Die Botschaft verfehlt…? - Bibel-Blog
Ein Glaubensimpuls für jeden Tag

Die Botschaft verfehlt…?


Freitag, 25. Dezember 2009

Die Botschaft verfehlt…?

Es ist Weihnachten! Die Menschen strömen in die Kirchen, hören eine schöne Predigt, hören, dass Gott mit Ihnen sein will, ihnen helfen will, der Pastor ermuntert zu mehr Menschlichkeit, denn dies hat Jesus uns ja schließlich vorgelebt, dafür ist Er auf diese Erde gekommen. Sie hören nur, was schön ist, was „ihnen in den Ohren kitzelt“ (2. Tim 4,3).

Die Wahrheit, das was Gott wirklich über Sünde denkt, dass der Herr Jesus nicht zuallererst auf diese Erde gekommen ist, um uns ein gutes Leben vorzuleben, sondern, damit Er am Kreuz von Golgatha für uns zur Sünde gemacht wird - das will keiner hören. Muss er auch nicht. Denn Satan sorgt schon dafür, dass die Menschen ihre Gewissen z.B. durch so ein Fest wie Weihnachten beruhigen. Dem Widersacher Gottes ist es egal, womit er die Menschen davon abhält, dass sie sich als Sünder vor Gott erkennen und sich bekehren! Da ist ihm auch Weihnachten, auch ein christliches Mäntelchen recht.

Harte Worte, sagst Du vielleicht.

Vielleicht. Aber bedenke: Das Kreuz von Golgatha, Tod des Sohnes Gottes, ist die zentrale Botschaft Gottes, nicht Menschlichkeit, so gut sie auch an sich sein mag, und auch nicht die Geburt Jesu. Und wann hast Du das letzte Mal in der Kirche eine Predigt allein über das Erlösungswerk des Herrn Jesus am Kreuz von Golgatha gehört…?

Henning Brockhaus

8 Kommentare to “Die Botschaft verfehlt…?”

  1. Peter Vogel schreibt:

    Und doch… ist es erbaulich über die Herkunft des Siegers von Golgatha in der Schrift zu lesen. Und doch… ist es erbaulich sich daran zu erinnern was Weihnachten uns zu sagen hat… das Kommen des Messias auf diese Erde.

    2. Mose 13, V 9. Und es sei dir zu einem Zeichen an deiner Hand und zu einem Denkzeichen zwischen deinen Augen, damit das Gesetz Jehovas in deinem Munde sei; denn mit starker Hand hat Jehova dich aus Ägypten herausgeführt.

    Wie die Israeliten den Nachkommen erzählten von den Wundertaten Jehovas… SEIN Wirken an sich trugen… so dürfen es die Nachfolger des Herrn Jesus ihren Kindern sagen: Euch ist heute der Heiland geboren… so begann SEIN Weg als Messias… in Niedrigkeit, hin zum Triumpf am Kreuz über das Böse… nun auferstanden und lebend für die SEINEN… vom Ursprung hin zur Hoffnung, Umkehr und Gewißheit: Jesus lebt.

    Gelobt sei der Name des Herrn.

  2. Reinhard Paul schreibt:

    Hallo,
    ich glaube nicht an die Sünde und die erste Botschaft von Golgatha ist für mich, dass Gott uns bedingungslos liebt (verzeih ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!), unser Leben ewig ist und er uns weder bestrafen wird noch rachsüchtig in irgendeinem Eck des Universums sitzt.
    Gott ist unverletzlich, bedingungslos liebend und nicht getrennt von uns. Das ist die Botschaft Christi. “Ich habe euch nur Engel gesandt, jeder kommt mit einem Geschenk zu euch”. Niemand ist sündig, sondern Gottes Schöpfung ist vollkommen, die Menschen sind zuallererst gut und werden von Gott geliebt.
    Wer ständig von Sünde, dem Bösen spricht, wird daran festhalten, wer das Gute sieht, überwindet das Böse.
    Sieh in jedem einfach dich, der eine Cahnce braucht, der zu dir kommt und auf dein Geschenk wartet, denn auch du hast ein Geschenk für jeden, den du in deinem Leben berührst.
    Lass uns einfach damit anfangen!

  3. Henning Brockhaus schreibt:

    Wofür hat Gott seinen Sohn denn so furchtbar gestraft am Kreuz von Golgatha, wenn nicht für die Sünde? Sicher ist das ein Ausdruck von Liebe zu Menschen, aber zu verlorenen Menschen! Verloren, weil sie – tot in Sünden und Vergehungen – sich nicht selbst helfen konnten.

    Gottes Wort sagt ganz klar, dass die Menschen sündig sind, wie die nachfolgenden Verse beispielhaft zeigen. Dass auch der Mensch vollkommen von Gott geschaffen wurde, tut dem keinen Abbruch, denn der Mensch ist eigenverantwortlich in Sünde gefallen.

    Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes. Röm 5,12

    Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen, und durch die Sünde der Tod, und also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben;

    Oder habe ich Dich nur falsch verstanden? Sagst Du wirklich, dass “niemand sündig” ist?

  4. Reinhard Paul schreibt:

    Hallo lieber Henning Brockhaus,
    danke für deine Antwort. Du hast mich nicht falsch verstanden: wir machen Fehler, wir machen Dinge falsch, aber in unserem Innersten weiß die Seele, dass uns Gott gerecht machen wird (macht). Niemand bleibt in der “Sünde”.

    Ich glaube einfach nicht an das Konzept der Sündhaftigkeit.
    Es funktioniert nicht. Seit Jahrtausenden brechen wir die Gebote Gottes:
    Du sollst nicht töten – wir tun es unentwegt, manche sogar “im Namen Gottes”!!!!!
    Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau – wir nehmen unentwegt Männern und Frauen ihre Partner weg etc.

    Obwohl wir fürchten müssen, ewig in Verdammnis zu fallen, hat das niemand abgehalten, Sünden zu begehen. Aber was ist eine Sünde: auch darauf gibt es keine eindeutige Antwort. Wenn ich meinen Nachbarn umbringe, ist das eine Sünde, wenn ich in Afghanistan im Krieg jemand umbringe, bin ich ein Held? Vielleicht werde ich noch von einem Priester gesegnet dafür?
    Du siehst, es ist gar nicht so einfach (auch im tätglichen Leben) zu wissen, was gut oder was böse ist.

    Was soll das für ein Gott sein, der dich für einige Verfehlungen im Leben (die gar nicht exakt feststellbar sind), in Ewigkeit verdammt? Das sind Methoden, wie man Leute niederhält.

    Mein Gott (ich spreche hier das aus, was ich für mich erkannt habe, es muss nicht unbedingt mit der Bibel übereinstimmen oder mit einer katholischen oder evangelischen Glaubenslehre) liebt bedingungslos und schickt uns jeden Tag Botschaften, wie wir unser Leben auf Erden endlich zum Funktionieren bringen können, indem Er uns zeigt, wie wir liebevoll miteinander umgehen, in Freiheit und Frieden leben können und uns gewahr werden, wer wir wirklich sind.

    Hier gibt es keine Präferenz, was richtig und falsch ist (das wechselt über die Jahrhunderte ja auch ständig), da ist niemand besser, auserwählt, im Besitz der alleinigen Wahrheit, sondern jeder kann seinen Weg gehen. In etwa im Sinne: was du einem meiner geringsten Brüder getan hast, hast du mir getan – oder wir sind alle eins!

    Alles Liebe
    Reinhard Paul

  5. Henning Brockhaus schreibt:

    Lieber Reinhard,

    ich könnte jetzt inhaltlich anhand der Bibel nachweisen, dass es falsch ist, was Du schreibst, denn Deine Aussagen widersprechen fundamental der Lehre der Heiligen Schrift, die Gottes Wort ist.

    Leider aber schreibst Du dass Du “etwas für Dich erkannt hast”, was “nicht unbedingt mit der Bibel übereinstimmen muss”. Damit haben wir keine gemeinsame Grundlage für einen Austausch auf diesem Blog. Für mich und auch diesen Bibel-Blog insgesamt ist die Bibel, Gottes Wort, das Ende allen Widerspruchs.

    Herzliche Grüße
    Henning Brockhaus

  6. Peter Vogel schreibt:

    @ Reinhard Paul

    Mir erscheint etliches aus dem Eintrag recht verschwommen, keinesfalls auf Gottes Wort beruhend.

    Der Soldat vor Ort wird wohl zu unterscheiden sein von einem Mörder aus Gier, oder?

    Und die Sünde…die Sünden meines Alltages? Oh ja die Sünde in meinem Leben… und von so vielen Glaubensgeschwistern… ist auf Golgatha durch den Herrn Jesus getilgt. Für immer!

    Die Sünden innerhalb meiner Nachfolge… ja sie sind da. Wie könnte ich meine Unvollkommenheit leugnen? Doch der Heilige Geist… von Gott mir gesandt… mahnt, klärt auf, lotst mich einem Navi gleich um Sünden herum auf meinem Weg. Und er führt mich immer neu zu meinem Heiland… dort werde ich meine Sündenlast los!

    1 Joh. 1 V 5. Und dies ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: dass Gott Licht ist und gar keine Finsternis in ihm ist. 6. Wenn (gesetzt den Fall, dass; so auch V. 7-10; 2, 1; 3, 20+21) wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit. 7. Wenn wir aber in dem Lichte wandeln, wie er in dem Lichte ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller (jeder) Sünde. 8. Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. 9. Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller (jeder) Ungerechtigkeit. 10. Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.

    So darf ich neu und unbelastet nach vorn sehen und gehen… mit IHM…
    Hebräer 4, V 15. denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid zu haben vermag mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem versucht worden ist in gleicher Weise wie wir, ausgenommen die Sünde.

    an SEINER Hand… in SEINEM Schutz…

    Gelobt sei der Name des HErrn.

  7. Reinhard Paul schreibt:

    Hallo Henning und Peter,
    danke für eure guten Worte. Um etwas Klarheit in diese Diskussion zu bringen, möchte ich euch erzählen, dass die Bibel eine große Inspiration für mich ist und ich mehrmals wöchentlich darin lese. Auch bin ich nach wie vor katholisch und leiste meinen Beitrag in der Kirche.
    Ich habe aber für mich einige Dinge hervorgehoben, andere Dinge in den Hintergrund gestellt. Ich leugne nicht, dass wir Sünden/Verfehlungen begehen, die wir vor Gott bekennen und ich kenne die unheimliche Erleichterung der Gewissheit, dass Er mir vergeben hat, sodass ich mir auch selbst vergeben kann und neuen Mutes losstarten darf.

    Aber für mich gibt es eben als Hauptaussage der Kreuzigung Jesu einen anderen Blickwinkel. Ich glaube, dass erst die Kirche(n) das Augenmerk auf die “Sünden” gelegt haben, das kommt auch ein bisschen aus der jüdischen Tradition, wo das auch immer eine sehr große Rolle spielte.

    Für mich ist die Bibel ebenso Gottes Wort, aber was mir abgeht (und was frühere Generationen sehr wohl gemacht haben, wie wären sonst die vielen Bücher der Bibel entstanden), dass neue Erfahrungen der Menschen hinzukommen.

    Gott spricht laufend mit uns, wieso sollte sein Wort auf ewig die gleichen Sätze beinhalten und sich nicht weiterentwickeln dürfen? Ich habe vom kath. Bibelwerk Fernkurse über das ET und das NT gemacht und staunend festgestellt, wie verantwortungsvoll und ausgewogen die Kirche mit dem Wort Gottes umgeht. Ich möchte daher niemanden vor den Kopf stoßen.

    Gott segne euch für eure Arbeit und den Blog, den Ihr hier führt.
    Alles Gute aus Österreich
    Reinhard

  8. Marco schreibt:

    5.Mose 16
    21 Du sollst dir keine Aschera pflanzen, irgend ein Holz neben dem Altar Jehovas, deines Gottes, den du dir machen wirst. 22 Und du sollst dir keine Bildsäule aufrichten, die Jehova, dein Gott, haßt.

    5.Mose 4
    15 So hütet eure Seelen sehr, – denn ihr habt keinerlei Gestalt gesehen an dem Tage, da Jehova am Horeb, mitten aus dem Feuer, zu euch redete – 16 daß ihr euch nicht verderbet und euch ein geschnitztes Bild machet, das Gleichnis irgend eines Bildes, das Abbild eines männlichen oder eines weiblichen Wesens, 17 das Abbild irgend eines Tieres, das auf Erden ist, das Abbild irgend eines geflügelten Vogels, der am Himmel fliegt, 18 das Abbild von irgend etwas, das sich auf dem Erdboden regt, das Abbild irgend eines Fisches, der im Wasser unter der Erde ist; 19 und daß du deine Augen nicht zum Himmel erhebest und die Sonne und den Mond und die Sterne, das ganze Heer des Himmels, sehest und verleitet werdest und dich vor ihnen bückest und ihnen dienest, welche Jehova, dein Gott, allen Völkern unter dem ganzen Himmel zugeteilt hat.

    2.Mose 20
    4 Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen, noch irgend ein Gleichnis dessen, was oben im Himmel, und was unten auf der Erde, und was in den Wassern unter der Erde ist. 5 Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen und ihnen nicht dienen; denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Ungerechtigkeit der Väter heimsucht an den Kindern, am dritten und am vierten Gliede derer, die mich hassen;

    Galater 4
    8 Aber damals freilich, als ihr Gott nicht kanntet, dientet ihr denen, die von Natur nicht Götter sind; 9 jetzt aber, da ihr Gott erkannt habt, vielmehr aber von Gott erkannt worden seid, wie wendet ihr wieder um zu den schwachen und armseligen Elementen, denen ihr wieder von neuem dienen wollt? 10 Ihr beobachtet Tage und Monate und Zeiten und Jahre. 11 Ich fürchte um euch, ob ich nicht etwa vergeblich an euch gearbeitet habe.

    Lexikon (wiki)
    Aschera ist eine syrische/ugaritische Fruchtbarkeitsgöttin. Ihr Beiname ist „die Heilige“. Verehrt wurde sie als Kultpfahl, der einen stilisierten Baum darstellt

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