Wenn der Herr einen Diener heimruft… - Bibel-Blog
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Wenn der Herr einen Diener heimruft…


Freitag, 3. August 2018

Wenn der Herr einen Diener heimruft…

Oft ist es schon vorgekommen: In einem kleinen Zusammenkommen (Gemeinde) nimmt der Herr Jesus einen Bruder weg, heim zu sich, vielleicht nach einer schweren Krankheit. Dieser Bruder war ein treuer Diener der Gemeinde, war immer für sie da, hat in keiner Zusammenkunft, keiner Gebetsstunde gefehlt, auf ihn war immer Verlass, er war ein Kämpfer im Gebet und… — nun hat Gott ihn heimgerufen!

Sicher kommt dann manchmal die Frage auf: Warum gerade ihn? Weiß denn der Herr nicht, dass wir ihn hier so brauchen, wir sind doch nur wenige? Doch, sicher weiß Er das. Und doch hat Er gerade diesen Bruder zu sich heimgerufen.

Vielleicht, damit wir uns wirklich nicht auf Menschen stützen, damit wir neu lernen, allein auf den Herrn zu vertrauen, damit wir uns bewusst sind, dass alles nur von seiner Gnade abhängt und nicht von einem — wenn auch vielleicht noch so begnadeten — Bruder. Und vergessen wir nie: Der Herr will uns nie ärmer machen, wenn Er jemand beiseite setzt oder heimruft. Weiter gilt seine Zusage: „Da wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte (Matthäus 18 Vers 20).“ Wo Er ist, da ist Kraft!

„Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christo Jesu, … er selbst wird euch vollkommen machen (oder vollenden, alles Mangelnde ersetzen) befestigen, kräftigen, gründen.“ 1. Petrusbrief, Kapitel 5 Vers 10.

Henning Brockhaus

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