauchen dieses eigene zugrunde Gehen um Ja zu Gott und zu seinem Versprechen sagen zu können.

  4. Thomas schreibt:

    Eigentlich ist das ja ein interessanter Satz : Kindlicher Glaube. Evolution und Urknall, man glaubt lieber an solche Sachen als ein Jesus. Bei Jesus oder Gott ist es okay, dass es den schon immer gab. Dies wird nicht hinterfragt. Aber eine Evolution und einen Urknall soll es nie gegeben haben.
    Wieso wurden nicht einfach nur Sonne, Mond und Erde erschaffen ? Wir haben viele Planeten und Galaxien ! Wozu ? Hätte Gott die Erde erschaffen, dann würde es in der Wüste mehr Wasser geben und die Menschen müssten nicht hungern. Er hätte all das was man für Atombomben benötigt nicht erschaffen sollen. Wieso haben wir Salzwasser, wo doch so viele Menschen auf der ganzen Welt an Durst leiden. Wieso gibt es Krankheiten. Eltern möchten den Kindern nie etwas schlechtes ! Wir sind die Kinder von Gott ! Wieso macht er all das ?
    Ich habe noch nie eine Mutter bei der Beerdigung vom eigenen Kind lachen gesehen, weil es nun im Himmel ist. Wieso trauern wir allgemein, wenn jemand stirbt ? Er ist im Himmel ! Sein ganzes Leben hat er so gelebt, wie Gott es möchte und dann trauern wir ?
    Ich lese ja immer mal wieder hier. Ich sage nicht, dass es keinen Gott gibt. Ich sage nur, dass der Gott anscheinend nicht so gut ist, wie wir es denken. Seine Wege sind unergründlich, wird dann oft gesagt.
    Ich hoffe mal, dass mein Kommentar freigeschaltet wird ! Ich bin schon lange aus der Kirche ausgetretten. Ich war im Vatikanstadt und habe mir angeschaut, wie gut es den Herren dort geht. Dann war ich in Afrika. Die Menschen beten dort im freien. An einem Baum wurde ein selbstgemachtes Kreuz befestigt und man kniete auf trockenem Boden. Was ist das für eine Kirche ?
    Ich verdiene sehr gut und meine Kirchensteuer war ziemlich hoch. Ich habe dann selber noch jeden Sonntag in der Kirche Geld gespendet. Dann habe ich gesehen, wie gläube Menschen leiden müssen ! Das ist keine Kirche und kein Gott, mit dem ich mich indentifiziere. Ich lese nicht mehr aus der Bibel – Ich helfe !
     
     

  5. Chris Lieber schreibt:

    Hallo Thomas!

    Ich möchte nur mal kurz etwas zum Thema "Trauer" schreiben …

    Du schreibst: "Ich habe noch nie eine Mutter bei der Beerdigung vom eigenen Kind lachen gesehen, weil es nun im Himmel ist. Wieso trauern wir allgemein, wenn jemand stirbt ? Er ist im Himmel ! Sein ganzes Leben hat er so gelebt, wie Gott es möchte und dann trauern wir ?"

    Ich bin gläubiger Christ und wurde (besonders von Atheisten) immer wieder einemal mit dieser Frage konfrontiert. Ich habe sie mir auch schon selbst gestellt.

    Ich als Christ bin nicht frei davon, um einen geliebten Menschen zu weinen. Ich weine aber bei einem gläubigen Menschen, der gestorben ist, nicht wegen des Todes an sich, sondern wegen des Abschieds, denn die Bibel macht leider keine Aussagen darüber, ob zum Beispiel gute Freundschaften auch beim Herrn Jesus noch bestehen und wir folglich die geliebten Freunde wiedersehen werden. Menschlich ist das eine sehr schöne Vorstellung und eine verständliche wie nachvollziehbare Hoffnung. Da es hier aber keine Gewißheit gibt, bleibt die Schwere des Abeschieds, denn zu einem Verstorbenen wird man irdisch nie wieder eine Verbindung haben können – nicht per Telefon, nicht übers Internt, nicht mit Postkarten oder per Briefpost. Man wird diesen Menschen auch nicht alle paar Monate mal zu besonderen Anlässen sehen. Der Abschied scheint erst einmal endgültig zu sein und wegen dieses Abschieds weine ich. Erst im Laufe der Zeit, wenn der Abschied fern ist und man sich daran "gewöhnt" hat, daß ein geliebter Mensch nicht mehr unter einem ist, wird man sich im guten Sinne an diesen Menschen erinnern und sich daran erfreuen, daß er nun beim Herrn Jesus ist. Was bleibt, ist die Freude darin, daß es so, wie es sein wird, gut sein wird – ob nun mit einem Wiedersehen oder ohne ein Wiedersehen!

    Ich halte es für falsch, Christen nachzusagen, sie würden wegen des Todes an sich weinen, ganz so, als ob der Verstorbene (im Nichts) verloren wäre – es ist der Abschied, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    So sehe ich das.

    Viele Grüße
    Chris
     

  6. Tobias schreibt:

    @ Thomas:
    1. Mose 1,31: "Und Gott sah alles was er gemacht hatte und siehe, es war sehr gut"
    Römer 8,19-21: "Denn die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen worden (nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat) auf Hoffnung hin, dass auch selbst die Schöpfung von der Knechtschaft der Vergänglichkeit freigemacht werden wird."
    Was liegt zwischen den beiden Bibelversen? Der Sündefall (1. Mo. 3). WEGEN UNS ist die Schöpfung der Vergänglichkeit unterworfen, weil WIR UNS von GOTT abgewandt haben. Der Mensch hat von Gott Gewalt über die Schöpfung bekommen – und hat sie nicht nach dem Willen Gottes angewandt.
    GOTT hat die Welt vollkommen geschaffen, aber durch den Menschen ist sie zerstört. NICHT GOTT, sondern WIR haben die Schuld.
     
    noch ein kurzes Wort zur Trauer: Ja, auch wir Christen trauern – aber wir trauern anders. Wenn ein Christ gestorben ist, dass wissen wir, dass wir ihn wiedersehen werden. Das nimmt uns nicht unbedingt die gesamte Trauer über den Abschied weg, aber es gibt uns Hoffnung auf ein Wiedersehen. Und diese Hoffnung findet man nirgends außer bei Gott.
    Viele Grüße

  7. Peter Vogel schreibt:

    Macht nicht ein Abschied auf Zeit bereits traurig… entsprechend den Begleitumständen? Man verabschiedet sich und wünscht einander Gutes und das Wiedersehen… mit einem" so Gott will und wir leben". Ist nicht (starkes?) Bedauern über Traurigkeit oft in uns dabei? Wenn es nun um den Tod geht… so wissen wir um das Endgültige für die irdische Zeit. Das soll nicht Trauer bewirken? Oh doch. Ich kenne keine Bibelstelle welche mir das Wiedersehen in der Herrlichkeit zusagt… aber ich kenne die Hoffnungen vieler die hier saegn " die Liebe Jesu kann das möglich machen", wissen wir doch längst nicht alles über die Zukunft, über die Heimat im himmlischen Licht. Aber wir geben dem Ausdruck, wir singen davon.
     
    1. Es gibt eine Heimat im himmlischen Licht, bereitet vom Heilande mein. Und wenn er mich rufet, so weiß ich gewiss Ich werde kein Fremdling dort sein!

    :: O nein, denn ich kenne den Heiland so gut, er ist ja auf Erden schon mein. Und geh in den Himmel ich ein durch sein Blut, so wird ich kein Fremdling dort sein. ::

    2. Ich weiß, ob auch Menschen mich selten versteh´n, ob Freunde mich lassen allein, wenn meinen Erlöser ich droben werd sehn, so wird ich kein Fremdling dort sein.

    3. Dort sind meine Lieben am goldnen Strand, umflossen von himmlischem Schein. Mit ihnen dort wandle auch ich Hand in Hand: Ich werde kein Fremdling dort sein.

    4. O Fremdling, beim Heilande findest du  Ruh, er wäschet von Sünden dich rein! Komm heute zu ihm, und dann singest auch du: Ich werde kein Fremdling dort sein.

    (Lüsse, Renate / Haas, Johannes / Jugendsingkreis Derschlag / Mascher, Hedwig)
     
    Sollte man nun herkommen und genau das als nicht möglich hinstellen? Wissend das der Herr Jesus für die SEINEN nur das Beste bereitet hat… lässt mich die Zukunft bei IHM gegenwärtige Trauer übertönen. Sie ist da… doch darf ich über sie hinausschauen. Und das lässt mir keinen Raum für Verzweiflung… aber für Hoffnung.

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