Was siehst du? - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Was siehst du?


Mittwoch, 9. September 2009

Was siehst du?

100 Stundenten wird in einem Versuch ein weißes Blatt hingehalten mit einem kleinen, schwarzen Punkt in der Mitte. Sie werden gefragt, was sie sehen.

90 Studenten antworten: Wir sehen einen kleinen, schwarzen Punkt.

9 Studenten sagen: Wir sehen ein weißes Blatt.

Nur 1 Student sagt: Ich sehe ein weißes Blatt mit einem kleinen, schwarzen Punkt.

Wir alle sind eher geneigt, den schwarzen Punkt zu sehen. Wir sehen den schwarzen Punkt nicht nur auf dem Blatt, sondern wir sehen ihn auch in unserem Leben und sind voll mit Befürchtungen und Trauer. Dabei ist das so sinnlos. Es hängt letzlich von uns selbst ab. Wir können meist nicht verhindern, dass uns traurige Dinge treffen, aber wir können bestimmen, wie wir diesen Dingen entgegentreten. Wir müssen nicht niedergeschlagen sein, weil die Umstände traurig sind. Wir haben jemanden, dem wir unsere Trauer und unsere Sorgen bringen können. Tun wir das, und wir werden erfahren, wie Paulus und Silas, dass Freude unser Herz erfüllt.

“Werft alle eure Sorge auf ihn, denn er ist besorgt für euch” (1.Petrus 5,7)

“Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und euren Sinn bewahren in Christus Jesus.” (Philipper 4,6.7)

Bernhard Brockhaus

2 Kommentare to “Was siehst du?”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Ich sehe das weiße Blatt… und den schwarzen Punkt. Ja… ich sehe Punkte, nicht nur einen. Jedenfalls bei mir. Doch stets gewinnt die Farbe weiß… ich bin rein und sauber gemacht… aus Gnade.

    Das weiße Blatt ist für mich die unendliche Liebe des Herrn Jesus… SEIN Erbarmen mit mir… das weiße Blatt ist mein Stand vor Gott dem Vater. Ich bin rein gewaschen durch das Blut des Lammes. Einst unansehnlich… bin ich nun weiß!

    Auf dem Lamm ruht meine Seele
    1) Auf dem Lamm ruht meine Seele, betet voll Bewundrung an.
    Alle, alle meine Sünden hat sein Blut hinweggetan.

    2) Selger Ruhort! Süßer Friede füllet meine Seele jetzt.
    Da, wo Gott mit Wonne ruhet, bin auch ich in Ruh gesetzt.

    3) Ruhe fand hier mein Gewissen, denn sein Blut, o reicher Quell,
    hat von allen meinen Sünden mich gewaschen rein und hell.

    4) Und mit süßer Ruh im Herzen geh ich hier durch Kampf und Leid,
    ewge Ruhe find ich droben in des Lammes Herrlichkeit.

    5) Dort wird ihn mein Auge sehen, dessen Lieb mich hier erquickt.
    Dessen Treue mich geleitet, dessen Gnad mich reich beglückt.

    6) Dort besingt des Lammes Liebe seine teur erkaufte Schar,
    bringt in Zions selger Ruhe ihm ein ewges Loblied dar.

    Text: Julius Anton von Poseck 1856 Melodie: Wilhelm Brockhaus 1861

  2. Kristof schreibt:

    Und, was sehe ich bei dem anderen ? Halte ich mich vielleicht auch eher an dem einen – vielleicht störenden – schwarzen Punkt auf? Oder sehe ich in Ihm das Gute – und wenn es “nur” die wichtigste Tatsache ist, dass er wie ich Eigentum des Herrn ist.

    Bernhard, ich zitiere gerne in diesem Zusammenhang Deine Stelle aus Phil 4 weiter (Vers 8): “Übrigens, Brüder, alles was wahr, alles was würdig, alles was gerecht, alles was rein, alles was lieblich ist, alles was wohllautet, wenn es irgend eine Tugend und wenn es irgend ein Lob gibt, dieses erwäget!”

    in Ihm
    Kristof

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