Wenn der Herr einen Diener heimruft… - Bibel-Blog
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Wenn der Herr einen Diener heimruft…


Freitag, 28. August 2009

Wenn der Herr einen Diener heimruft…

Oft ist es schon vorgekommen: In einem kleinen Zusammenkommen (Gemeinde) nimmt der Herr Jesus einen Bruder weg, heim zu sich, vielleicht nach einer schweren Krankheit. Dieser Bruder war ein treuer Diener der Gemeinde, war immer für sie da, hat in keiner Zusammenkunft, keiner Gebetsstunde gefehlt, auf ihn war immer Verlass, er war ein Kämpfer im Gebet und… — nun hat Gott ihn heimgerufen!

Sicher kommt dann manchmal die Frage auf: Warum gerade ihn? Weiß denn der Herr nicht, dass wir ihn hier so brauchen, wir sind doch nur wenige? Doch, sicher weiß Er das. Und doch hat Er gerade diesen Bruder zu sich heimgerufen.

Vielleicht, damit wir uns wirklich nicht auf Menschen stützen, damit wir neu lernen, allein auf den Herrn zu vertrauen, damit wir uns bewusst sind, dass alles nur von seiner Gnade abhängt und nicht von einem — wenn auch vielleicht noch so begnadeten — Bruder. Und vergessen wir nie: Der Herr will uns nie ärmer machen, wenn Er jemand beiseite setzt oder heimruft. Weiter gilt seine Zusage: „Da wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte (Matthäus 18 Vers 20).“ Wo Er ist, da ist Kraft!

„Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christo Jesu, … er selbst wird euch vollkommen machen (oder vollenden, alles Mangelnde ersetzen) befestigen, kräftigen, gründen.“ 1. Petrusbrief, Kapitel 5 Vers 10.

Henning Brockhaus

1 Kommentar to “Wenn der Herr einen Diener heimruft…”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Ps 116,15 Kostbar ist in den Augen Jehovas der Tod seiner Frommen.

    Man scheut sich nahezu diesen Bibelvers einzubringen… wird er doch vielleicht falsch interpretiert… im persönlichen Gespräch sieht das anders aus… hört sich anders an.

    Aber… wenn man aufzeigen kann warum dem so ist… warum dieser Vers gewählt wird… wenn Golgatha als Grundlage dient.

    Wenn der hohe Kaufpreis den der Herr Jesus erbrachte für die Errettung der SEINEN…
    wenn sichtbar wird was es den Vater gekostet hat den eigenen Sohn zu opfern…
    damit aus Sündern Gerechte werden…
    wenn Begnadigte Sünder zu Werkzeugen der Liebe Gottes werden…

    dann vermag man zu verstehen wie kostbar in den Augen Jehovas dieser aus Gnade Erkaufte wurde.

    Das wird uns Menschen… denen der Heimgerufene voran ging… nicht aus Trauer und Schmerz befreien… doch ist er ja bei IHM!

    1. Es gibt eine Heimat im himmlischen Licht, bereitet vom Heilande mein. Und wenn er mich rufet, so weiß ich gewiss Ich werde kein Fremdling dort sein!

    :: O nein, denn ich kenne den Heiland so gut, er ist ja auf Erden schon mein. Und geh in den Himmel ich ein durch sein Blut, so wird ich kein Fremdling dort sein. ::

    2. Ich weiß, ob auch Menschen mich selten versteh´n, ob Freunde mich lassen allein, wenn meinen Erlöser ich droben werd sehn, so wird ich kein Fremdling dort sein.

    3. Dort sind meine Lieben am goldnen Strand, umflossen von himmlischem Schein. Mit ihnen dort wandle auch ich Hand in Hand: Ich werde kein Fremdling dort sein.

    4. O Fremdling, beim Heilande findest du Ruh, er wäschet von Sünden dich rein! Komm heute zu ihm, und dann singest auch du: Ich werden kein Fremdling dort sein.

    (Lüsse, Renate / Haas, Johannes / Jugendsingkreis Derschlag / Mascher, Hedwig)

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