Beten ist nicht nur etwas für erfahrene Gläubige - Bibel-Blog
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Beten ist nicht nur etwas für erfahrene Gläubige


Freitag, 4. September 2009

Beten ist nicht nur etwas für erfahrene Gläubige

Ja, aber wenn Jungbekehrte noch nicht wissen, wie sie beten sollen und ob ihr Bitten richtig ist, sollten sie dann nicht lieber warten?

Die Thessalonicher waren erst seit einigen Monaten bekehrt, als Paulus seinen ersten Brief an sie schrieb; und doch sagt er darin: „Betet unablässig“ (5,17). Ja, noch mehr! Er, der große Apostel, durch dessen Predigt sie bekehrt wurden und der sie nun in den Gedanken Gottes unterwies, kannte den Wert ihrer Fürbitte: „Brüder, betet für uns“ (5,25).

Das lässt uns den Wert des Gebets erkennen und macht uns deutlich, wie hoch Gott es einschätzt.

Könnte es Eltern geben, die gern hätten, dass ihre Kinder nie etwas zu ihnen sagen und sie um nichts bitten würden, nur weil sie noch nicht richtig sprechen können und außerdem manchmal um Dinge bitten, die die Eltern ihnen nicht geben können, weil sie für die Kinder schädlich sind? So freut Gott Sich, wenn Seine neugeborenen Kinder Ihm mit Vertrauen nahen, um alle Schwierigkeiten Ihm hinzulegen. Es ist Seine Freude, die Gebete zu erhören, und, wenn Seine Liebe sie nicht in jedem Fall erhören kann, weil das für den Bittenden schädlich wäre, so gibt Er doch Seinen Frieden in das Herz des Beters. „Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasset durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und euren Sinn bewahren in Christus Jesus“ (Phil 4,6.7).

aus: H.L. Heijkoop, Briefe an junge Menschen

Henning Brockhaus

1 Kommentar to “Beten ist nicht nur etwas für erfahrene Gläubige”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Ich meine… man sollte als Unerfahrener beginnen mit Gebet und Fürbitte. Denn vor einer “Bekehrung” tut man es ja wohl kaum… dann in SEINER Nachfolge beginnt das. Ja, muß es nicht beginnen?

    Man liest in Gottes Wort… man hört SEIN Wort… wie beruhigend und ermutigend kann es sein zu lesen/hören:

    Römer 8, 26 Desgleichen aber nimmt auch der Geist sich unserer Schwachheit an; denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie sich’s gebührt, aber der Geist selbst verwendet sich (vertritt, tritt ein;) für uns in unaussprechlichen Seufzern.

    Was vermag nun meine Unerfahrenheit anzurichten? Ich meine jedenfalls keinen Schaden… so lange ich in Ehrfurcht und Achtung meinen Himmlischen Vater anrufe.

    Denn wer steht hinter diesem “Geist”? Es ist ja der Heilige Geist… gesandt vom Vater auf Bitte des Herrn Jesus… damit wir in Freimütigkeit zu IHM kommen können. ER… mein Herr… ist der Auftraggeber des Heiligen Geistes…

    Röm 8,34 wer ist, der verdamme? Christus ist es, der gestorben, ja noch mehr, der [auch] auferweckt, der auch zur Rechten Gottes ist, der sich auch für uns verwendet.

    Danke Herr… für diese Sicherheit und für dieses Erbarmen für meine Nachfolge mit Dir. Wir sollten nicht vergessen die “Unerfahrenen” helfend darauf aufmerksam zu machen.

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