Gott sucht (2) - Bibel-Blog
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Gott sucht (2)


Freitag, 17. Juli 2009

Gott sucht (2)

Gott sucht noch etwas bei uns, nämlich Frucht. Der Herr Jesus suchte, als er auf dieser Erde war, am Feigenbaum Frucht, fand aber keine. Der Feigenbaum ist ein Bild auf Israel, das seinen Messias aber damals ablehnte.

Gott sucht aber auch Frucht im Leben eines Gläubigen. Und das ist sicher zuerst die Frucht, die Bernhard ansprach: Seine Anbetung. Aber auch sonst in unserem Leben gilt es, Frucht zu bringen. Dies tun wir dadurch, dass wir den Heiligen Geist in unserem Leben wirken lassen und Gott gehorsam sind. Damit bringen wir dann”automatisch” Frucht.

Henning Brockhaus

4 Kommentare to “Gott sucht (2)”

  1. Reinhard Paul schreibt:

    Gott ist absolut, perfekt, glücklich, universell, überall und immer. Er braucht nichts, Er sucht nichts, Er verlangt nichts, Er ist allen zu Nutze, Er dient allen, Er liebt alle (wirklich alle) bedingungslos, Er ist Mensch geworden und durch unser Leid gegangen, für uns gestorben, damit seine verlorenen Schafe erkennen, dass sie bereits erlöst sind und das ewige Leben haben. Er erbarmt sich unser und wendet sich uns zu, wenn wir es es wollen.

    Was soll er noch tun? Nichts, denn Er ist absolut glücklich, ist alles und hat alles!

  2. Peter Vogel (Gast) schreibt:

    REPLY:
    Wie das?
    ER sucht den Lohn für das Opfer SEINES Sohnes auf Golgatha.
    ER sucht Sünder damit sie heil werden.
    ER sucht Werkzeuge SEINER Liebe hier auf Erden.
    ER sucht Anbeter SEINER Gnade und Heiligkeit.
    ER sucht begnadigte Sünder welche SEINE Liebe verkünden…

    Sagt uns das nicht SEIN Wort?

    Lukas 10 V 26 Er aber sprach zu ihm: Was steht in dem Gesetz geschrieben? wie liesest du? 27 Er aber antwortete und sprach: “Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstande, und deinen Nächsten wie dich selbst”. 28 Er sprach aber zu ihm: Du hast recht geantwortet; tue dies, und du wirst leben.

    Leben… hier auf Erden und in der Herrlichkeit bei IHM.

    Ja… Gott sucht!

  3. Henning Brockhaus schreibt:

    REPLY:
    Gott in seiner ewigen Souveränität sucht tatsächlich nichts. Er ist der allmächtige ewig in sich ruhende Gott, der niemand und nichts bedarf.

    Doch gerade das macht es so wertvoll, dass dieser Gott doch etwas sucht. Das sagt und klar sein Wort. Bernhard zitierte schon einige Verse, z.B. dass Gott “solche” als seine Anbeter “sucht”. Er macht sie sich nicht einfach, sondern es ehrt Ihn, wenn diese freiwillig zu Ihm kommen, um Anbetung zu bringen.

    In diesem Sinn “sucht” Gott eben doch, oder?

    Noch einen Punkt, Du schreibst:

    “Er ist Mensch geworden und durch unser Leid gegangen, für uns gestorben, damit seine verlorenen Schafe erkennen, dass sie bereits erlöst sind und das ewige Leben haben.”

    Verlorene Schafe haben nicht bereits das Leben, sondern es wird ihnen geschenkt, wenn sie errettet werden und sind finden lassen. Natürlich hat das Erlösungswerk schon längst stattgefunden, aber die Errettung findet hier und heute statt und liegt nicht schon 2000 Jahre zurück. Die Basis meiner Errettung wohl, nicht aber die Errettung oder Bekehrung selbst. Und die Basis dafür, dass ich das ewige Leben bekomme, ist auch auf Golgatha gelegt worden, das Leben selbst habe ich aber erst bekommen, als ich mich als Sünder vor Gott erkannte und Buße getan habe.

    Gruß
    Henning

  4. Hartmut Paul schreibt:

    REPLY:
    In der Tat ist dieser Gegensatz absolut spannend, daher ein paar weiterführende Gedanken:

    Gott braucht nicht suchen/nachsehen – aber er stellt sich uns so dar!
    1. Mose 3,9: “Mensch, wo bist du?”
    1. Mose 11,5: “Der HERR fuhr herab, um […] zu sehen.”
    1. Mose 18,21: “Ich will hinabgehen und sehen… und wenn nicht, so will ich es wissen.”
    Psalm 53,3: “Gott hat vom Himmel herniedergeschaut auf die Menschenkinder, um zusehen, ob ein Verständiger da sei, einer, der Gott suche,”

    Gott wusste das doch alles, oder? Warum stellt er sich in Seinem Wort, der Bibel, so dar? Mir scheint, die o.g. Verse mit ihren verschiedenen Schwerpunkten sagen uns mindestens dreierlei:

    1. Es wird absolut klar, dass kein Mensch von sich aus nach Gott sucht. Aber Gott möchte Menschen haben, die Buße tun, und nach seinen Gedanken leben.
    2. Gott ist langsam zum Zorn, und “zaudert” mit dem Gericht, hofft auf eine gute Wendung, etc – Eigenschaften der Liebe (1. Kor 13).
    3. Eigentlich läuft aber alles auf den Augenblick hinaus, wo dann endlich EINER da war, der dieses Suchen Gottes zufriedengestellt hat – Jesus Christus! Und als dieser sich dann demütig mit dem bußfertigen Überrest einsmacht, dann kann es nicht anders sein, als dass sich der Himmel öffnet: “Dieser ist mein geliebter Sohn, dem ich Wohlgefallen GEFUNDEN habe.” (Mt 3,7, vgl Jes 42,1)

    Und insofern ist das Suchen Gottes in der Tat gestillt. Und – unser Herr Jesus kam nicht alleine, sondern als das Haupt einer großen Menge (was ebenfalls Gottes Verlangen war, Eph 1,9+10), die durch die Buße und Glauben an sein Erlösungswerk nun in der Kraft des neuen Lebens in seinen Fußspuren laufen, “geschaffen _in_ Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen” (Eph 2,10).

    Frage:
    – laufe ich Gott noch weg? Muss Er mir immer noch nachgehen?
    – bin ich mir als Gläubiger bewusst und danke dafür, dass Gott Wohlgefallen an uns hat, weil wir “in Christus” sind?
    – sieht man das auch nach außen durch Reden und Handeln “wie Er” an mir?

    Ich wünschte, ich würde mich mehr mit diesen Dingen beschäftigen, und mehr fragen “wie und was ‘fühlt’ Gott eigentlich”?

    Herzliche Grüße, und einen gesegneten Sonntag –
    Hartmut

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