„Irrtum: Wenn man einen falschen Weg einschlägt, verirrt man sich um so mehr, je schneller man geht“, schrieb einmal der französische Schriftsteller Denis Diderot.

Ist es uns nicht allen schon einmal so gegangen, dass wir uns verlaufen oder verfahren haben und dann meinten: Je schnell wir weiterfahren, umso schneller haben wir den Umweg ausgebügelt? Und irgendwann haben wir dann doch gemerkt: Wir müssen umkehren (oder der Umweg war immens).

So kann es uns auch im Christenleben gehen. Wir begehen einen Fehler – die Bibel nennt das: Sünde. Und dann, statt diese Sünde zu bekennen, versuchen wir das Ganze irgendwie gerade zu biegen – und verrennen uns immer mehr. Siehe Petrus im Hof des Hohenpriesters. Siehe David bei den Philistern. Siehe unser eigenes Leben. Es ist besser, sofort zu stoppen und umzukehren, ehe der Umweg unüberschaubar wird.

„Mein Sohn … bist du verstrickt durch die Worte deines Mundes, gefangen durch die Worte deines Mundes: Tu dann dies, mein Sohn und reiß dich los …“ (Sprüche 6,1-5) und bekenne die Sünde und geh wieder zum Ausgangspunkt zurück, von dem Du ausgegangen bist.