100 Stundenten wird in einem Versuch ein weißes Blatt hingehalten mit einem kleinen, schwarzen Punkt in der Mitte. Sie werden gefragt, was sie sehen.

90 Studenten antworten: Wir sehen einen kleinen, schwarzen Punkt.

9 Studenten sagen: Wir sehen ein weißes Blatt.

Nur 1 Student sagt: Ich sehe ein weißes Blatt mit einem kleinen, schwarzen Punkt.

Wir alle sind eher geneigt, den schwarzen Punkt zu sehen. Wir sehen den schwarzen Punkt nicht nur auf dem Blatt, sondern wir sehen ihn auch in unserem Leben und sind voll mit Befürchtungen und Trauer. Dabei ist das so sinnlos. Es hängt letzlich von uns selbst ab. Wir können meist nicht verhindern, dass uns traurige Dinge treffen, aber wir können bestimmen, wie wir diesen Dingen entgegentreten. Wir müssen nicht niedergeschlagen sein, weil die Umstände traurig sind. Wir haben jemanden, dem wir unsere Trauer und unsere Sorgen bringen können. Tun wir das, und wir werden erfahren, wie Paulus und Silas, dass Freude unser Herz erfüllt.

„Werft alle eure Sorge auf ihn, denn er ist besorgt für euch“ (1.Petrus 5,7)

„Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und euren Sinn bewahren in Christus Jesus.“ (Philipper 4,6.7)