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Hilflos


Mittwoch, 18. April 2018

Hilflos

Aus den Medienberichten dieser Woche zum Freitod von Nationaltorwart Robert Enke spricht vor allem eins: Hilflosigkeit. Der Tod ist für den Menschen zu mächtig, für bzw. gegen ihn  gibt es kein, Rezept, keine Lösungen, kein Konzept, keine Agenda 2010, keine Koalitionsvereinbarung, keine Antwort. Die Menschen stehen ihm machtlos gegenüber und können nur schwer ihrer Unfassbarkeit, Schockiertheit und Trauer Ausdruck geben. Der Tod ist ein mächtiger Prediger Gottes und sagt uns täglich, dass wir Menschen gesündigt haben und die Folgen tragen müssen.

Wer den Herrn Jesus im Glauben als seinen Herrn und Heiland angenommen hat und weiß, dass Gott sein Vater ist, der alle Dinge in seiner Hand hat, hat eines, was die meisten Trauernden nicht zu haben scheinen: einen Halt im Glauben an den ewigen Gott. Zumindest zeigen das die Äußerungen, ausgelegten Briefe etc. Wie dankbar können wir für das Wissen sein, dass Gott im Firmament sitzt und alles weiß!

 Mögen noch viele der (trauernden) Menschen erkennen, dass es keine Lösung für den Tod gibt als nur im Tod des Sohnes Gottes, des Herrn Jesus Christus. Am Kreuz von Golgatha hat er den Tod besiegt will jetzt dem, der an Ihn glaubt, ewiges Leben schenken! Für solche ist der Tod hier nur noch eine Tür in eine glückliche Ewigkeit. Das ist nicht etwa ein leichtfertiges Wegwischen der verständlichen Trauer um Robert Enke und ein Leugnen der Tatsache, dass Sterben etwas Widerwärtiges ist. Nein, diese Haltung ist trotz alles Leids ein festes Fundament für den Glaubenden.

Henning Brockhaus

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